Helmholtz stärkt Systemkompetenzen in der Energie- und Umweltforschung

Akzente bei der Förderung strategischer Zukunftsfelder

Der Klimawandel und eine nachhaltige Energieversorgung sind zwei der großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Das Zusammenspiel von Land, Wasser und Atmosphäre beispielsweise ist hochkomplex und wird noch unzureichend verstanden, um daraus verlässliche Vorhersagen für das Erdsystem abzuleiten. Mit neuen Erdsystemmodellen kann die Wissenschaft Methoden und Werkzeuge entwickeln, die den Entscheidungsträgern das nötige Handlungswissen liefern. Und um die Energiewende erfolgreich zu steuern, benötigen wir eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Komponenten unseres Energiesystems. Zur Lösung beider Herausforderungen trägt die Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft maßgeblich bei. Deshalb wird sie jetzt zwei neue so genannte „Zukunftsthemen“ fördern. Eine Medienmitteilung. weiterlesen…

Klimawandel vernichtet massiv Ernten in Afrika

Bis zu 50 Prozent Rückgang beim Mais kann Massenflucht bewirken

Die Ernten in Afrika südlich der Sahara werden in den kommenden Jahrzehnten wegen des Klimawandels in einigen Ländern um mehr als 20 Prozent sinken, sagen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der Zeitschrift Earth’s Future voraus. In Afrika südlich der Sahara sind mehr als 300 Millionen Menschen auf Getreide oder Mais als ihre Hauptnahrungsmittelquelle angewiesen – fast 25 Prozent der unterernährten Bevölkerung der Welt leben hier. weiterlesen…

Klimawandel schadet US-Ernten

Bewässerung kein Allheilmittel – Ernährungssicherheit in Gefahr

Steigende Temperaturen sind ein Risiko für einige der wichtigsten Getreide. Um besser abschätzen zu können, wie die von unserem Treibhausgas-Ausstoß verursachte Erwärmung Weizen, Mais und Soja schädigt, hat nach Angaben des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ein internationales Wissenschaftler-Team umfassende Computer-Simulationen zu US-Ernten laufen lassen, die zeigten, wie in der Vergangenheit hohe Temperaturen Ernten teils stark verringert haben; sie erhärten damit ihre Tauglichkeit für Projektionen in die Zukunft. Wichtiges Ergebnis: Die verstärkte Bewässerung von Feldern kann die negativen Auswirkungen des Klimawandels Nahrungsmittel-Anbau verringern – allerdings nur in Regionen mit genügend Wasser. Letztlich muss der Klimawandel begrenzt werden, um die Ernten zu stabilisieren. weiterlesen…

50 Hertz: Geringerer Redispatch trotz mehr EE

Geschäftsbilanz 2016: Energiewende und Versorgungssicherheit schließen einander nicht aus – Netzausbau hilfreich

Die für den Norden und Osten Deutschlands verantwortliche Übertragungsnetzbetreiberin 50Hertz Transmission GmbH hat am 13.03.2017 ihre Geschäfts- und Tätigkeitsbilanz für 2016 vorgelegt. Trotz hohen Anteils von Photovoltaik und Windkraft habe 50Hertz die Redispatchkosten für notwendige Ausgleichsmaßnahmen zur Stabilisierung des Netzes im vergangenen Jahr halbiert. Das zeige, dass der Ausbau des Übertragungsnetzes unabdingbar sei, um die Energiewende möglichst effizient zu gestalten, so 50Hertz-Chef Boris Schucht. weiterlesen…

Trump schafft alle Klimaschutz-Programme ab

Brutaler Kahlschlag zugunsten von Militärausgaben – Kongress muss zustimmen

Am 16.03.2017 stellte US-Präsident Donald Trump unter dem wenig überraschenden Slogan „America First“ seinen ersten Budgetvorschlag ins Netz. Doch das Motto scheint nicht für den Schutz von Gesundheit, Umwelt und Klima zu gelten. Trump setzt bei der US-Umweltbehörde EPA – und nicht nur da: auch bei der Entwicklungshilfe – massiv den Rotstift an. Vor allem Klimaschutzmaßnahmen sind betroffen. Protest regt sich – wie u.a. der Deutschlandfunk berichtet. weiterlesen…

Wasserkraft Garant für Stabilität

Alternative Investment-Möglichkeiten
von Markus Gotzi – mit freundlicher Genehmigung von Das Investment

Wenige Assets aus der Palette der Erneuerbaren Energien sind so positiv besetzt wie die Wasserkraft. Das liegt wohl auch am extrem hohen Wirkungsgrad gegenüber Wind und Sonne und minimalem CO2-Ausstoß. Kein Wunder, wollen auch Direkt-Investmentgesellschaften in diesem Markt expandieren. Zwei Beispiele: Aquila Capital und KGAL. weiterlesen…

Effizienzsteigerung dank Supraleiter

Innovatives Hightech-Material Kupferoxid

Supraleitende Materialien könnten Elektrizitäts-Verteilung in Europa mit minimalen Verlusten ermöglichen. Strom-Autobahnen werden möglicherweise niedrigere Spannungen nutzen als aktuelle Wechselstrom-basierte. Allerdings besteht jetzt die Herausforderung noch darin, die Produktionskosten dieser Materialien zu senken. EUROTAPES, eines der bedeutendsten europäischen Projekte zum Thema Supraleitung, präsentierte nach vierjähriger Forschung am 14.03.2017 seine Ergebnisse in Barcelona. weiterlesen…

H2 – Energieträger und Kraftstoff

Shell veröffentlicht Wasserstoff-Studie – wachsende Bedeutung im Energiemix

113 Mio. Brennstoffzellen-Pkw könnten 2050 bis zu 68 Millionen Tonnen Kraftstoff und fast 200 Mio. t CO2-Emissionen einsparen. Dadurch könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Treibhausgasminderung im Verkehrssektor leisten. Zu dieser Einschätzung kommt die Shell-Wasserstoff-Studie „Energie der Zukunft? Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2„, die Shell gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt und am 09.03.2017 vorgestellt hat. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor. weiterlesen…

Greenpeace Energy: Durchbruch für Balkon-PV

Deutschlands größter Netzbetreiber erleichtert Nutzung von Mini-Solarmodulen

PV-Modul - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIm Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Wie die Presseabteilung der Energie-Genossenschaft am 17.03.2017 mitteilt, ermögliche Westnetz ab sofort den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In seinem Versorgungsgebiet genüge es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann könnten diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. weiterlesen…

Baden-Württemberg will mehr PV

Kabinett verabschiedet Freiflächen-Verordnung für mehr Solarstrom

Nach Abschluss der Anhörung hat die Landesregierung gestern die so genannte Freiflächen-Öffnungsverordnung verabschiedet. Mit dieser Verordnung nutzt Baden-Württemberg eine Klausel im Erneuerbare-Energien-Gesetz, die es den Ländern erlaubt, die für große PV-Freiflächenanlagen zugelassenen Flächen in Teilen selbst zu definieren und damit über die Regeln im EEG hinauszugehen – so eine Mitteilung aus dem BW-Umeltministerium. weiterlesen…