Wegwerfgesellschaft und Klimawandel

Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern

Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben erstmals für Länder rund um den Erdball umfassend untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten zu rechnen ist, und welche Emissionen damit verbunden sind. Derzeit findet ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion nicht den Weg auf unsere Teller. Dieser Anteil wird noch drastisch ansteigen, wenn Schwellenländer wie China oder Indien den westlichen Ernährungsstil übernähmen, zeigt die Analyse. Dass ein umsichtigerer Umgang mit Lebensmitteln zur Ernährungssicherheit beitragen kann, ist bekannt. Gleichzeitig könnte das jedoch auch helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.
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„…tun, was notwendig ist“

„Die Geschichte klopft an unsere Tür – es liegt an uns, ob wir aufmachen!“ Eröffnungsrede Jakob von Uexkülls beim diesjährigen World Future Forum

– mit freundlicher Genehmigung des Redners –

Eine stolze Bilanz, gemischt mit bohrenden Fragen, zog der Chef des World Future Councils (WFC)Jakob von Uexküll zum Beginn des World Future Forums am 14.03.2016:  Der WFC sei „keine sogenannte NGO mit unserer eigenen Agenda von Wünschen und Forderungen“. Vielmehr helfe man bei der politischen Umsetzung des zwar von Regierungen Beschlossenem, was aber oft blockiert sei „durch Unwissen über existierende Lösungen und durch mangelnde Kapazitäten der Parlamentarier, besonders in kleineren und ärmeren Ländern“. Um politischen Entscheidungsträgern zukunftsgerechtes Handeln zu erleichtern, recherchiere der WFC weltweit nach entsprechenden Politikansätzen und unterstütze deren Umsetzung. weiterlesen…

ÖPNV in Hannover bald sauber und leise

Neue Teststrecken für Elektrobusse in Hannover

Im öffentlichen Nahverkehr werden weitere Teststrecken für Elektrobusse eingerichtet. Die Hannoverschen Verkehrsbetriebe setzen auf ihren Linien ab sofort drei Busse ein, die mit Schnellade-Batterien und CO2-freiem Strom betrieben werden.  Der Praxistest wird wissenschaftlich vom Fraunhofer IVI begleitet. weiterlesen…

Kommunale Kreativität ist gefragt

BMUB fördert kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Kommunen können sich mit ambitionierten Klimaschutz-Projekten für eine Förderung des BMUB bewerben. Das Ministerium veröffentlichte am 04.04.2016 den Förderaufruf „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“. Gesucht sind modellhafte Beiträge zum Ziel einer weitgehenden Treibhausgasneutralität. Projektskizzen können bis zum 30.06.2016 eingereicht werden. weiterlesen…

Bayern bremst Wind aus

Weißblaue Stromversorgung jetzt „gefährlich und umweltschädlich“

Am 01.04.2016 – 10 Tage vor der entscheidenden mündlichen Verhandlung vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof über die Popularklagen gegen die sogenannte 10H-Regelung – zog der Bundesverband WindEnergie Bilanz der Windkraftentwicklung in Bayern seit Einführung der gesetzlichen 10H-Abstandsregelung (= 10mal die Höhe Abstand bis zur nächsten Ansiedlung): Bayern versage in der Energiewende, bleibe weiter von Atomstrom und Importen abhängig; auch verringere der Freistaat so nicht die Treibhausgase. Die Windkraftbranche aber werde Tausende Arbeitsplätze einbüßen. Nach der letzten Statistik hat sie in Deutschland mehr als 150.000, davon in Bayern bei Planern, Projektierern, Gutachterbüros, Erbauern, Betreibern und Zulieferern 12.350 Beschäftigte. weiterlesen…

Energieeffizientes Bauen stärker gefördert

Neuerungen im KfW-Programm zum 1. April 2016

Am 01.04.2016 erneuert die KfW das Programm „Energieeffizient Bauen“ und stockt den Förderhöchstbetrag für Bauherren auf, teilt das BMWi mit. Zudem wird ein neuer KfW-Effizienzhausstandard eingeführt. Dieses Programm ist Teil des durch das BMWi geförderten CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wurden die Mittel für das Programm bis 2018 auf jährlich 2 Mrd. Euro aufgestockt.
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„Kein vorauseilender Gehorsam!“

Was bedeutet das BGH-Urteil zum Anlagenbegriff für die Betreiber?

Interview mit Rechtsanwältin Magarete von Oppen – mit freundlicher Genehmigung von Solarpraxis

Am 04.12.2015 hat der Bundesgerichtshof (BGH) anlässlich einer Entscheidung über eine „mobile Inbetriebnahme“ (Inbetriebnahme auf provisorischen Gestellen in einer Halle mittels Glühlampentest) den Anlagenbegriff zum Entsetzen der Branche neu definiert. Anlage sei die nach der Konzeption eines vernünftigen Anlagenbetreibers errichtete Gesamtinstallation an dem dafür vorgesehenen Standort, einschließlich der Gestelltechnik. weiterlesen…

Licht aus für den Klimaschutz

Zum 10. Mal: WWF-Earth Hour 2016

In Deutschland schalteten am Abend des 19.03.2016 in über 240 Orten für eine Stunde die Beleuchtung von Wahrzeichen und bedeutenden Gebäuden abgeschaltet worden. Die Earth Hour fand zum zehnten Mal auf den weltweiten Aufruf des WWF hin statt. Laut der Umweltorganisation beteiligten sich Berlin, Leipzig, Köln, München, Bonn, Frankfurt oder Hamburg. Weltweit nahmen Millionen Menschen in mehr als 7.000 Städten in 178 Ländern an der Aktion teil. (Am 29.03.2015 waren es 172 Länder – Solarify berichtete.) weiterlesen…

REmap: Weckruf für Entscheidungsträger

IRENA fordert Verdoppelung des weltweiten Erneuerbaren-Anteils bis 2030

Wenn der Anteil der Erneuerbaren Energien am globalen Energiemix bis 2030 verdoppelt würde, könnten jährlich bis zu 3.730 Millionen Euro eingespart werden – das 15-fache der Kosten. Dies geht aus einer Untersuchung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hervor. weiterlesen…

Pariser Klimaschutzabkommen muss erfüllt werden

Verbände-Allianz fordert ambitionierten Klimaschutzplan 2050

Die Verbände fordern eine Anhebung des deutschen Klimaschutzziels auf mindestens 95 Prozent weniger CO2 bis zum Jahr 2050 sowie die Festlegung ambitionierter Zwischenziele für die Jahre 2030 und 2040. Diese Ziele müssten verbindlich gemacht werden, beispielsweise in einem Klimaschutzgesetz. Die Verbände fordern außerdem die gesetzliche Verankerung eines Kohleausstiegs bis spätestens 2035, wobei ein Großteil der Kohlekraftwerke schon deutlich früher vom Netz gehen müsse. weiterlesen…