EEG-Novelle 2021 vom Kabinett veabschiedet

Altmaier: „EEG Novelle 2021 klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare“

Das Bundeskabinett hat am 23.09.2020 die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eingebrachte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die sogenannte EEG-Novelle 2021, verabschiedet. Ebenfalls im Kabinett verabschiedet wurde die Novelle des Bundesbedarfsplangesetzes mit Regelungen zum Ausbau der Stromnetze – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. weiterlesen…

„Albtraum für Photovoltaik-Eigenversorger“

EEG-Novelle kritisch gesehen

Sandra Enkhardt sortierte am 23.09.2020 für pv magazine die Reaktionen auf den EEG-Entwurf: Sie seien „zu erwarten“ gewesen: „Die Erneuerbaren-Branche zeigt sich enttäuscht und fordert weiterhin dringend Nachbesserungen. Gerade die Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen und die Belastung des solaren Eigenverbrauchs sind vielen Marktteilnehmern ein Dorn im Auge“. weiterlesen…

Hochdruckstudie: Einblick in vielversprechende Batteriematerialien

Röntgenuntersuchung zeigt systematische Verzerrung des Kristallgitters von Hochentropie-Oxiden

In einer Hochdruck-Röntgen-Untersuchung haben Wissenschaftler neue Erkenntnisse über eine vielversprechende neue Materialklasse für Batterien und andere Anwendungen gewonnen. Das Team um Qiaoshi Zeng vom Center for High Pressure Science in China nutzte die brillanten Röntgenstrahlen der, um ein sogenanntes Hochentropie-Oxid (HEO) unter steigendem Druck zu analysieren. Die in Materials Today Advances veröffentlichte Studie ist ein erster, aber wichtiger Schritt für ein breiteres Verständnis der HEO-Materialien. weiterlesen…

EuGH erlaubt Beihilfen für AKW Hinkley Point C

Greenpeace Energy: „Enttäuschendes Signal für die Energiewende in Europa“

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Klage Österreichs gegen Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgewiesen. Damit gestattet das höchste europäische Gericht dem Betreiber des AKWs, von staatlichen Beihilfen zu profitieren. Nach Berechnungen im Auftrag von Greenpeace Energy könnte sich diese über mehrere Jahrzehnte auf mehr als 100 Milliarden Euro summieren. weiterlesen…

Reichstes Prozent schädigt Klima doppelt so stark wie ärmere Hälfte

Oxfam über Klimawandel und Ungleichheit

Das reichste eine Prozent (63 Millionen Menschen) hat zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Ein Oxfam-Bericht unter dem Titel „Confronting Carbon Inequality” zeigt: Wir müssen den exzessiven CO2-Ausstoß der Wohlhabenden einschränken, in die öffentliche Infrastruktur investieren und die Wirtschaft zum Wohle aller klimagerecht umbauen. weiterlesen…

EEG-Novelle: Energiewende-Akteuren mehr zutrauen

Gebraucht werden realistische Stromverbrauchsannahmen und schnellerer Erneuerbaren-Zubau

Vor dem für morgen, dem 23.09.2020, erwarteten Kabinettsbeschluss zur EEG-Novelle sieht die NATURSTROM AG deutlichen Nachbesserungsbedarf. Der Öko-Energieversorger mahnt angesichts der angestrebten Treibhausgasneutralität höhere Ausbauziele an – und generell mehr Luft zum Atmen für die Treiber der Energiewende. weiterlesen…

„Es gibt keine Ausreden mehr“

Umweltorganisationen fordern strenge Richtlinien für Finanzinstitute

Um den Druck auf die großen Finanzinstitute zu erhöhen, haben internationale NGOs neue Richtlinien zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens erarbeitet. Sie fordern einen sofortigen Stopp jeglicher Finanzierung neuer Kohle-, Öl- und Gas-Projekte, wie Nicole Allé am 21.09.2020 in energiezukunft – dem Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewende – berichtete. weiterlesen…

Aktiendepots von Bund und Ländern treiben Klimakrise voran

Klima-Finanz-Ranking von Fossil Free Berlin

Rund 13,2 Milliarden Euro lassen der Bund und sieben Bundesländer aus Beamtenpensionskassen in Börsengeschäfte fließen. Eine Studie der Initiative Fossil Free Berlin zeigt nun, dass diese Investments den Klimawandel befeuern. Die rund 1.700 Unternehmen in den staatlichen Aktiendepots sind von der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens mit Temperaturobergrenzen von 1,5 bis 2,0°C weit entfernt. Das Forschungsprojekt „Fiebrige Finanzen“ mit Unterstützung durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersuchte die Klimawirkungen aller Unternehmen, in die Bund und Länder zum 31.12.2018 an der Börse investierten. weiterlesen…

Projektträger Jülich betreut neues Forschungsnetzwerk Wasserstofftechnologien

Anwendungsnahe Energieforschung, Praxistransfer und sektorübergreifendes Arbeiten

Wasserstoff bietet unzählige Forschungsmöglichkeiten, nicht zuletzt in seiner Anwendung als Speichermedium und Energieträger. Daher will die Bundesregierung mit dem neuen Forschungsnetzwerk „Wasserstofftechnologien“ ab dem 30.09.2020 den Austausch der Wasserstoff-Energieforschung fördern. Das Forschungsnetzwerk wird vom Projektträger Jülich im Auftrag des BMWi betreut. weiterlesen…

„EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken“

Untersuchung hält Zubau von 140 GW PV-Kleinanlagen bis 2030 für möglich

In den kommenden zehn Jahren ist ein massiver Ausbau insbesondere von“kleiner Photovoltaik“ nötig und möglich. Bis 2030 kann vornehmlich mit Dachanlagen ein Zubau auf bis zu 140 Gigawatt Leistung realisiert werden. Mit diesem neuen Bürgerenergie-Boom würden die drohende Ökostromlücke verhindert und die Klimaschutzziele erreicht. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer von den ElektrizitätsWerken Schönau eG (EWS) initiierten Studie des Analysehauses Energy Brainpool unter dem Titel „EEG-Novelle nutzen, Solarenergie stärken“. weiterlesen…