Harsche Kritik am Strommarktgesetzentwurf

BEE: „lückenhaft“ – VKU: „nicht zukunftsfähig“

„Das neue Strommarktgesetz muss die Hindernisse für den verstärkten Einsatz von Speichern beseitigen“, fordert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Und VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche sagte in der Anhörung des Wirtschaftsausschusses, das vorliegende Strommarktgesetz biete „keinen ganzheitlichen und marktlichen Ansatz, weder für gesicherte Leistung noch für Flexibilitätsoptionen.“ Immer mehr Bereiche würden in die Regulierung überführt, das ergebe Planungsunsicherheit und steigende Kosten. weiterlesen…

Die Vermessung der Ozeane

Klimawandel und Meeresspiegelanstieg auf der Spur
Mit freundlicher Genehmigung der Helmholtz Gemeinschaft

Wie genau die Ozeane funktionieren, besonders im Hinblick auf die Wechselwirkungen mit dem Klima, ist in weiten Teilen noch unverstanden. Es fehlt vor allem an Messdaten. Das internationale Projekt AtlantOS soll dies ändern.Thomas Röbke, freier Journalist, hat mit Martin Visbeck vom Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung GEOMAR darüber gesprochen. weiterlesen…

5 Jahre Fukushima

Hendricks zum Gedenktag: Atomkraft hat keine Zukunft

Fünf Jahre nach dem Super-GAU (am 11.03.2011) im japanischen AKW Fukushima Daiichi erinnern viele Publikationen daran, dass damals mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur Unmengen von Radioaktivität freigesetzt wurden (siehe solarify.eu/5-jahre-fukushima). Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will im Mai nach Japan reisen, sich über die Arbeiten auf dem Gelände des AKW informieren und auch evakuierte Gebiete besuchen. weiterlesen…

Ganz unten

Unser Erbe: Das letzte Kapitel der Atomwirtschaft

mit freundlicher Genehmigung von Alexandra Hildebrandt –

Als der 2015 verstorbene schwedische Bestsellerautor Henning Mankell noch mit seiner Krebserkrankung lebte, schien es ihm, als hätte er neue und unerwartete Einsichten darüber gewonnen, wie wir mit dem nuklearen Abfall umgehen. Was zurückbleiben wird nach dem Untergang unserer Gesellschaft und Zivilisation, sind unterirdische Mülldeponien. weiterlesen…

Zu viel zum Wegpumpen

Eine Idee, den Meeresspiegelanstieg zu bremsen

Der Meeresspiegel könnte in Zukunft so massiv ansteigen, dass sogar ein noch nie dagewesener technischer Eingriff ins Erdsystem nicht mehr helfen könnte – nämlich Wassermassen auf den Antarktischen Kontinent zu pumpen. Diese Geo-Engineering-Idee haben jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung durchgerechnet und unter dem Titel „Delaying future sea-level rise by storing water in Antarctica“ in der Zeitschrift Earth System Dynamics publiziert. Fazit: Es geht (jetzt noch) nicht. weiterlesen…

BP Energy Outlook 2035

Erneuerbare wachsen zwar schneller als fossile – aber 2025 noch 80 Prozent Öl, Kohle und Gas

Das Weltwirtschaftswachstum lässt die Energienachfrage steigen. 2035 benötige die Welt 34 Prozent mehr Energie als heute, prognostiziert der diesjährige BP Energy Outlook. Auch noch in zwanzig Jahren würden hauptsächlich fossile Energien diese Nachfrage zufrieden stellen – ihr Anteil werde 2025 bei 80 Prozent liegen. Erneuerbare Energien hätten zum gleichen Zeitpunkt einen Anteil am weltweiten Energiemix von neun Prozent – dreimal so viel wie heute. weiterlesen…

acatech: Problemfeld Technik und Öffentlichkeit

Beispiel Künstliche Fotosynthese: Wie kommen neue Technologien frühzeitig in die öffentliche Diskussion?

Die Künstliche Fotosynthese könnte zu einer der wichtigsten regenerativen Energiequellen werden. Doch wie reagiert die Bevölkerung darauf und auf den möglichen Einsatz von Schwermetall-Katalysatoren und Gentechnik? Eine Publikation der Reihe „IMPULS“ von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften beschreibt jetzt mögliche Zukunftsszenarien und Methoden der Technikkommunikation. weiterlesen…

„Klima-Explorer“ vorgestellt

DIE macht INDCs durchsuchbar

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) präsentierte am 07.03.2015 den INDC Content Explorer für nationale Klimaziele, eine neue interaktive Online-Anwendung zur internationalen Klimapolitik. Mit seiner Hilfe können alle sogenannten INDCs (Intended Nationally Determined Contributions) anhand spezieller Kriterien durchsucht werden. weiterlesen…

Teurer Meeresspiegelanstieg

Kosten steigen schneller als Meerwasser

Obwohl der zu erwartende Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Nun stellt sich heraus: Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Folge-Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als das Wasser selbst. Ihre Untersuchung wurde im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences (NHESS) veröffentlicht. weiterlesen…

Energiewende in Industriestaaten hochwillkommen

AEE-Hintergrundpapier vergleicht Umfragen zu Erneuerbaren Energien

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz, wie aus einer von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellten Analyse einschlägiger Umfragen hervorgeht. Dem AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zufolge stimmen weit über 80 Prozent den Erneuerbaren unabhängig vom Ausbaustand regenerativer Energiequellen in den jeweiligen Ländern zu. weiterlesen…