Autobatterien für Windstrom-Speicher

Alfen liefert Mega-Energiespeichersystem für Nuon

„Use it or loose it“ („Nutze oder verliere sie) war bisher das Dilemma für Erneuerbare Energie aus Sonne und Wind. Ein holländisches Mega-Energiespeichersystem hilft nun, Spitzen und Tiefen in der Öko-Stromversorgung auszugleichen und besser auf die Energienachfrage abzustimmen. So entsteht mehr Flexibilität und Stabilität im System, um die Nutzung Erneuerbarer Energien zu erleichtern. weiterlesen…

Frankreich und Spanien genehmigen Mega-PV-Leistung

Spanien erteilt Zuschläge für Solaranlagen mit 3,9 Gigawatt – Frankreich für 500 MW

Das spanische Ministerium für Energie, Tourismus und digitale Agenda hat dem Branchendienst pv magazine zufolge die Liste der Gewinner der jüngsten Ausschreibung für neue Wind- und PV-Kraftwerken – mit mehr als 5 GW – veröffentlicht. Demnach haben am 26.07.2017 30 PV-Projekte mit Größen zwischen 100 kW und 1.550 MW einen Zuschlag erhalten. Der Gesamtleistung der Kraftwerke beträgt 3.909 MW. Dazu zehn Windparkprojekte mit einer Leistung von zusammen 1.127 MW ausgezeichnet. weiterlesen…

DUH mit „Acht-Punkte-Sofortprogramm für saubere Luft“

Konsequenz aus Stuttgarter Richterspruch zu Diesel-Fahrverboten

Nachdem durch Gerichtsentscheidungen (siehe: solarify.eu/ruege-fuer-kretschmann-aus-dem-auspuff) Diesel-Fahrverbote in Düsseldorf, München und Stuttgart als erforderlich bestätigt wurden, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass sich die Politik endlich von den in Hinterzimmern verabredeten unzureichenden Software-Updates verabschiedet und wirklich wirksame Maßnahmen ergreift. Angesichts der anstehenden Verhandlungen beim „Nationalen Forum Diesel“ am 02.08.2017 legte die DUH am 31.07.20176 in Berlin ein „Acht-Punkte-Sofortprogramm für saubere Luft“ vor. weiterlesen…

Kann ein CO2-Preis nachhaltige Entwicklung finanzieren?

CO2-Bepreisung kann für viele Länder geeignetes Mittel sein, um SDGs teilweise zu finanzieren
von Ottmar Edenhofer mit Max Franks – mit freundlicher Genehmigung von Lutz Meyer, Fullberry Foundation

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (55) ist Lehrstuhlinhaber für die Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin und ehemaliger Co-Chair der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates IPCC, der im Jahr 2014 seinen 5. Sachstandsbericht veröffentlichte. Er ist stellvertretender Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Dr. Max Franks (32) forscht am Potsdam-­Institut für Klimafolgenforschung im Fach­be­reich „Nachhaltige Lösungsstrategien“ zu den Themen Klima- und Finanzpolitik, Vermögens­ungleichheit und Nachhaltige Entwicklung.Für seine Dissertation wurde ihm der Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis verliehen. weiterlesen…

Forschungspreis mit 1,5 Millionen Euro

Neue gemeinsame Auszeichnung von Max-Planck-Gesellschaft und Humboldt-Stiftung ab 2018

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) setzen ihre gemeinsame Auszeichnung neu auf: Der Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis ist künftig mit 1,5 Millionen Euro dotiert und wird ab 2018 an Forscher aus dem Ausland verliehen, die sich durch herausragendes Zukunftspotenzial auszeichnen. Die neue vom BMBF finanzierte Auszeichnung löst den Max-Planck-Forschungspreis ab. weiterlesen…

Perowskit-Solarzelle in Aktion aufgenommen


Mögliche Erklärung des hohen Wirkungsgrades

Perowskit-Kristalle könnten die Produktionskosten für Solarzellen drastisch sinken lassen, schreibt Jan Oliver Löfken in Wissenschaft aktuell. Denn: „Binnen weniger Jahre ließ sich ihr Wirkungsgrad von knapp vier auf mehr als 20 Prozent steigern“. Warum, war bisher unklar. Einen „verblüffenden Einblick in die für die Stromerzeugung wichtigen Prozesse“ (Löfken) erlaubt nun ein Video der atomaren Bewegungen in dünnen Perowskit-Kristallen von Wissenschaftlern der Stanford-Universität – in Science Advances berichten sie über ungewöhnlich langlebige Verformungen der Kristallstruktur. Diese könnten zu einem besseren Verständnis des Transports elektrischer Ladungen in Perowskit-Solarzellen beitragen. weiterlesen…

Höchster Ökostrom-Anteil aller Zeiten: 35 %

ZSW und BDEW: Wind-Onshore (39 Mrd. kWh), Biomasse (23 Mrd. kWh) und PV (22 Mrd. kWh) Haupterzeugungsarten

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Strombedarfs in Deutschland erstmals bei 35 Prozent. Dies haben einer gemeinsamen Medienmitteilung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge vorläufige Berechnungen ergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der EE-Anteil um zwei Prozentpunkte zu. weiterlesen…

Verkehrte grüne Finanzwelt

GERMANWATCH-Blog-Beitrag von Gerrit Hansen

Ausgerechnet Teile der Finanzindustrie entwickeln sich zu Treibern einer grünen Transformation der Wirtschaft. Damit am Ende aber nicht die fossile Industrie den längeren Atem hat, müssen klare politische Rahmensetzungen, wirksame Preissignale und gesetzliche Regeln her, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. weiterlesen…

Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei

DGZ-Studie im Mackenzie-Delta in Kanada zeigt überproportional hohen Anteil von geologischem Methan

Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und US-amerikanischen Partnern im kanadischen Mackenzie-Delta. Sie berichten davon im Fachjournal Scientific Reports. weiterlesen…

Alternative zu Strom und H2


Regierung vernachlässigt E-Fuels als Kraftstoffe der Zukunft

Die Bundesregierung singt – mit bisher geringem Echo – das hohe Lied der Elektromobilität. Dabei gibt es noch weitere klimaschonende Antriebe: synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels oder Designerkraftstoffe. Zum Beispiel können Oxymethylenether (OME, siehe: solarify.eu/oxymethylenether), synthetische Verbindungen aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff (CH3O(CH2O)nCH3), in einem herkömmlichen Dieselmotor praktisch klimaneutral verbrannt werden. Aufgrund ihres hohen Sauerstoffgehalts wird die Schadstoffbildung bereits im Verbrennungsstadium unterbunden. Laut Experten kommen OME in ihren Eigenschaften dem Idealkraftstoff der Zukunft bisher am nächsten. weiterlesen…