Wechselt BMWi energiepolitischen Kurs?

Bareiß: Stärker auf Energie-Effizienz setzen

„Weil die Stromnetze überlastet sind, will sich der Bund nicht mehr nur auf Wind- und Sonnenstrom konzentrieren – sondern stärker auf Energieeffizienz“, schrieb Klaus Stratmann am 13.04.2018 im Handelsblatt. Er zitierte aus einem Gespräch mit dem neuen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU) – der inzwischen auch Tourismus-Beauftragter der Bundesregierung geworden ist. weiterlesen…

Finnland steigt 2029 aus der Kohle aus

Aber: Neue AKW

Finnlands Umweltminister Kimmo Tiilikainen hat laut EURACTIV mitgeteilt, sein Land werde ab 2029 den Einsatz von Kohle in der Energieerzeugung verbieten, schreibt Sam Morgan in der Übersetzung von Tim Steins. Die finnische Regierung prüfe außerdem ein groß angelegtes Subventionsprogramm, das Energieunternehmen dafür belohne, wenn sie vorzeitig aussteigen. Allerdings würden zwei neue Atomkraftwerke gebaut. (Foto: Bereits stillgelegt: Kraftwerk Inkoo – © Unbekannt – Annual Report Energy Market Authority of Finland 2007, Gemeinfrei) weiterlesen…

„Auszeiten von Wind und Sonne überbrücken“

Neuer Kraftwerksspeicher eingeweiht

Bis in die ZDF-heute-Nachrichten schaffte es das Ereignis: Am 13.04.2018 wurde am Heilbronner EnBW-Steinkohlekraftwerk ein neuartiger Stromspeicher zur Spannungs-Stabilisierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann eingeweiht. Denn, so heute: „Erneuerbare Energien können nicht durchgängig Strom liefern. Man benötigt also neue Speichermethoden. Aus diesem Grund wurde in Heilbronn eine Art Riesebatterie eingeweiht.“ Mit der neuen Speichertechnologie wollen EnBW und Bosch nach eigenen Angaben die Energiewende vorantreiben. weiterlesen…

„Future Fuels“ – Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig speichern

DLR-Querschnittsprojekt „Future Fuels“ erforscht synthetische Kraftstoffe

Synthetische Kraftstoffe sind ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Sie machen es möglich, Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig zu speichern. Gleichzeitig sind sie leistungsfähige Garanten zukünftiger Mobilität: als Kraftstoffe für Fahrzeuge, Züge und Schiffe sowie als Treibstoff für Flugzeuge und Raketen. Die Herausforderung besteht darin, sie klimaneutral herzustellen und ihre chemischen Eigenschaften so zu gestalten, dass keine oder zumindest wesentlich weniger Schadstoffe wie Rußpartikel und Stickoxide entstehen. Elf Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforschen im nun startenden interdisziplinären DLR-Querschnittsprojekt „Future Fuels“ die Entwicklung und Anwendung synthetischer Kraftstoffe. Das Querschnittsprojekt läuft über vier Jahre und hat ein Volumen von fast 13 Millionen Euro, das aus der Grundfinanzierung des DLR stammt. weiterlesen…

Für mehr internationale Zusammenarbeit bei Energiewende und Klimaschutz

dena-Chef Andreas Kuhlmann zur bevorstehenden Berlin Energy Week

Wenige Tage vor Beginn des 4. Berlin Energy Transition Dialogue und der weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Berlin Energy Week vom 16. bis 20.04.2018 hat Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), die Bedeutung des internationalen Dialogs für das Gelingen der Energiewende und für Fortschritte im Klimaschutz betont. weiterlesen…

Windkraft an Land gegen PV chancenlos

Photovoltaik räumt alle Zuschläge bei gemeinsamer Ausschreibung mit Windkraft an Land ab

32 zu 0 – so lautet das Ergebnis bei der ersten technologieoffenen Ausschreibung zugunsten der Photovoltaik. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,67 Cent pro Kilowattstunde leicht über dem Ergebnis der reinen Photovoltaik-Ausschreibung vom Februar. hat sich die von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Liste der Zuschläge am 12.04.2018 für das pv magazine genauer angeschaut. weiterlesen…

Ist China der EU einen Schritt voraus?

Quoten für E-Mobilität und Regeln für Batterie-Recycling

Die chinesische Regierung hat kürzlich gesetzliche Maßnahmen für den Umgang mit Batterien für Elektrofahrzeuge beschlossen. Die neuen Regeln verpflichten Hersteller, Batterien so zu produzieren, dass Informationen über Ladekapazität und Inhaltsstoffe transparent zur Verfügung stehen. Zudem müssen unbrauchbare Batterien dem geordneten Recycling zugeführt werden. Damit ist China der Europäischen Union einen deutlichen Schritt voraus, was die Regulierung der Rohstoffe für die Elektromobilität angeht. Das Öko-Institut e. V. bewertet derzeit im Auftrag der Europäischen Kommission die bestehende Europäische Batterierichtlinie von 2006, die den dynamischen Entwicklungen der Elektromobilität angepasst werden muss. weiterlesen…

BSW-Solar und BWE: Gemeinsame Ausschreibung gescheitert

Miteinander statt Gegeneinander erforderlich

Die Spitzenverbände der Solarwirtschaft und der Windenergiebranche lehnen gemeinsame Ausschreibungen weiter entschieden ab. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) sprechen sich mit Blick auf die Ergebnisse der gemeinsamen Ausschreibung dagegen aus, die beiden Erzeugungstechnologien in einen nicht zielgerichteten Kostenwettstreit zu verwickeln. Eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende erfordere einen kraftvollen Ausbau der Wind- und Solarkapazitäten auf Augenhöhe. Gemeinsame Ausschreibungen seien dafür ungeeignet. Bei der Auktion sind alle Zuschläge auf die Photovoltaik gefallen, die Windenergie ging leer aus. weiterlesen…

Kilowattstunde billiger als 4 ct

Ergebnisse der gemeinsamen Ausschreibung von Wind- und Solaranlagen – Homann: „Wind und Solar erforderlich für Energiewende“

Die Bundesnetzagentur hat nach eigenen Angaben am 12.04.2018 die Zuschläge der ersten gemeinsamen Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen erteilt. “Es haben ausschließlich Gebote für Solaranlagen Zuschläge erhalten. Im Wettstreit setzt sich eben die Technologie durch, die zu den geringsten Kosten anbieten kann“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Für das Gelingen der Energiewende ist jedoch ein Mix der verschiedenen Technologien erforderlich.“ weiterlesen…

Bio-Ethanol statt Benzin

77 Prozent geringere Treibhausgasemissionen

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) fordert in einer Medienmitteilung von der Großen Koalition, sie solle in der Klimaschutz- und Mobilitätspolitik das Klimaschutzpotenzial von Biokraftstoffen stärker berücksichtigen. Denn nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hätten Biokraftstoffe 2016 knapp 77 Prozent geringere Treibhausgasemissionen verursacht als fossile Kraftstoffe. Biokraftstoffe anstelle fossiler Kraftstoffe hätten rund 7,3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente vermeiden geholfen. weiterlesen…