Geht das Täuschen weiter? VW und Porsche erneut in Verdacht

Greenpeace wirft VW irreführende CO2-Kompensation vor – Porsche soll Spritverbrauch manipulieren

Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyGreenpeace wirft Volkswagen in einer jüngst veröffentlichten Recherche Täuschung bei der CO2-Kompensation seiner Fahrzeugproduktion vor. VW spiegle den Käufern seiner Elektroautos die klimaneutrale Produktion der Fahrzeuge lediglich vor. In Stuttgart ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Porsche wegen möglicher Manipulationen beim Kraftstoffverbrauch, so die FAZ. Dort seien in Prüf-Fahrzeugen durch Einbau unterschiedlicher Zahnräder der Verbrauch rechtswidrig gesenkt worden. weiterlesen…

„Zündstoff für die Energiewende“

Paderborner Chemiker erforscht Herstellung grünen Wasserstoffs aus Sonnenlicht

H2 grün - SymbolMit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung den Rahmen für die Herstellung, Nutzung und Wiederverwendung des gasförmigen Hoffnungsträgers abgesteckt. „Der weltweite Bedarf an Energie und Mobilität muss gedeckt werden, ohne dabei klimaschädliche Stoffe zu produzieren. Anders kann es uns nicht gelingen, die gesetzten Klimaziele zu erreichen“, sagt Prof. Matthias Bauer von der Universität Paderborn in einer Medienmitteilung vom 29.09.2020. Der Chemiker erforscht in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt, wie Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht erzeugt werden kann. weiterlesen…

Geschäftsinteressen vor Gemeinwohl und Klimaschutz

Der große Streit ums Erdgas

Die Kommission habe mehrfach den Bedarf an Gas überschätzt, rügte der Europäische Rechnungshof. Der Ausbau der Erdgas-Infrastruktur gefährde die europäischen Klimaziele und verschwende Milliarden Euro an Steuergeldern, so eine ausführliche Recherche von Investigate Europe (publiziert in zahlreichen Zeitungen, darunter der Berliner Tagesspiegel vom 04.10.2020, geschrieben von Nico Schmidt und Harald Schumann). Ursache sei die enge Verflechtung von Politik und Industrie. weiterlesen…

„Carbon Farming“ und der fehlende Zugang zum CO2-Markt

EURACTIV: Nutzpflanzen natürliche Senken für Kohlendioxid

Rapsfelder bei Frankfurt - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyUm Klimaneutralität zu erreichen, hat die EU-Kommission vorgeschlagen, das Ziel zur Emissionsreduzierung bis 2030 von 40 auf 55 Prozent zu erhöhen. Man werde die gesamte Gesetzgebung überarbeiten, um sie diesem Zweck anzupassen. Das Konzept der Kohlenstoffsenken – ein Eckpfeiler der sogenannten regenerativen Landwirtschaft – gewinnt als Maßnahme sowohl für den Klimaschutz als auch für die zukünftige Anpassung an den Klimawandel wieder an Bedeutung, schreibt Gerardo Fortuna am 30.09.2020 in einem Special Report im Portal EURACTIV.com. weiterlesen…

„Tiefe Einblicke in Mechanismen des Ionentransports“

Neue Untersuchung von internationalem Forscherteam um Paderborner Chemiker

Die Funktionsweise von Brennstoffzellen sei „zwar grundsätzlich bekannt, unklar ist aber bislang, wie der Ionentransport auf mikroskopischer Ebene abläuft“, sagt Jun.-Prof. Hans-Georg Steinrück von der Universität Paderborn. Zusammen mit Wissenschaftlern des Stanford National Accelerator Laboratory SLAC und des Argonne National Laboratory, beide USA, hat er untersucht, wie Bewegung und Geschwindigkeit einzelner Ionen gemessen werden können. Ihre Arbeit wurde jetzt in Energy and Environmental Science veröffentlicht. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, in Zukunft deutlich effizientere Batterietypen zu entwickeln und auf diese Weise kohlenstoffneutrale Energieversorgungskonzepte voranbringen. weiterlesen…

Weltgrößtes PV-Kraftwerk geht in China ans Netz

Oder nur zweitgrößtes…?
PV-Anlage typical - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDer chinesische Entwickler Huanghe Hydropower Development hat in der Wüste von Chinas abgelegener Provinz Qinghai das mit 2,2 Gigawatt weltgrößte Photovoltaik-Kraftwerk ans Netz angeschlossen – so Emiliano Bellini auf pv magazine. Das Projekt werde durch einen Speicher mit 202,8 MW/MWh ergänzt. widerspricht auf Golem.de: „Es ist der zweitgrößte Solarpark der Welt. Für Platz eins hat es nicht ganz gereicht.“ Wie auch immer: Das größte Chinas ist es allemal. weiterlesen…

Die ÖPNV-Muffel

Deutsche unter EU-Schnitt

ÖPNV (S-Bahn) in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIn Tschechien fahren viele Menschen Bus, in Österreich mit der Bahn. In Deutschland hingegen liegt die Nutzung des öffentlichen Verkehrs unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch Besserung ist in Sicht, wie der Bericht, den Manuel Först am 24.09.2020 für energiezukunft verfasst hat, hoffen lässt. weiterlesen…

Norwegen eröffnet weltweit erstes Testzentrum für grünen Schiffstreibstoff

Strom, Ammoniak und Wasserstoff

Schiffsdiesel im Hafen von Malaga - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIn Stord, 70 km südlich von Bergen, eröffnete Norwegens Premierministerin am 01.10.2020 unter dem Namen Catapult Centre Sustainable Energy das weltweit erste Testzentrum für alternative Kraftstoffe. Das Zentrum soll dazu beitragen, Norwegens Position als führendes Land in der „grünen Schifffahrt“ zu sichern. Anfang 2021 soll das Gebäude voll ausgestattet sein. Hier sollen unter anderem Hochspannungslösungen, Ammoniak und Wasserstoff als Kraftstoff getestet werden. Die Bauarbeiten beginnen im Herbst. weiterlesen…

In Q1-3 soviel PV-Strom wie im ganzen Jahr 2019

Neue Zahlen von Energy-Charts des Fraunhofer ISE

PV-Dächer Berchtesgaden - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie vor kurzem (23.09.2020) relaunchte Datenplattform Energy-Charts des Fraunhofer ISE hat die Zahlen zur Nettostromerzeugung in den ersten drei Quartalen 2020 ausgewertet. Es zeigt sich dabei, dass die Photovoltaik-Anlagen in den ersten neuen Monaten 46,5 Terawattstunden produziert haben. Dies ist genau der gleiche Beitrag wie im kompletten Jahr 2019, schreibt Sandra Enkhardt am 02.10.2010 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Graphit statt Gold

Innovative Beschichtung von Bipolarplatten in Brennstoffzellen für bessere Wasserstoff-Autos

Elektroautos, die binnen fünf Minuten „vollgetankt“ sind, auf Reichweiten wie ein Diesel kommen und doch „sauber“ fahren: Das schaffen mit Wasserstoff betankte Brennstoffzellen-Fahrzeuge bereits heute. Allerdings sind sie bisher noch selten und teuer. Neben Effizienzproblemen liegt das unter anderem an einer Kernkomponente: Goldbeschichtete Bipolarplatten (BiP) in Brennstoffzellen. Sie sind außerdem aufwändig in der Herstellung. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden, der deutsche Automobilkonzern Daimler und das finnische Stahlunternehmen Outokumpu Nirosta haben einer Medienmitteilung vom 29.09.2020 folgend eine preiswerte Alternative für die schnelle Massenproduktion entwickelt.
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