Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Problem: Überkapazitäten an Kohlekraftwerken

Die Energiewende ist erfolgreicher, als selbst die meisten Befürworter erwartet hätten. Doch ein Makel bleibt: Die Erneuerbaren Energien haben zwar den Wegfall des Atomstroms mehr als kompensiert, aber auf dem heutigen Strommarkt werden die klima-schädlichsten Kapazitäten bevorzugt; in Deutschland ist das vor allem Strom aus Braunkohle. Dies hintertreibt die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und gefährdet den internationalen Vorbildcharakter der Energiewende. weiterlesen…

Lesehinweis 2: Streit über Energiewende

Klima-Trübung im SPD-Teil der Bundesregierung

„Beerdigt Sigmar Gabriel gerade heimlich die Energiewende?“ fragt die Zeit in ihrer Ausgabe vom 20.11.2014. Das Umweltministerium sei sauer, Vize-Kanzler Gabriel vertrete „in der Klimapolitik nur Wirtschaftsinteressen. Das zeige ein Regierungsbericht, der ZEIT ONLINE vorliegt“ – so Zeit-Autor . weiterlesen…

Mut zur dezentralen Energiewende

6. Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“

In Kassel kamen am 11. und 12.11.2014 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Praxis zum 6. Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ zusammen. In einem zum Auftakt des Kongresses veröffentlichten Kommuniqué forderten die im Netzwerk der 100ee-Regionen organisierten regionalen Akteure von der Bundes- und Landespolitik mehr Mut und Engagement für die dezentrale Energiewende. weiterlesen…

Stromgestehungskosten und Kosten der Energiewende

Metaanalyse der AEE

Die Kosten der Energiewende stehen im Fokus der energiepolitischen Diskussion der letzten Monate und Jahre. Es stellt sich die Frage, ob und inwiefern die ökologische Modernisierung der Stromversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu höheren Kosten für Verbraucher und Volkswirtschaft führt als eine Erneuerung des Kraftwerksparks auf Basis fossiler Energieträger. Eine neue Metaanalyse der Agentur fürErneuerbare Energien. weiterlesen…

Unbekannte Energiewende

63% unserer Nachbarn haben noch nie etwas davon gehört

Eine von der BP Europa SE initiierte repräsentative Umfrage in  fünf europäischen Ländern – Frankreich,den Niederlanden, Dänemark, Polen und der Schweiz  – liefert Ergebnisse über die Wahrnehmung der Energiewende bei unseren europäischen Nachbarn: 63 Prozent der Befragten geben an, noch nie etwas von der Energiewende in Deutschland gehört zu haben – ein überraschendes Ergebnis angesichts der intensiven Diskussion hierzulande. Ohne den Begriff Energiewende zu kennen, stimmt jedoch eine Mehrheit ihren zentralen Zielen zu. weiterlesen…

Energiewende 2.0 – Aus der Nische zum Mainstream

Buch von Gerd Rosenkranz

Die Energiewende in Deutschland ist bislang eine Erfolgsgeschichte. Die hierzulande erzeugte Strommenge aus Erneuerbaren Energien entspricht beispielsweise dem gesamten Strombedarf Schwedens. Damit ist die Markteinführung gelungen. Doch nun steht die zweite Etappe der Marktdurchdringung bevor, in der die Erneuerbaren zu den tragenden Säulen des neuen Energiesystems werden. weiterlesen…

Aus der sozial-ökologischen Forschung zur Energiewende

Interaktive Projekt-Landkarte verfügbar

Wie das Wuppertal Institut mitteilte, bietet eine neue Online-Plattform  dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über aktuelle Ergebnisse aus der sozial-ökologischen Forschung zur Energiewende zu informieren. Es werden 33 Projekte des BMBF-Programms „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ übersichtlich und interaktiv dargestellt. weiterlesen…

Energieeffizienz lockt Betrüger

Wiwo Green: „Münchhausen-Produkte“

Zahlreiche Maßnahmen und Produkte versprechen einen sparsameren Umgang mit Energie – doch viele erfüllen die geweckten Erwartungen nicht. Die Energiewende kann jedoch nur gelingen, wenn die Energieeffizienz auch in Privathaushalten (die rund 28 Prozent der Energie in Deutschland verbrauchen) gesteigert wird. schreibt auf Green Wiwo, „wie es nicht geht“. Ein Energieexperte kommentiert dazu die oft übertriebenen Angaben der Hersteller. weiterlesen…

Gabriel und der Kohleausstieg

Campact pro Gabriel

Anscheinend verkehrte Welt: Die Bürgerplattform Campact startet eine Kampagne zugunsten von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, denn der legt sich offenbar mit der Kohlelobby an. Wenn die Meldungen stimmen, spielt er mit dem Gedanken, mehr als 20 Kohlekraftwerke abzuschalten – und mittelfristig sogar komplett aus dem Klimakiller Kohlekraft auszusteigen. Gabriels Pläne haben einen „alarmierenden Grund“ (Campact): RWE, E.ON und Vattenfall verfeuern so viel Braunkohle wie seit 1991 nicht mehr – und exportieren den zusätzlich erzeugten Strom ins Ausland. Ändert sich nichts, sind die Klimaschutzziele der Regierung nicht mehr zu erreichen. weiterlesen…

„Wenn wir den Weg nicht finden, müssen wir ihn machen“

„Agendakongress“ des Forschungsforums Energiewende

180 Hochschulen und 120 außeruniversitäre Institute forschen in Deutschland an Energiethemen. Wie sollte die Energieforschung in den kommenden Jahrzehnten ausgerichtet werden? Welche sind die drängendsten Fragen an die Wissenschaft und wo kann sie neue Perspektiven eröffnen? Darüber diskutierten am 14.10.2014 rund 300 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik beim  Agendakongress des Forschungsforums Energiewende in Berlin. weiterlesen…