G20-Finanzminister sollen sich mit Klimapolitik verbünden


Edenhofer in nature: Mit CO2-Bepreisung sinkende Steuereinnahmen auffangen und weltweit Infrastruktur finanzieren

„Es wäre vernünftig für die G20-Finanzminister, in der Klimapolitik einen Verbündeten zu sehen, selbst wenn der Klimawandel nicht ihr Hauptanliegen ist“, schreibt ein Autorenteam unter Leitung von Ottmar Edenhofer (Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change – MCC) – in einem Artikel in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Hier eine gemeinsame Pressemitteilung von MCC, PIK und dem Centre for International Governance Innovation darüber. weiterlesen…

Wie die G20 die globale Energiewende vorantreiben kann


Wissenschaftler des IASS empfehlen Investitionsstopp für fossile Infrastruktur und ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien

Am 7./8.07.2017 findet der G20-Gipfel unter deutscher Leitung in Hamburg statt. Auf der Tagesordnung der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer steht neben der Prävention von Finanzkrisen auch die Klima- und Energiepolitik. Die G20 muss ambitionierter werden. Wie kann eine nachhaltige Energieagenda konkret aussehen? Wissenschaftler des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam haben in mehreren Policy Briefs und zusammen mit dem Netzwerk Think 20 (T20) Empfehlungen für die zukünftige Energiepolitik der G20 erarbeitet. weiterlesen…

Neue Ideen für Open Access

BMBF fördert Innovatives für freien Zugang zu Publikationen

Unter dem Stichwort Open Access stellen immer mehr Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse der Allgemeinheit unentgeltlich im Internet zur Verfügung. Das BMBF fördert jetzt innovative Ideen von Hochschulen, Verlagen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die die Verbreitung von Open Access in der deutschen Wissenschaft beschleunigen. weiterlesen…

Netz-Nutzung angeglichen

Netzentgelt-Modernisierungsgesetz (NEMoG) beschlossen – Zustimmung und Kritik

Die Stromkunden sollen künftig unabhängig davon, wo sie wohnen, gleich viel für die Anbindung von Wind- und Solarparks ans Stromnetz zahlen. Der Bundestag beschloss am 30.06.2017 das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur – demzufolge die Kosten für die Nutzung der Übertragungsnetze bis 2023 stufenweise angeglichen werden. Bislang zahlen Verbraucher in den neuen Bundesländern vielfach viel mehr. Die Regelungen für Offshore-Windparks sollen geändert werden, mit Ausnahmen für Großverbraucher, um Industrieunternehmen zu entlasten. Das stößt auf Kritik der Verbände. weiterlesen…

NOx gesundheitsgefährdend

SRU widerspricht: Stickstoffoxide keineswegs gesundheitlich unbedenklich
DUH kritisiert Untersuchungsausschuss „Abgas“

Die Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), Prof. Claudia Hornberg, kritisiert die Gesundheits­bewertung von Stickstoffoxiden im aktuellen Bericht des Untersuchungs­ausschusses des Bundestages zur Dieselaffäre. Anders als dort dargestellt erwiesen sich Stickstoffoxide in toxikologischen und umweltepidemiologischen Studien zweifelsfrei als gesundheitsgefährdend. Die Belastungen sollten dringend verringert werden. Auch die DUH reagierte kritisch. weiterlesen…

Hilfen gegen „kalte Dunkelflaute“

Studie: Lösung für wetterbedingte Versorgungsengpässe im Stromsystem: Windgas und flexible Langzeitspeicher

Die Pläne der Bundesregierung für den Ausbau des Energiesystems reichen nicht aus, um Deutschland künftig bei extremen Wetterlagen sicher mit Strom zu versorgen. Zu diesem Schluss kommt eine neue, vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy beauftragte Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool. weiterlesen…

„Hochgeschwindigkeits-Handeln“ tut not

Sechs Meilensteine für CO2-Wende bis 2020

Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der soeben in Nature veröffentlicht wird. weiterlesen…

Klima kippt kurzfristig

AWI-Studie zeigt: Graduelle atmosphärische Veränderungen der CO2-Konzentration können abrupte Klimaschwankungen auslösen

Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff. weiterlesen…

Diesel ade…

Greenpeace: Selbstzünder museumsreif – Aktivisten tragen ihn zu Grabe

In einem gläsernen Sarg trugen, bzw. fuhren am 28.06.2017 Greenpeace-Aktivisten in München den Dieselmotor symbolisch zu Grabe. Anlass war ein Spitzentreffen zur Nachrüstung von Dieselautos, zu dem Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) den Autobauer BMW sowie die VW-Töchter Audi und MAN in die Staatskanzlei geladen hatte. Danach sagten die Autohersteller Audi und BMW zu, die Hälfte ihrer in Deutschland zugelassenen Euro-5-Dieselautos durch Softwareupdates nachzurüsten. weiterlesen…

Gesetzesänderung bringt Energiewende in Innenstädte

Neues Förderangebot erleichtert Mieterstrom

Vorgesehen sind 2 bis 3 Cent je Kilowattstunde Zuschuss für lokal erzeugten Solarstrom, der nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern Mietern in Wohngebäuden zu einem Rabatt von 10 Prozent gegenüber regionalen Grundversorgertarifen angeboten wird. Mit Hilfe des neuen Bonus und aufgrund eines rapiden Preisverfalls bei Solarstromanlagen in den vergangenen Jahren könnte das mancherorts Schule machen. weiterlesen…