Bundestag fordert Verringerung des Rohstoff- und Materialverbrauchs

Bundesumweltministerium begrüßt Parlamentsbeschluss zum Deutschen Ressourceneffizienzprogramm: „Wirtschaftswachstum und Rohstoffeinsatz entkoppeln“

Bundestagsplenum - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bundestag hat mit Beschluss vom 07.07.2016 zahlreiche konkrete Maßnahmen für mehr Ressourceneffizienz gefordert. Weiter hat er die Ziele des Ressourceneffizienzprogramms ProgRess II der Bundesregierung bekräftigt. Umweltministerin Barbara Hendricks dazu laut einer Medienmitteilung aus dem BMUB: „Der Bundestag hat ein klares Signal für weniger Ressourcenverbrauch gesetzt. Das ist Rückenwind für meine Arbeit.“ weiterlesen…

Brexit und die Folgen für Atom, Klima und Energie

Eine Reihe von Solarify

Solarify logoSolarify wird sich in lockerer Folge des Zusammenhangs zwischen dem am 23.06.2016 mit knapper Mehrheit beschlossenen Brexit und den Themen dieser Webseite annehmen. Denn der nicht eben von Weitblick und Zukunftsvorsorge geprägte EU-Austritt Großbritanniens könnte nicht nur die englischen Tories und Großbritannien, sondern auch die EU ruinieren – dabei schälen sich erst nach und nach – direkte und indirekte – Konsequenzen für die Atompolitik, den Klima- und Ressourcenschutz, die Energieproduktion und die Nachhaltigkeit ganz allgemein heraus. Den Anfang macht Energywatch-Präsident Hans-Josef Fell – er untersucht die Brexit-Konsequenzen auf EURATOM. weiterlesen…

Nachhaltigkeit ins Grundgesetz?

Bundestag diskutiert Verfassungsrang für Nachhaltigkeit

Soll Nachhaltigkeit ins Grundgesetz aufgenommen werden? In einer öffentlichen Anhörung des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung am 08.06.2016 sprachen sich die Sachverständigen wie Gesine Schwan und Hans-Jürgen Papier dafür aus, Nachhaltigkeit in das Grundgesetz aufzunehmen. In einem neuen Rechtsgutachten des RNE analysierte der Verfassungsrechtler Joachim Wieland eine mögliche Umsetzung. weiterlesen…

Buch: Nachhaltige Energiestrategie für Iran

Online frei verfügbar: Analysen und Impulse für künftige Energiestrategie Irans

Seit mehr als zwölf Jahren untersucht ein Team von Wissenschaftler(inne)n aus Iran und Deutschland (Wuppertal-Institut) „Struktur und Perspektiven des iranischen Energiesystems unter dem Blickwinkel einer nachhaltigen Entwicklung dieses Systems. Sie stellten fest (und veröffentlichten das jetzt als Buch): Iran ist reich an natürlichen Ressourcen, einschließlich großer Vorkommen fossiler und erneuerbarer Energiequellen. weiterlesen…

Rede Angela Merkels vor Rat für Nachhaltige Entwicklung

Bundeskanzlerin vor 16. NRE-Jahreskonferenz

Bundeskanzlerin Angela Merkel attestierte in ihrer Rede am 31.05.2016 dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, derselbe nähere sich „in institutioneller Hinsicht inzwischen auch selber gewissermaßen der Nachhaltigkeit“. „Nachhaltig“ als Wort habe „längst einen festen Platz im politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Dialog ebenso wie im alltäglichen Umfeld“. Zum Thema Geflüchtete stellte sie einen Vergleich an: Libanon habe „mit fünf Millionen Einwohnern 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen“, in der EU mit 500 Millionen Einwohnern sei nicht einmal eine Million Syrer aufgenommen worden, man sehe daran, was im Libanon, in Jordanien und auch in der Türkei mit drei Millionen Flüchtlingen geleistet werde. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Ba-Wü will Maßstäbe setzen

Das Kapitel über Klima, Umwelt und Energie im Koalitionsvertrag

Der Stuttgarter Landtag hat am 12.05.2016 Winfried Kretschmann zum Ministerpräsidenten der ersten grün-schwarzen Landesregierung gewählt und sein Kabinett bestätigt. Rund acht Wochen nach der Landtagswahl war der Koalitionsvertrag besiegelt worden. Kretschmann und CDU-Landeschef Thomas Strobl unterzeichneten die Vereinbarung am 09.05.2016. Wegen der exemplarischen Bedeutung dokumentiert Solarify das Kapitel „Bewusst, schonend, erneuernd in Umwelt, Klimaschutz und Energie“ aus dem Vertrag. weiterlesen…

1991-2016: 25 Jahre Germanwatch

Die Stadt Bonn und Germanwatch feiern den Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft: 25 Jahre gemeinsam für Nachhaltigkeit

Mit rund 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben die Stadt Bonn und die in Bonn ansässige Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch am Abend des 23.02.2016 den Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft gefeiert. Mit dem gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus beging Germanwatch zudem seinen 25. Geburtstag. Eine hochrangig besetzte Expertenrunde diskutierte die jüngsten Entwicklungen in der Klimapolitik und Nachhaltigkeit – beides Kernthemen sowohl der Stadt Bonn als auch von Germanwatch. weiterlesen…

Waldzustandsbericht 2015: Buche erholt sich

Deutscher Wald erholt sich weiter

Wald bei Wenschdorf_MIL Foto © ho Gute Nachricht aus Deutschlands Wäldern: Der Kronenzustand der Buche habe sich 2015 gegenüber dem Vorjahr stark verbessert – ebenso der vieler Nadelbäume. Sein Ziel sei eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt zum Waldzustandsbericht 2015, der am 12.02.2016 vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegt wurde. weiterlesen…

Zweite große Konferenz deutscher Nachhaltigkeitsforscher

Future Earth-Gipfel in Berlin

Wissenschaftler aus den Natur-, Geistes-, Sozial- und Ingenieurswissenschaften sind am 01.02.2016 in Berlin mit Stakeholdern und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum „Future Earth Summit“ zusammengekommen. Die zweite große Konferenz deutscher Nachhaltigkeitsforscher stellte Themen wie Erdsystemmodellierung und soziale Makrodynamik oder die Schnittstelle von Forschung und Gesellschaft in den Mittelpunkt und diskutierte die internationale Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen wie des Paris-Abkommens. weiterlesen…

Welche Industrie wollen wir?

Wolfgang Lemb (Hg.): Nachhaltig produzieren – zukunftsorientiert wachsen

Die ökologischen und sozialen Warnsignale stehen heute weltweit auf Dunkelrot: Der Klimawandel, die Finanzmarktkrise, die zunehmende Ungleichheit in der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die massiven Defizite in der öffentlichen Infrastruktur weisen auf gravierende Fehlentwicklungen unseres Wirtschaftssystems hin.
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