Bloomberg sieht EE vorn

NEO sagt voraus: Kohle und Gas bleiben günstig, aber PV und Wind preiswerter

Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance erwarten in ihrem New Energy Outlook langfristige Investitionen in den Aufbau neuer Stromerzeugungskapazitäten von 10,13 Billionen Euro – etwa zwei Drittel davon in Erneuerbare Energien. Bis 2040 werden demnach die Kosten für neue PV- und Windanlagen deutlich sinken. Anders als bislang erwartet wird aber auch die Stromerzeugung aus Kohle und Gas günstig bleiben, fasst Sandra Enkhardt auf pv magazine zusammen. weiterlesen…

Info-Plattform zu Klimaschutz und Energie im Südwesten gestartet

Vier Kompetenzzentren der KEA unterstützen Kommunen und Unternehmen

Kommunen und Unternehmen im Südwesten können sich künftig kostenfrei über Energieeffizienz und Energieerzeugung informieren sowie zahlreiche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Dafür sorgen die im vergangenen Jahr neu gegründeten Kompetenzzentren der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Sie sind seit dem 09.06.2016 mit einer neuen Internetpräsenz erreichbar. Die Experten der neuen Kompetenzzentren widmen sich zunächst den Themen „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“ und „Wärmenetze“. Kommunale und betriebliche Entscheidungsträger profitieren von einer hersteller- und produktunabhängigen Impulsberatung, fundierten Informationsmaterialien und vielen Netzwerk- und Qualifizierungsveranstaltungen. weiterlesen…

Vogelschutz-Wind-Kontroverse geht in neue Runde

Neue Studie: Windkraft bedroht Mäusebussard-Bestand (doch) nicht

Entgegen den Ergebnissen der sogenannten Progress-Studie, gefährden Windparks den Bestand von bedrohten Vogelarten nicht. Vielmehr handle es sich hierbei um ein Scheinproblem, teil Hans-Josef Fell mit. Zu dieser Erkenntnis komme eine jüngst vom Umweltbüro KohleNusbaumer in Lausanne veröffentlichte neue Studie, in deren Mittelpunkt wieder die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf den Bestand des Mäusebussards standen. Damit geht der Streit zwischen Wind-Fans und Naturschützern (siehe: solarify.eu/neues-von-rotmilan-und-maeusebussard) in eine neue Runde. weiterlesen…

Biodiesel: Alptraum grüne Energie

Fatale Folgen unbedachter Umweltpolitik

Speiseöle an der Zapfsäule: Mit dieser Idee wollte die Politik den Umweltschutz in Deutschland voranbringen. Doch der rasant steigende Bedarf an Palmöl führt zu großflächigen Rodungen des Regenwaldes. Sind Soja oder Raps eine Alternative? Der Lebensmittelchemiker und Sachbuchautor Udo Pollmer bleibt im Deutschlandradio Kultur in einem polemischen Zwischenruf skeptisch. weiterlesen…

PIK Potsdam: Weltwirtschaft anfälliger für Hitzestress

Globalisierung macht die Wirtschaft verletzbarer durch Klimawandel

Die Anfälligkeit des globalen Wirtschaftsnetzwerkes für Hitzestress hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Am Beispiel der Leistungsminderung von Arbeitskräften durch Extremtemperaturen zeigt die Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Columbia University erstmalig, wie die immer weiter gewachsene Vernetzung der globalen Lieferbeziehungen Produktionsverluste verstärken kann, weil diese Verluste sich leichter über Ländergrenzen hinweg fortpflanzen.

