Frage nach Methanspaltung: Bald förderfähige Projektskizzen

Herstellung von Wasserstoff mittels Pyrolyse

H2 grün - SymbolDerzeit gibt es laut der Antwort (19/28010) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/27352) der FDP-Bundestagsfraktion keine Technologie zur Herstellung von Wasserstoff mittels Pyrolyse im großtechnischen Maßstab. Der Reifegrad entsprechender Technologien bewege sich im Rahmen von Versuchsaufbauten in Laborumgebungen, erklärt die Bundesregierung. Nach ihrer Kenntnis gebe es keine konkreten Pläne für den Aus- oder Aufbau von großtechnischen Anlagen dazu in Deutschland, heißt es weiter. (hib/PEZ) Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Digitalisierung tut not – für große Solaranlagen

DNV veröffentlicht Studie

Die Digitalisierung kann Planung, Errichtung und Betrieb großer Solaranlagen optimieren. Dass dies notwendig ist, zeigt der erste Teil einer Studienreihe zu diesem Thema mit dem Titel „More than the sun: A solar report series“ des niederländischen Beratungsinstituts DNV. Sven Ullrich hat ihn in Erneuerbare Energien beschrieben. weiterlesen…

„Grünes Kabel“ unter Strom

Untersee-HGÜ NordLink verbindet erstmals Deutschland und Norwegen

Nach erfolgreichem Abschluss einer mehrmonatigen Probebetriebsphase nehmen die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Statnett den Untersee-Hochspannungs-Gleichstrom-Interconnector zum Austausch von deutscher Windenergie und norwegischer Wasserkraft in Betrieb. Die offizielle Einweihung findet einer Medienmitteilung beider Unternehmen zufolge aber erst am 27.05.2021. statt (Foto: Konverter für HGÜ-Leitung am Beginn der HGÜ-Strecke – © tennet.eu) weiterlesen…

Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf Wind-Erträge?

Fraunhofer IWES und GERICS mit neuem Forschungsprojekt zu Untersuchung klimatischer Windveränderungen und Einfluss auf Windenergie-Standortbewertung

Windgeneratoren vor Wohnhäusern in Berge - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyBei der Planung eines Windparks sind Ertragsgutachten wichtig, um die Windbedingungen am Standort abzuschätzen und unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte die voraussichtlichen Energieerträge zu berechnen. Grundlage hierfür sind meist historische Winddaten sowie Messdaten, die im Planungsprozess in die Zukunft extrapoliert werden. Doch durch den fortschreitenden Klimawandel könnten historische Daten weniger aussagekräftig für die Zukunft sein. Im Projekt „KliWiSt“ untersucht das Fraunhofer IWES gemeinsam mit dem Climate Service Center Germany (GERICS), den Einfluss des Klimawandels auf die Windenergie-Standortbewertung. Zudem sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Ermittlung von Ertragsgutachten für Windparks daraus abgeleitet werden. weiterlesen…

Wird das Stromnetz die kleine Schwester der E-Mobilität?

Gastbeitrag von Johannes Lackmann, Westfalenwind

Im Straßenverkehr sind bislang Verbrennungsmotoren die treibende Kraft. Das wird sich ohne jeden Zweifel in Zukunft rapide ändern. Die Automobilhersteller investieren in den nächsten Jahren zig Milliarden in die Entwicklung und Ausbau der E-Mobilität. Der größte unter ihnen – VW – will bis 2030 allein sechs Gigafabriken für die Produktion von Batterien mit einer Kapazität von 240 GWh pro Jahr aufbauen. Das sind 240 Millionen Kilowattstunden Speicherkapazität in Form von E-Auto-Batterien. Warum sollten wir riesige Stromspeicher wie z. B. Pumpspeicherkraftwerke bauen, wenn die Stromspeicher von Morgen demnächst millionenfach vor unserer Haustür parken? weiterlesen…

EE-Anteil Januar-März 2021 gesunken

Nettostromerzeugung im 1. Quartal 2021

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat am 07.04.2021 Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Quartal 2021 vorgestellt, die aus der Datenplattform Energy-Charts hervorgehen. Die Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung ist der Strommix, der aus der Steckdose kommt und an der Strombörse gehandelt wird. Witterungsbedingt ging die Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien von 75,8 auf 57 Terawattstunden zurück, Kohle und Gas legten im Vergleich zum ersten Quartal 2020 dagegen deutlich zu. Die Windkraft bleibt die wichtigste Energiequelle (Grafik: Nettostromerzeugung Deutschland – Beispiel 14. Woche 2021 – © fraunhofer energy-charts.info – dort interaktiv). weiterlesen…

CO2-Düngeeffekt sinkt

Science-Veröffentlichung zur Minderung des CO2-Düngeeffekts auf globales Pflanzenwachstum

Photosynthese und Pflanzenwachstum werden stimuliert, wenn in der Luft mehr CO2 verfügbar ist. Geographen der Universität Augsburg stellen gemeinsam mit Kollegen aus 12 Ländern in in Science veröffentlichten Untersuchung Studie fest, dass dieser Effekt weltweit in den letzten vier Jahrzehnten um etwa 30 Prozent abgenommen hat. (Karte: Trends in der globalen Pflanzenproduktivität – © Ranga Myneni, Boston University) weiterlesen…

„ESYS“ mit drei neuen Positionspapieren

„Optionen für resilientes, digitalisiertes Energiesystem“ und zwei weitere

Eine verlässliche Energieversorgung ist die Grundlage unseres täglichen Lebens, vom Klingeln des Handyweckers am Morgen bis zur beleuchteten Wohnung am Abend. Ganz zu schweigen von industriellen Prozessen oder der Aufrechterhaltung von kritischen Infrastrukturen. In drei neuen Positionspapieren stellt das Akademienprojekt ESYS – Energiesysteme der Zukunft – Politikoptionen vor, die sicherstellen sollen, dass das heutige hohe Niveau der Versorgungssicherheit auch in Zukunft erhalten bleibt. weiterlesen…

Fraunhofer ISE mit Spitzenwirkungsgrad für p-type-TOPCon-Solarzelle

Fortschritte mit Siebdruck-Kontakten

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die besten Metallisierungspasten identifiziert, die helfen, den Kontaktwiderstand und die Kontaktrekombination in p-type-TOPCon-Solarzellen zu reduzieren. Sie brachten eine Siliziumnitridschicht durch plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung auf beiden Seiten einer Zelle auf und erreichten einen Wirkungsgrad von 21,2 Prozent. Emiliano Bellini beschrieb den Vorgang am 08.04.2021 auf pv magazine. weiterlesen…

Sprit aus der Brauerei?

Braurückstände in Proteine für Lebensmittel und Fasern für Biokraftstoffe trennen

Sowohl Hobbybrauer als auch große Bierproduzenten erleben das gleiche Ergebnis ihres Brauprozesses: Nachdem der Geschmack aus Gerste und anderen Getreidesorten extrahiert wurde, bleibt ein protein- und ballaststoffreiches Pulver übrig, das normalerweise als Viehfutter verwendet oder auf Mülldeponien entsorgt wird. Heute berichten Wissenschaftler im Journal der American Chemical Society (ACS) über einen neuen Weg, das Protein und die Ballaststoffe aus Biertreber zu extrahieren und zur Herstellung neuartiger Proteinquellen, Biokraftstoffe und mehr zu verwenden. weiterlesen…