Erneutes Rekordtief bei Windenergie-Ausschreibungen

Nur 176 MW Wind-Onshore – von 500: “Unzureichender Wettbewerb”

Die Bundesnetzagentur hat – einer Medienmitteilung schon vom 10.09.2019 zufolge – die Ergebnisse der Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land vom 01.09.2019 veröffentlicht. In der aktuellen Auktion konnten lediglich 176 MW von den ausgeschriebenen 500 MW Windenergieleistung vergeben werden. Damit wurde das Ausschreibungsvolumen erneut extrem unterzeichnet und hat sein neues Allzeittief erreicht. weiterlesen…

Quartalszahlen für Windenergiezubau an Land bedrohlich

Politische Entscheidungen dringend erforderlich

Die Fachagentur Wind an Land (FA Wind) hat eine Analyse der Zubauzahlen für das erste Quartal 2019 vorgelegt. Demnach ist die Ausbausituation im ersten Quartal so schlecht, wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Der Abwärtstrend des Jahres 2018 verstärkt sich im ersten Quartal 2019 weiter. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) fordert deshalb politische Entscheidungen, um die Innovations- und Zukunftsbranche Windenergie wieder zu stabilisieren. weiterlesen…

IW: “Besser fördern, was wenig kostet”

Institut der deutschen Wirtschaft über einen “Missstand im EEG” samt Reformvorschlag

Die Kosten der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind hoch wie nie. 2018 kosteten sie die Stromkunden insgesamt 26,6 Milliarden Euro. Daher konstatiert das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seinem Kurzbericht 14/2019 am 25.02.2019 (“Besser fördern, was wenig kostet” – siehe auch: solarify.eu/faz-sieht-windenergie-im-nachteil): “Deshalb ist es wichtig, dass die Förderungen für den Ausbau von Stromerzeugungsanlagen Erneuerbarer Energien nicht höher sind als notwendig. Doch Mengenbegrenzungen und Genehmigungsengpässe verhindern, dass die aktuell kostengünstigste Technologie am stärksten ausgebaut werden kann. Im Sinne einer effizienten Energiewende bedarf das dringend einer Reform. Denn schließlich zahlt jeder Letztverbraucher die Zusatzkosten.” Solarify dokumentiert den Kurzbericht des IW-Experten Frank Obermüller. weiterlesen…

Nur 499 MW Onshore-Wind in erster Ausschreibung 2019 bezuschlagt

BWE: Mangelnde Teilnahme zeigt hohe Verunsicherung der Branche

Obwohl insgesamt 1.840 MW Onshore zur Teilnahme an der aktuellen Ausschreibung berechtigt waren, haben sich nur Projekte im Umfang von 499 MW beteiligt. Dies zeigte die Veröffentlichung der Zuschläge durch die Bundesnetzagentur am 15.02.2019. Das Wettbewerbsniveau für die erste Ausschreibung für Onshore-Windenergieanlagen 2019 war niedrig und setzte den bereits über mehrere Runden beobachteten Trend fort. Die Unterzeichnung betrug 30 Prozent. Der Branchenverband klagte denn auch über “eine hohe Verunsicherung”. weiterlesen…