G7 – Fehlanzeige beim Klimaschutz

Keine Fortschritte – Trump hält COP21-Ausstieg der USA weiter offen

„Einigkeit im Kampf gegen den Terrorismus, Fortschritte beim Freihandel, aber keine Einigung beim Klimaschutz – das ist die Bilanz des G7-Staaten auf Sizilien. Bei einigen Themen habe es ein hohes Maß an Übereinstimmung gegeben, bei anderen müsse man den Dissens zur Kenntnis nehmen, so Bundeskanzlerin Merkel. Keine Einigung konnten die sieben Staats- und Regierungschefs hingegen beim Klimaschutz erzielen.“ Das teilte das Bundespresseamt am Nachmittag des 27.05.2017 mit. weiterlesen…

Der Elefant im Raum

Petersberger Klimadialog – 2. Tag: „COP21 ambitioniert umsetzen!“
Greenpeace: „Deutschlands hoher Kohleverbrauch macht Energiewende unglaubwürdig“

Der achte Petersberger Klimadialog ist am 23.05.2017 mit einem klaren Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen und seiner ambitionierten Umsetzung zu Ende gegangen. Zentrales Thema war die Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP23 im November in Bonn unter der Präsidentschaft Fidschis. Der gemeinsamen Einladung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Premierminister Bainimarama waren laut einer BMUB-Medienmitteilung Minister aus allen Weltregionen gefolgt. weiterlesen…

Hendricks: „Klimaschutz zahlt sich aus“


OECD-Studie „Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum“

Investitionen in Klimaschutz fördern wirtschaftliches Wachstum, unterlassener Klimaschutz führt zu Wachstumseinbußen. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie, welche die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 23.05.2017 beim 8. Petersberger Klimadialog in Berlin vorgestellt hat. Die vom BMUB unterstützte Studie mit dem Titel „Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum“ wurde im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft erstellt. Sie zeigt, dass sich eine struktur- und fiskalpolitisch unterfütterte Klimaschutzpolitik positiv auf die volkswirtschaftliche Leistung auswirkt.
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Hendricks: kein „Austritts-Domino“ bei COP21

Umweltminister aus aller Welt treffen sich in Berlin zum 8. Petersberger Klimadialog

8. Petersberger Dialog - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Beim Petersberger Klimadialog in Berlin geht eine große Sorge um: Steigen die USA aus dem Weltklimavertrag aus? China und Deutschland sehen darin keine Katastrophe, denn der Rest der Welt stehe fest zum Klimaschutz“, schreibt die Deutsche Welle in ihrem Web-Portal. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der Premierminister der Republik Fidschi, Josaia Voreqe Bainimarama, haben am 22.05.2017 mit rund 30 Minister aus allen Weltregionen den achten Petersberger Klimadialog in Berlin eröffnet. weiterlesen…

3,2 Milliarden Euro für Kohleförderung

ODI-Report zeigt Ausmaß verheerender Kohlesubventionen
von Hans-Josef Fell

Das Overseas Development Institute (ODI) hat eine Untersuchung zu Kohlesubventionen in Europa veröffentlicht. Darin werden die zehn europäischen Länder in Bezug auf ihre klimaschädlichen Zahlungen untersucht, die zusammen 84 % der aus den Energiesektoren resultierenden Treibhausgase produzieren. Diese 10 Länder subventionieren die Kohleverstromung mit 6,3 Milliarden Euro pro Jahr und seit dem Pariser Klimaabkommen werden es jährlich 800 Millionen Euro mehr. Allein Deutschland gibt jährlich ungefähr 3,2 Mrd. Euro für die Förderung von Kohle aus (inkl. Förderung, Transport, Forschung etc.), knapp 51 % der gesamten Kohlesubventionen der untersuchten Länder. weiterlesen…

Mittelabfluss der Klimaschutzinitiative

Von 338,3 Millionen Euro nur 126,7 Millionen Euro abgeflossen

Von den im Haushaltsjahr 2016 für die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) zur Verfügung stehenden 338,3 Millionen Euro sind insgesamt 126,7 Millionen Euro abgeflossen – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung Antwort der Bundesregierung (18/12027) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/11873) hervor. weiterlesen…

Klimawandel: Deutsche pessimistischer als 2015

Jeder Dritte denkt, es sei schon zu spät, den Klimawandel zu stoppen. 61 Prozent verlangen Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Wie es mit dem Pariser Klimaabkommen weitergeht, bleibt unsicher: Die USA haben zwar im Arktisrat pro Klimaschutz abgestimmt (siehe solarify.eu/usa-im-arktisrat-pro-klimaschutz), aber ihre Entscheidung, ob sie weiterhin Teil des COP21-Vertrags bleiben, erneut verschoben. Entscheidend ist dabei die Einschränkung der CO2-Budgets. Dass Deutschland laut einer Studie des Branchenverbandes Erdgas am 03.04.2017 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im ganzen Jahr erlaubt ausgestoßen hat, „ist kein Grund zur Freude“, so das Marktforschungsunternehmen YouGov aus Anlass einer aktuellen Umfrage. weiterlesen…

Solarenergie statt Braunkohle: Greenpeace Energy fördert Strukturwandel mit neuem Stromtarif

Sozialverträglicher Strukturwandel durch Ausbau von Wind- und Solarenergie bis 2030 möglich – Solarstrom-plus-Kunden zahlen Fördercent für Bau neuer Solaranlagen in Tagebaurevieren

Der Ausbau erneuerbarer Energien bietet ausreichendes Potenzial, um die Braunkohlearbeitsplätze in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen bis 2030 vollständig zu ersetzen. Dies belegt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), die im Auftrag von Greenpeace Energy eG erstellt wurde, wie die Energie-Genossenschaft am 09.05.2017 mitteilt. weiterlesen…

Berliner Braunkohle-Blockade in Brüssel gescheitert

„Ein guter Tag für Europas Luft“ – EU-Mehrheit setzt Luftverbesserungen durch

Die EU hat am 28.04.2017 gegen den Willen der Bundesregierung und anderer Kohleländer strengere Grenzwerte für Kohlekraftwerke beschlossen: Weil die meisten EU-Länder, die über die „Umweltstandards für Großfeuerungsanlagen“ verhandelten, dafür waren, treten diese trotz des deutschen Neins in Kraft. „Ein guter Tag für Europas Luft,“ freuten sich BUND und andere Umweltverbände; weniger Menschen würden frühzeitig sterben – allerdings erst ab 2021. Genau vor drei Jahren hatte das IASS-Potsdam Grenzwerte für (zunächst neue) Kohlekraftwerke vorgeschlagen. weiterlesen…

G20: Vorsichtige Schritte zu grünen Finanzmärkten

G20-Finanzministertreffen: Germanwatch sieht positive Signale bei Gesprächen über Klimarisiken für Finanzmärkte – beim Gipfel müssen klare Vereinbarungen folgen

Germanwatch wertet es als positives Signal, dass beim Treffen der G20-Finanzminister am 21.04.2017 in Washington die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft diskutiert wurden. „Die große Mehrheit der Finanzminister der G20-Staaten ist sich einig, dass ungebremster Klimawandel die Stabilität der Finanzmärkte bedroht“, sagte Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, wie die Presseabteilung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation am 21.04.2017 mitteilt. weiterlesen…