Multiresistente Bakterien vermehrt in Klinik-Abwässern nachgewiesen
Umfangreiche Studie zum Vorkommen von Acinetobacter in der Umwelt – Multiresistente Stämme überleben auch ohne Sauerstoff
Gegen Antibiotika resistente Bakterien, oftmals landläufig auch als Krankenhauskeime bezeichnet, werden offenbar tatsächlich vor allem durch Kliniken in die Abwassersysteme eingeleitet, wie eine am 22.12.2022 publizierte Studie des Instituts für Angewandte Mikrobiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zum Vorkommen von Acinetobacter-Bakterien nahelegt. Die Forscherinnen und Forscher wiesen Vertreter der Bakteriengattung zwar sowohl in landwirtschaftlichen, ländlichen und städtischen Proben nach – aber nur im Abwasser der städtischen Kläranlagen, die auch Krankenhausabwässer reinigen, konnten sie multiresistente Acinetobacter-Stämme nachweisen. Damit stellte das Team erstmals und systematisch deutliche Unterschiede zur Verbreitung von multiresistenten Acinetobacter-Bakterien in der Umwelt fest. ((Bild: Acinetobacter baumannii – Foto © phil.cdc.gov/PHIL_Images/, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org – Public Health Image Library Image #6498 – Janice Carr) weiterlesen…
Das Meer nimmt viel vom menschengemachten CO2 auf. Dadurch mildert es den Klimawandel – so eine Meldung auf
„Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist“, schrieb Jules Verne schon 1875 in seinem Buch „Die geheimnisvolle Insel“. Bereits 37 Jahre zuvor hatte der schwäbische Chemiker und Physiker Christian Friedrich Schönbein (1799–1868) das Prinzip der Brennstoffzelle entdeckt, mit der aus dem Verbrennen von Wasserstoff elektrischer Strom gewonnen werden kann. Der Prototyp eines Traktors mit Brennstoffzelle wurde schon 1959 entwickelt. Die Nasa nutzte in den 1960er Jahren Brennstoffzellen als Energiequellen für Weltraumraketen. Dennoch konnte sich die Technologie in der Fahrzeugtechnik bis heute nicht recht durchsetzen.
Bis 1990 verlief durch den Schaalsee die deutsch-deutsche Grenze. 2021 treffen sich dort Menschen aus dem Osten und aus dem Westen, aus der Stadt und vom Land. Sie arbeiten heute schon für ein gutes Leben in und mit der Natur, und sie erzählen von einem anderen Morgen. MORGEN werden Lebensmittel wertvoll sein, wenn ihre Herstellung die Bodenfruchtbarkeit erhöht und das Wasser schützt. Davon können auch kleine Initiativen und Betriebe gut leben. Neues Buch aus dem
Würde die UN-Klimagrenze von 1,5 bis 2 Grad Celsius Erwärmung vorübergehend überschritten, könnte sich das Kipprisiko für mehrere Elemente des Erdsystems um mehr als 70 Prozent erhöhen – im Vergleich zur im Pariser Klima-Abkommen von 2015 angestrebten Begrenzung der Erwärmung, so das Ergebnis der neuen Risikoanalyse eines internationalen Forscher-Teams. Dieses Risiko erhöht sich einer
Drei Viertel aller privaten Hausbesitzer:innen, die über ein geeignetes Dach verfügen, liebäugeln mit einer eigenen Solaranlage, jede:r fünfte plant diese sogar bereits in den kommenden 12 Monaten. Dies ist das „beeindruckende Ergebnis“ einer vom
Das Bundeskabinett hat einen Bilanzbericht zum Thema Funknavigation im Kabinett verabschiedet. Die Bundesministerien für Digitales und Verkehr und das für
Nach dem Willen von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger soll unterirdische CO2-Speicherung in Deutschland rasch zugelassen werden. Ein entsprechendes Gesetz soll 2023 auf den Weg gebracht werden. Doch das Verfahren ist umstritten – auch Wirtschaftsminister Habeck war lange dagegen. Jetzt hat er angekündigt, bald einen CCS-(Carbon Capture and Storage)-Gesetzentwurf vorzulegen- so
Das Münchner Start-up
Ein riesiger Elektroboiler soll bald das Fernwärmenetz im Süden Amsterdams speisen – mit Ökostrom aus der Region. Vattenfall baut den Mega-Elektroheizkessel, der mit überschüssigem regenerativen Strom Wasser erhitzt und die Energie so speichert, schreibt das