Leere Versprechen von G20- und G7-Staaten

EU-Länder haben keine Strategien für ein Ende der Fossil-Subventionen

Kein einziger EU-Mitgliedstaat hat bisher eine umfassende Strategie zum Abbau der Subventionen für fossile Brennstoffe aufgestellt, obwohl sich die G20 bereits vor zehn Jahren verpflichtet hatte, diese Subventionen bis 2025 zu beseitigen. Darüber hinaus zeigt eine neue Studie des Overseas Development Institute (ODI), der Friends of the Earth Niederlande und des Climate Action Network (CAN) Europe über die 28 nationalen Energie- und Klimapläne des Blocks, dass nur neun EU-Länder ihre Zusage bekräftigt haben, die Gelder abzubauen, wie Frédéric Simon am 09.09.2019 für EURACTIV.com schrieb. weiterlesen…

Viele Worte, wenig Taten: UN-Nachhaltigkeitsziele könnten scheitern

Aktueller SDG-Report: Welt redet zwar viel über Nachhaltigkeitsziele, tut aber zu wenig

Was als historischer Gipfel begann, könnte als reines Lippenbekenntnis enden. Vor vier Jahren haben sich 193 Staaten auf die Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs – siehe solarify.eu/sdgs) geeinigt. Die Bekämpfung von Armut und Hunger gehört ebenso dazu wie die Verpflichtung zu mehr Klimaschutz oder besseren Bildungschancen. Dieses Jahr wollen die Staats- und Regierungschefs erstmals für eine Zwischenbilanz zusammenkommen. Wie die Bertelsmann-Stiftung am 19.06.2019 mitteilte, dürften die Ergebnisse ernüchternd ausfallen: Die aktuelle Ausgabe des SDG-Reports zeigt, dass kein Land auf dem Weg ist, alle Ziele bis 2030 zu erreichen. weiterlesen…

G20-Staaten brauchen Sofortprogramm für Klimaschutz im Verkehr


Verdrängen wird schmerzhaft und teuer

Um die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen ist laut einer am 30.11.2018 veröffentlichten Studie mit dem Titel „Towards Decarbonising Transport – A 2018 Stocktake on Sectoral Ambition in the G20” ein Sofortprogramm für den Transportsektor notwendig. Herausgeber der Analyse sind die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das Renewable Energy Policy Network for the 21st Century (REN21) und der Berliner Think Tank Agora Verkehrswende. weiterlesen…

Energiemix der G20 “mehr braun als grün”


G20 noch nicht auf Kurs zu Pariser Klimazielen – Größte Problembereiche Kohle und Verkehr

Bisher kommen die G20-Staaten bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens nicht ausreichend voran – der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung dieser schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Dies sind einige Kernaussagen des am 14.11.2018 im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten “Brown to Green”-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency. Ein Resümee des Reports von Jan Burck, Referent für Klima und Energie bei Germanwatch.
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Erneuerbare bald billigste Stromquelle


Greenpeace-Studie: Erneuerbare Energien schon heute in der Hälfte der G20 günstiger als Kohle und Atom

Windgeneratoren und Solaranlagen werden spätestens 2030 in allen G20-Ländern den günstigsten Strom erzeugen. In rund der Hälfte der Staaten sind Erneuerbare Energien schon seit 2015 billiger als oder gleich teuer wie Strom aus klimaschädlichen Kohlemeilern oder gefährlichen Atomkraftwerken. Das sagt eine Studie der finnischen Lappeenranta University of Technology im Auftrag von Greenpeace laut einer Medienmitteilung. weiterlesen…

Schwellenländer holen auf bei Investitionsklima für erneuerbare Energien


Deutschland, Großbritannien und Frankreich noch an der Spitze – Solarenergie-Boom in China und Indien – Verdoppelung der Investitionen zur Einhaltung der Pariser Klimaziele nötig

Der Infrastrukturausbau für Solar-, Wind- und Wasserenergie gilt als wichtigster Erfolgsfaktor für die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Dies zeigt der am 29.06.2017 veröffentlichte Allianz Klima und Energie Monitor 2017. Wie GERMANWATCH anlässlich der Veröffentlichung päzisiert, untersucht die Studie, wie gut das Investitionsklima der G20-Staaten für regenerative Energieprojekte ist und welcher Kapitalbedarf vorliegt. Der Allianz Klima und Energie Monitor wird von Allianz Climate Solutions, NewClimate Institute und Germanwatch zum zweiten Mal in Folge aufgelegt. weiterlesen…

1 t CO2 -> € 100


Führende Ökonomen fordern hohen Kohlendioxid-Preis

Joschua Katz, energiezukunft Redaktion - Foto © energiezukunftMit einem deutlichen Appell werben Top-Ökonomen für einen starken CO2-Preis, der auch langfristig den Klimaschutz vorantreiben kann. Eine ausgestoßene Tonne Kohlendioxid sollte demnach bis zu 100 US-Dollar kosten, so die Forderung der Wissenschaftler, wie Joschua Katz am 01.06.2017 in energiezukunft schreibt.
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