Offizielle Reaktionen auf Agora-Vorschlag

Kurz-Frage-und-Antwort-Spiel in der Bundespressekonferenz

Die zuständigen Ministerien äußersten sich relativ unterschiedlich zum Vorschlag eines geregelten Kohleausstiegs von Agora Energiewende. Die BMUB-Sprecherin fand es gut, dass sowohl die Energieversorgungssicherheit nicht gefährdet werde, als auch Strukturbrüche vermieden werden könnten. Die BMWi-Sprecherin wies darauf hin, der Minister habe sich schon vor langer Zeit dazu geäußert, dass ein gleichzeitiger Ausstieg von Atom und Kohle für den Industriestandort Deutschland nicht sinnvoll sei. weiterlesen…

Fell: Saudi-Öl boykottieren!

Hans-Josef Fell ruft zum Ölboykott Saudi Arabiens auf

Kommentare geben Meinung und Informationen der Kommentierenden wieder, nicht in jedem Fall die von Solarify.

Die Bundesregierung sollte nicht nur die Waffenverkäufe stoppen, sondern auch ein Importverbot für saudisches Erdöl erlassen – nur so können Zeichen gesetzt werden. Mit den brutalen Massenhinrichtungen goss das saudische Königshaus Öl ins Feuer der Kriegsregion des Nahen Ostens. Saudi Arabien gefährdet damit zusammen mit anderen Hardlinern den Weltfrieden in höchstem Maße. Es kann nicht mehr hingenommen werden, dass das saudische Königsregime mit Erdölgeld zig Tausenden Ölprinzen die Machtbasis finanziert, Frauen, Schiiten und Andersgläubige im eigenen Land aber unterdrückt. weiterlesen…

EEG-Kostensenkungen ermöglichten COP21-Beschluss

Das EEG im Lichte von Paris – Kosten der Energiewende aus deutscher und internationaler Perspektive

Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris leiten eine neue Phase der internationalen Klimapolitik ein. Eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Treibhausgase steht erstmals auf der energie- und klimapolitischen Agenda aller Staaten. Das EEG kann dabei weltweit Vorbild für die Förderung Erneuerbarer Energien sein: Allein in Deutschland hat es in den vergangenen 15 Jahren zu einer massiven Ausweitung der regenerativen Stromerzeugung von etwa 10 Terawattstunden (Twh) auf etwa 136 TWh 2014 geführt. Dies zeigt eine kostenseitige Bilanz des Öko-Instituts im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums.
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Unternehmer erwarten mehr Klimaschutz von Kanzlerin

„Wir fordern nichts, was wir nicht auch von uns selbst verlangen“

Im Berliner Tagesspiegel begründete Michael Otto, Vorsitzender der Unternehmerstiftung , am 01.11.2015 gegenüber Dagmar Dehmer, warum seine Stiftung von der Kanzlerin mehr Klimaschutz verlangt und warum die bundeseigene KfW-Bank nicht mehr in Kohlekraftwerke investieren sollte. weiterlesen…

Paris als Wegmarke der 2-Grad-Grenze

COP21 und Einstieg in kohlenstoffarme Wirtschaft

Die freiwilligen Beiträge der Länder (INDC = intended nationally determined contributions) zum geplanten Klimaabkommen in Paris reichen zwar (noch) nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, warnt ein internationales Forscher-Team aus 16 Instituten, darunter das PIK-Potsdam. Aber sie könnten „zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn COP21 einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst“. weiterlesen…

Paris und die 2-Grad-Grenze

Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

In einer gemeinsamen Pressemitteilung geben das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Institut du développement durable et des relations internationales (Iddri) die Kernaussagen eines Berichts zum Umbau des Energiesektors bekannt, der in Vorbereitung auf den Klimagipfel von Paris von 16 internationalen Forschungsinstituten erarbeitet wurde: weiterlesen…

G7 öffnet Kohlenstoffmarkt-Plattform weltweit

Auftakttreffen der G7 Plattform für den globalen Kohlenstoffmarkt

Die beim Gipfeltreffen der G7-Staaten beschlossene Plattform für den globalen Kohlenstoffmarkt wurde am 10.10.2015 in Berlin gegründet. Neben Vertretern der G7-Staaten nahmen auch die UNFCCC (United Nations Framework Convention in Climate Change), Weltbank, OECD und die International Carbon Action Partnership (icap) an dem Treffen teil. Die Plattform dient dem strategischen Dialog zur Weiterentwicklung des internationalen Kohlenstoffmarkts. weiterlesen…

„Rückenwind für Klimagipfel in Paris“

Barbara Hendricks begrüßt gemeinsame Klimaschutzerklärung mit Brasilien

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die am 20.08.2015 zwischen Deutschland und Brasilien erzielte Übereinkunft zum Klimaschutz. „Die gemeinsame Klima-Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff markiert einen Wendepunkt. Erstmals bekennen sich ein Industriestaat und ein Schwellenland gemeinsam zum ehrgeizigen Ziel der Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts. Die Erklärung bringt den notwendigen Rückenwind auf dem Weg zum Klimagipfel in Paris. Sie ist ein weltweites Signal, dass wir die Einhaltung der CO2-Obergrenze ernst nehmen.“ weiterlesen…

Steuersenkung für Dekarbonisierung des Verkehrs

Förderung von Erd- und Flüssiggas

Die Dekarbonisierung des Verkehrssektors durch vermehrte Nutzung von Flüssig- und Erdgas als Kraftstoff ist Thema eines Antrags (18/5378) der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD. Darin fordern die Abgeordneten die Bundesregierung auf, bis zum 15.12.2015 über das (vorläufige) Ergebnis des Forschungsvorhabens zur Entwicklung der Energiesteuereinnahmen im Kraftstoffsektor zu berichten. weiterlesen…

Neuer OECD-Bericht: Dekarbonisierungs-Politiken

Abstimmung von Politikmaßnahmen für eine CO2-arme Wirtschaft

Von allen fossilen Brennstoffen setzt Kohle bei der Energiegewinnung am meisten Kohlendioxid frei – Investitionen in neue Kohlekraftwerke stellen daher eine der größten Gefahren für das Klima dar. Der OECD-Bericht „Aligning Policies for a Low-carbon Economy“ (Abstimmung von Politikmaßnahmen für eine CO2-arme Wirtschaft) untersucht erstmalig, wie Politikmaßnahmen in verschiedenen Bereichen besser aufeinander abgestimmt werden können, um eine erfolgreiche wirtschaftliche Umgestaltung aller Länder zu nachhaltigen CO2-armen und klimaresilienten Volkswirtschaften zu erreichen. Dabei werden Fehlanreize in Bereichen wie Finanzierung, Besteuerung, Handelspolitik, Innovation und Anpassung an den Klimawandel sowie drei besonders klimarelevanten Sektoren – Strom, städtische Mobilität und Flächennutzung – aufgezeigt. weiterlesen…