G20-Finanzminister sollen sich mit Klimapolitik verbünden
Edenhofer in nature: Mit CO2-Bepreisung sinkende Steuereinnahmen auffangen und weltweit Infrastruktur finanzieren
„Es wäre vernünftig für die G20-Finanzminister, in der Klimapolitik einen Verbündeten zu sehen, selbst wenn der Klimawandel nicht ihr Hauptanliegen ist“, schreibt ein Autorenteam unter Leitung von Ottmar Edenhofer (Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change – MCC) –
in einem Artikel in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Hier eine gemeinsame Pressemitteilung von MCC, PIK und dem Centre for International Governance Innovation darüber. weiterlesen…

Am 7./8.07.2017 findet der G20-Gipfel unter deutscher Leitung in Hamburg statt. Auf der Tagesordnung der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer steht neben der Prävention von Finanzkrisen auch die Klima- und Energiepolitik. Die G20 muss ambitionierter werden. Wie kann eine nachhaltige Energieagenda konkret aussehen? Wissenschaftler des
Unter dem Stichwort
Die Stromkunden sollen künftig unabhängig davon, wo sie wohnen, gleich viel für die Anbindung von Wind- und Solarparks ans Stromnetz zahlen. Der Bundestag beschloss am 30.06.2017 das
Die Vorsitzende des
Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der soeben in
In einem gläsernen Sarg trugen, bzw. fuhren am 28.06.2017 Greenpeace-Aktivisten in München den Dieselmotor symbolisch zu Grabe. Anlass war ein Spitzentreffen zur Nachrüstung von Dieselautos, zu dem Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) den Autobauer BMW sowie die VW-Töchter Audi und MAN in die Staatskanzlei geladen hatte. Danach sagten die Autohersteller Audi und BMW zu, die Hälfte ihrer in Deutschland zugelassenen Euro-5-Dieselautos durch Softwareupdates nachzurüsten.
Vorgesehen sind 2 bis 3 Cent je Kilowattstunde Zuschuss für lokal erzeugten Solarstrom, der nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern Mietern in Wohngebäuden zu einem Rabatt von 10 Prozent gegenüber regionalen Grundversorgertarifen angeboten wird. Mit Hilfe des neuen Bonus und aufgrund eines rapiden Preisverfalls bei Solarstromanlagen in den vergangenen Jahren könnte das mancherorts Schule machen.