Klimawandel bedroht Great Barrier Reef

Große Teile bereits abgestorben

„Das Great Barrier Reef in Australien ist seit langem eines der schönsten Naturwunder der Welt gewesen – so enorm, dass man es aus dem Weltraum sehen kann – und so schön, dass Besucher zu Tränen rührt. Doch jetzt sind das Riff und die Fülle der Meeresbewohner um es herum in ernsthaften Schwierigkeiten,“ schrieb die sonst so nüchterne New York Times blumig. Hunderte von Kilometern des ursprünglich unberührten nördlichen Sektors seien vor kurzem als abgestorben festgestellt worden, vom überhitzten Meerwasser im vergangenen Jahr getötet. Die NYT zitiert damit einen am 15.03.2017 im Fachmagazin nature veröffentlichten Artikel. weiterlesen…

Grüne: CO2-Einsparziele werden krachend verfehlt

Deutscher CO2-Ausstoß steigt – Klimaziele kaum zu halten

Rauch-und-Wasserdampffahnen-im-Norden-von-Berlin-Foto-©-Gerhard-Hofmann-Agentur-Zukunft-für-Solarify„Deutschland kommt beim Klimaschutz nicht voran. Das zeigt ein neues Gutachten. Die Grünen sprechen von einem ‚Offenbarungseid für die Klimapolitik der Bundesregierung‘ – doch im Kanzleramt will man es ruhig angehen lassen,“ schreibt Horand Knaup im Spiegel. Und wirklich: Trotz (oder wegen?) der Energiewende wurde in Deutschland 2016 mehr CO2 ausgestoßen als 2015. Die Klimaziele 2020 rücken in weitere Ferne. weiterlesen…

Pro Braunkohle und Erneuerbare

Rede Merkels vor VKU-Verbandstagung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor 1.000 Teilnehmern der VKU-Verbandstagung in Berlin erneut eine Lanze für die Braunkohle gebrochen. Eine Absage erteilte sie der immer wieder erhobenen Forderung, der Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung müsse vorangetrieben werden, mit dem Hinweis, man wolle „auch weiter einen breiten Versorgungsmix, weil wir das Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit im Auge haben“, sagte sie am 14.03.2017. Gleichzeitig nannte sie die Erneuerbaren Energien „wichtigste Säulen unserer Energieversorgung“. weiterlesen…

Verbraucher für die Energiewende motivieren

Stellungnahme der Wissenschaftsakademien:

Zum Weltverbrauchertag am 15. März werfen die Wissenschaftsakademien ein Schlaglicht auf den Energieverbrauch in Deutschland: Gut ein Viertel entfällt auf Privathaushalte. Soll die Energiewende gelingen, muss jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Wir müssen nicht nur Energie sparen, sondern unseren Verbrauch auch stärker an die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie anpassen. Wie aber lassen sich Verbraucher motivieren, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern? Eine Arbeitsgruppe des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) (von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) hat den Stand der Forschung dazu ausgewertet und die Ergebnisse in der Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ zusammengefasst. weiterlesen…

E.ON mit 16 Mrd. Verlust – Entlassungen

Hauptgrund: Energiewende verschlafen

„E.ON schließt strategische Neuausrichtung bilanziell ab“,  lautete die Überschrift über der Pressemitteilung des Energieversorgers E.ON zur Bilanzpressekonferenz 2016 am 15.03.2017 in Essen -„Befreiung von Lasten der Vergangenheit führt zu Konzernfehlbetrag in Höhe von rund 16 Milliarden Euro, schafft aber Grundlage für künftiges Wachstum“ einer der Untertitel. Ganz unten schließlich wurde die Ankündigung „maßvoller Stellenabbau“ versteckt: 1.300 Beschäftigte werden ihre Jobs und damit über kurz oder lang ihren Lebensunterhalt verlieren. weiterlesen…

AIDA doch nicht sauber

Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes

Aus dem Schornstein der AIDA Prima raucht es gewaltig: Das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ dokumentierte bei verdeckten Messungen an Deck eine erschreckend hohe Konzentration besonders gesundheitsgefährdender Kleinstpartikel. Der Ozeanriese ist nicht so sauber, wie das Unternehmen behauptet. Leider lehnen die Reeder nach wie vor das Angebot ab, mit dem NABU und unabhängigen Gutachtern offizielle Messungen auf ihren Schiffen durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. weiterlesen…

Softwareupdate bei VW-Betrugs-Diesel unwirksam

Deutsche Umwelthilfe erhebt Klage gegen Kraftfahrt-Bundesamt 

Straßenmessungen vor und nach dem Softwareupdate eines VW Golf Diesel (Euro 5) zeigten immer noch 3,3-fache Überschreitungen des Stickoxid-Grenzwerts. Die DUH reicht daher Klage beim Verwaltungsgericht Schleswig gegen die vom Kraftfahrt-Bundesamt gegenüber VW erlassene Rückrufanordnung ein. Das Bundesverkehrsministerium verweigert nach wie vor die Auskunft über die Anforderungen zum Rückruf. weiterlesen…

Fast 100% Ladewirkungsgrad

Solarwatt: Innovationsvorsprung bei Energiespeichern dank Patent

Der Dresdner PV-Anbieter Solarwatt hat nach eigenen Angaben ein Patent erworben, mit dessen Technologie sich der Ladewirkungsgrad eines Stromspeichers auf nahezu 100 Prozent steigern lasse – Batterien der eigenen Speichersysteme könnten danach nahezu ohne Verluste aufgeladen werden. Denn mithilfe der „Ultimate Charge Technology“ könne die Batterie unmittelbar an eine PV-Anlage angeschlossen werden; der Ladevorgang benötige keine zwischengeschaltete Leistungselektronik mehr. weiterlesen…

Atmosphärenforschung rund um den Globus

Seit 2012 war HALO bei 18 Forschungsmissionen auf fünf Kontinenten im Einsatz

Für die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, Nord- und Südpol befliegen und rund um die Welt bis in entlegene Winkel Atmosphärendaten sammeln: Das ist seit nun bald fünf Jahren das Einsatzspektrum des deutschen Ausnahme-Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Weitere HALO-Missionen seien bis 2022 geplant, wie die Presseabteilung des Deutschen Luft- und Raumforschungszentrums (DLR) am 14.03.2017 mitteilt. weiterlesen…

Frauen und Kinder leiden stärker nach dem Super-GAU

Greenpeace-Report enthüllt psychosoziale Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima

Frauen und Kinder leiden besonders stark an den Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima von vor sechs Jahren. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Reports, der wissenschaftliche Studien zusammenfasst und der am 07.03.2017 in Tokio veröffentlicht wurde. Wie die Presseabteilung von Greenpeace mitteilte, beleuchtet der Report die psychosozialen Folgen des GAUs, die weit über die rein körperlichen Beeinträchtigungen bei Menschen durch atomare Strahlung hinausgehen. Betroffene Frauen würden in der stark von Männern dominierten japanischen Gesellschaft ausgegrenzt, da ihr Risiko, an Krebs zu erkranken oder Kinder mit schweren Erbschäden zur Welt zu bringen, erhöht sei. (Foto: Reaktorblock 1 von Fukushima Daiichi (links) wurde als erstes von einer Explosion zerstört – © Digital Globe CC-BY-SA 3.0) weiterlesen…