Fünf-Milliarden-Geschenk für AKW-Betreiber

Streit um Brennelementesteuer

Auch die CDU/CSU betonte damals, die Steuer sei aus ökonomischen wie ökologischen Gründen richtig und zielführend. Es handele sich um einen Subventionsabbau mit dem Ziel, die direkte Bevorzugung der Atomindustrie zu beenden. Diese sei zum einen nicht von den Kosten des Emissionshandels betroffen, zum anderen erzeuge sie hohe Folgekosten durch den bevorstehenden Rückbau der Atomkraftwerke sowie die Lagerung des Atommülls. weiterlesen…

Fünfte Woche der Umwelt

Gaucks Einladung in den Bellevue-Park

Woche der Umwelt - Aussteller im Park Bellevue - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyUnter strahlend blauem Himmel zeigten Unternehmen, Verbände und Institutionen den 1.800 Besuchern, wie lösungsorientierte Innovationen im Natur- und Umweltschutz entwickelt und Modellvorhaben praxisnah umgesetzt werden. Erstmals hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, im Rahmen eines Publikumsnachmittages in den Park von Schloss Bellevue zur Woche der Umwelt zu kommen. Die Rückmeldungen der Aussteller zur Umweltschau spiegelten viele Facetten der Veranstaltung und reichten von „einfach beeindruckend“ über „lebendig“ bis hin zu „tolle Atmosphäre, fast wie auf einer riesigen Gartenparty“. weiterlesen…

Unehrliche Diskussion um Kosten und Netze

Energiewende rückwärts

Windgeneratoren bei Baruth, Mark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160402„Das Bundeskabinett hat am 08.06.2016 nicht einfach die EEG-Reform beschlossen, sondern das vorläufige Ende von Deutschlands Vorreiterrolle als Energiewende-Land“, so Franziska Buch auf umweltinstitut.org. Gegen den massiven Widerstand von BürgerInnen und Umweltverbänden bremse die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv aus. Die Entscheidung bedeute auch: „Bestandsgarantie für schmutzige Kohlekraftwerke. Und wieder zeigt sich: Die vollmundigen Erklärungen beim Pariser Klimagipfel waren nur leere Worthülsen.“ weiterlesen…

Neue Hiobsbotschaft für die Erneuerbaren

EEG-Reform: Ausbauvolumen reduziert sich durch Hintertür

Neue Hiobsbotschaft für die Erneuerbaren-Branche: Die EEG-Novelle verringert das Ausbauvolumen von Wind- und Solaranlagen noch mehr als gedacht. Denn das Volumen nicht realisierter Projekte soll nicht (wie bisher) neu vergeben werden. Das BMWi nimmt 300 MW Windleistung pro Jahr weniger an. Eigentlich war für die Windenergie ein Ausbauvolumen von 2.800 MW pro Jahr vorgesehen, für Solarenergie 2.500 MW. Kleine Anlagen auf Dächern sollen aber wie bisher gefördert – große im Umfang von 600 MW (ab einer Leistung von 0,75 MW) ausgeschrieben werden. Darauf hatten sich die Regierung und Länderchefs in der vergangenen Woche geeinigt. In Wahrheit könnten es aber zehn Prozent weniger sein, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. weiterlesen…

Gericht zwingt Makler zu Energieangaben

Gericht bestätigt: Auch Immobilienmakler müssen zwingend Angaben zum Energieverbrauch und zur Energieeffizienz  machen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in erster Instanz erneut einen Rechtsstreit wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht für sich entschieden. In der Auseinandersetzung mit einem Immobilienmakler ging es um Anzeigen für eine Doppelhaushälfte und eine Wohnung. Bei den Annoncen in einer Tageszeitung sowie im Internet fehlten gesetzlich vorgeschriebene Angaben zur energetischen Beschaffenheit der Objekte. Das Landgericht Bayreuth urteilte am 28.04.2016, dass Angaben aus dem Energieausweis von Immobilienmaklern gemacht werden müssen – auch wenn diese in § 16a der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht ausdrücklich erwähnt werden. Gegen die Entscheidung legte der Immobilienmakler Berufung ein, so dass sich das Oberlandesgericht Bamberg mit der Sache befassen wird. weiterlesen…