Bürger subventionieren Atom und Kohle

Atom und Kohle verursachen Kosten über die Stromrechnung hinaus, die sich für einen durchschnittlichen Haushalt umgerechnet auf rund 360 Euro pro Jahr belaufen. Das geht aus einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökostromanbieters Greenpeace Energy eG hervor. Rund ein Drittel weniger zahlt ein durchschnittlicher Haushalt 2014 über die EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren: bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden etwa 220 Euro. weiterlesen…

Energiepreise bleiben in Diskussion

Beherrschendes Thema beim Jahreskongress des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vom 11. bis 13.06.2013 waren in diesem Jahr die Kosten der Energiewende. Die politischen Vertreter verlangten beim Kongress – angefangen bei Bundeskanzlerin Merkel – alle mehr oder weniger das Gleiche: Strom muss bezahlbar bleiben – im Wahljahr nicht sehr verwunderlich. Wie das gelingen soll, sagte Merkel allerdings nicht. Laut Bundesumweltminister Altmaier ist die Energiewende zwar nicht zum ursprünglich gedachten Preis möglich, aber sie müsse “preis- und kostengünstiger organisiert” werden. Wirtschaftsminister Rösler verlangte gar, der “Bezahlbarkeit” müsse oberste Priorität beim Umbau des Energiesystems eingeräumt werden. weiterlesen…

EU-Leitlinien gegen steigende Energiepreise

In seinem Treffen am 22.05.2013 hat der Europäische Rat Leitlinien beschlossen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit durch die Bekämpfung hoher Energiepreise und -kosten in der Europäischen Union gestärkt werden soll. In vier Bereichen gebe es vorrangigen Handlungsbedarf, hieß es in Brüssel: Der Rat strebt die Verwirklichung eines funktionierenden und vernetzten Energiebinnenmarktes an, will Investitionen in den Energiebereich erleichtern, die Diversifikation der Lieferquellen anstoßen und für eine verbesserte Energieeffizienz sorgen. weiterlesen…