Atomstrom nicht unersetzlich


Stattdessen immer mehr Erneuerbare Energien

Für den endgültigen Atomausstieg läuft die Uhr: Die zurzeit noch acht laufenden Atommeiler gehen spätestens bis Ende 2022 vom Netz. Als nächstes ist dieses Jahr Block B im bayerischen Gund­remmingen dran. „Inzwischen erzeugen die Erneuerbaren Energien mit ihrem starken Rückhalt in der Bevölkerung mehr Strom als es die Atomkraft je geschafft hat“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer, anlässlich der sich am 11.03.2017 jährenden Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. „Doch es ist ein dynami­scher weiterer Ausbau der regenerativen Energien notwendig, damit sie nicht nur die Atomkraft, sondern zunehmend auch klimaschädliche fossile Energie ersetzen können.“ weiterlesen…

Ein einziges Atom als Speicher

Jedes Atom ein Bit

Forscher vom kalifornischen IBM Almaden Research Center in San Jose und dem physikalischen Institut der École Polytechnique Fédérale in Lausanne, sowie der Physik-Fakultät an der chinesischen Universität der Akademie der Wissenschaften haben jetzt gezeigt, wie das Schreiben und Lesen von in einzelnen Atomen gespeicherten Daten funktionieren könnte. Praktikabel sei das allerdings (noch) nicht, schreibt Christian Speicher im Internetportal der Neuen Zürcher Zeitung weiterlesen…

Atomdeal (nicht nur) zulasten der Steuerzahler

Regierung: AKW-Betreiber nicht kaputtmachen

Atomindustrie und Bundesregierung haben sich auf einen Entsorgungspakt geeinigt – ihnen gelang mit der Einigung auf die Finanzierung des 2011 beschlossenen Atom-Ausstiegs und dessen Entsorgungs- und Endlagerkosten zwar ein großer Schritt. Doch für den Steuerzahler ist das Thema in Zukunft ein Problem. Zudem sind wichtige Haftungsfragen nach wie vor ungeklärt. Denn die Stromkonzerne – die großen Vier – wollen ihre letzten juristischen Trümpfe nicht aus der Hand geben. Zahlreiche deutsche Zeitungen zählten die Folgen auf (dpa). weiterlesen…

EU soll Palmölverbrauch reduzieren

ENVI: Für nachhaltige Produktion

Die Abholzung von Urwäldern, der Verlust natürlicher Lebensräume und Treibhausgasemissionen sind nur einige Folgen nicht nachhaltiger Palmölproduktion. Das billige Öl steckt in Lebensmitteln, Kosmetika und Biokraftstoffen und steht zudem seit letzter Zeit im Verdacht, gar gesundheitlich bedenklich zu sein. Der Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments stimmte am 09.03.2017 über einen Bericht der tschechischen EU-Abgeordneten und Berichterstatterin Ka?erina Kone?ná (Linksfraktion) ab, der die Kommission auffordert, sich für eine nachhaltige Palmölproduktion und palmölfreien Biodiesel einzusetzen. weiterlesen…

Elektrolyse überflüssig?

Neue Materialien könnten Wasser in den Treibstoff der Zukunft verwandeln

Mitarbeiter des Joint Center for Artificial Photosynthesis (JCAP) am California Institute of Technology (Caltech) und des Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) und haben eine kostengünstige Technik entwickelt, mit der sich Sonnenlicht direkt in Wasserstoff umwandeln lässt. In nur zwei Jahren haben sie die Anzahl der bekannten Materialien mit Potenzial für den Einsatz in Solarkraftstoffen verdoppelt. Der Wasserstoff wiederum wird mit Kohlendioxid und einem höchst aktiven Katalysator in Treibstoffe wie Benzin, Diesel und Kerosin oder auch synthetisches Methan umgewandelt. weiterlesen…

Strompreise in Deutschland

Neue Zahlen von Strom-Report

Der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte ist seit der Jahrtausendwende von 13,94 auf 29,16 ct/kwh gestiegen – eine Steigerung von insgesamt 109% beziehungsweise 6% pro Jahr. In diesen 29,16 Cent sind die Kosten für Stromerzeugung, Transport und alle Steuern und Abgaben enthalten. Das Portal Strom-Report teilte am 09.03.2017 die neuesten Zahlen mit. weiterlesen…

Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer abschaffen


Umweltausschuss zu Stickoxidbelastung in Ballungsräumen – BUND: Schluss mit Dieselsubventionierung

Die Mitglieder des Bundestags-Umweltausschusses haben sich am 08.03.2017 im Rahmen eines öffentlichen Fachgespräches mit der Luftbelastung durch Stickoxide (NOx) in Ballungsräumen befasst – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. Die Experten sprachen sich dabei unter anderem dafür aus, das Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer abzuschaffen und die Typenzulassung an den Realemissionen zu orientieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert erneut ein Ende der Dieselsubventionierung und die Einführung der Blauen Plakette. weiterlesen…

Merkel: Kein Staatsversagen


Einvernahme im Abgas-Untersuchungsausschuss – BUND fordert: „Schluss mit schmutzig, Frau Merkel!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 08.03.2017 vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages den Vorwurf des Staatsversagens im Zusammenhang mit dem Dieselskandal „zurückgewiesen“. Sie sehe „keine strukturelle Veränderungsnotwendigkeit“, fügte die Kanzlerin hinzu. Das Fehlverhalten liege nicht beim Staat, sondern bei VW. Merkel war die vorerst letzte Zeugin im Ausschuss – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

Überwiegend Expertenlob für Endlagersuche

Fraktionsübergreifender Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes

Am 08.03.2017 brachten CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen fraktionsübergreifenden Entwurf zur Fortentwicklung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) in den Bundestag ein. Bis zum Jahr 2031 soll auf Grundlage eines wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahrens ein Endlagerstandort gefunden werden. Das novellierte Standortauswahlgesetz soll für die Endlagersuche die fachlichen Kriterien und Anforderungen festlegen. Der Umweltausschuss hörte dazu Experten an. Der BUND bleibt kritisch: „Nachbessern!“. weiterlesen…

Big Data treibt Energiewende voran

ZSW entwickelt intelligente Verfahren zur Abbildung von Energieflüssen im Stromnetz

Mit verbesserten selbstlernenden Algorithmen wollen Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) künftig ein umfassenderes Abbild der Energieflüsse im Stromnetz erstellen. Im Februar 2017 ist dazu ein großes Forschungsprojekt angelaufen. Wie die ZSW-Presseabteilung am 07.03.2017 mitteilte, sollen die Algorithmen den Bedarf der Verbraucher und die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien genauer vorhersagen. weiterlesen…