Offshore-Ausbau bis 2020 planmäßig

Dennoch: „Energiewende beschleunigen!“

„Mit einer Leistung von mehr als 5,3 GW tragen die Windenergieanlagen auf See immer stärker zur Versorgungssicherheit Deutschlands bei. Sie liefern praktisch rund um die Uhr im Jahr sauberen Strom“, erklärten die Branchenvertreter von AGOW, BWE, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. am 17.01.2018 in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen zur Offshore-Windenergie. „Der Ausbau der Offshore-Windenergie liegt im Plan.“ weiterlesen…

Netz-Stabilisierung kostete fast eine Milliarde

Tennet meldet Rekordkosten für Noteingriffe

Der Ausbau der volatilen Erneuerbaren Energien setzt das deutsche Stromnetz unter Druck. Stromnetzbetreiber Tennet musste 2017 fast eine Milliarde Euro für Noteingriffe in sein Netz zahlen, das mitten in Deutschland von Schleswig-Holstein bis zum Süden Bayerns reicht. Das teilte Tennet am 01.01.2018 auf der Grundlage vorläufiger Zahlen mit. Am Ende zahlt der Verbraucher, sagen Experten. weiterlesen…

Einheitlicher CO2-Preis gefordert

Monopolkommission will Ökostromförderung langfristig beenden

Die Ökostromförderung sollte nach Meinung der Monopolkommission langfristig auslaufen – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. Die EEG-Umlage trage nicht zur CO2-Verringerung bei – sie helfe lediglich, Treibhausgas-Emissionen ins Ausland zu verlagern (übrigens „wie alle nationalen Maßnahmen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen“) und lasse den Strompreis steigen. weiterlesen…

1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischer Energie

IEA-Untersuchung: EE-Anteil auf mehr als ein Drittel gestiegen

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat eine Untersuchung darüber vorgelegt, welchen Zugang zu Elektrizität unterschiedliche Teile der Weltbevölkerung hat. Der Report Energy Access Outlook: from Poverty to Prosperity zeichnet die Situation in 140 Ländern nach: 2016 waren rund 1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischer Energie – 2000 waren es noch 1,6 Milliarden. weiterlesen…

Monopolkommission: Netzausbaukosten begrenzen


Sondergutachten schlägt erzeugerseitiges regionales Netzentgelt für EE-Anlagen vor

Um die Treibhausgas-Reduktionsziele zu erreichen, sollte das europäische Emissionshandelssystem gestärkt werden, indem weitere Sektoren einbezogen werden – so eine Medienmitteilung derMonopolkommission, Außerdem fordert das Sondergutachten Energie 2017 – Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden Anpassungen bei der Konzessionsvergabe für den Netzbetrieb, um die Verbraucher zu entlasten. weiterlesen…

E-Mobilität und Netzüberlastung


Verbände beruhigen

Noch ist die Zahl der Elektroautos auf Deutschlands Straßen mehr als überschaubar, die Auswirkungen auf die Stromnetze entsprechend gering. Diese seien jedoch auf Massen von E-Autos gar nicht vorbereitet, meldete am 19.08.2017 das Handelsblatt. Ausgerechnet in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg könne es eng werden. Dem widersprachen jetzt die Bundesverbände Elektromobilität (BEM) und Windenergie (BWE) – flächendeckende Ausbreitung elektrifizierter Autoshabe keine Folgen für die Versorgungssicherheit. weiterlesen…

BMWi: Engpass-Management verbessern

Bessere Auslastung der Stromnetze spart 200 Millionen Euro pro Jahr

In einem vom BMWi angestoßenen Stakeholderprozess legen dena, BET, Verbände und Unternehmen laut einer gemeinsamen Medienmitteilung einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog vor. Fünf Netzabschnitte sollen kurzfristig durch Baumaßnahmen verstärkt werden. Weitere Verbesserungen bei Netzmonitoring, Planungsverfahren und Eingriffen in Betrieb von Energieerzeugungsanlagen sind vorgesehen. weiterlesen…

Höchster Ökostrom-Anteil aller Zeiten: 35 %

ZSW und BDEW: Wind-Onshore (39 Mrd. kWh), Biomasse (23 Mrd. kWh) und PV (22 Mrd. kWh) Haupterzeugungsarten

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Strombedarfs in Deutschland erstmals bei 35 Prozent. Dies haben einer gemeinsamen Medienmitteilung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge vorläufige Berechnungen ergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der EE-Anteil um zwei Prozentpunkte zu. weiterlesen…

„Windstrom, der von Norden in den Süden muss“

Märchen und Propaganda über und gegen die Energiewende

Eine Mitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) fand bei bestimmten Medien eine merkwürdige Aufnahme: Das BfS hatte unter dem Titel „Meilenstein für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau“ ein „18 Millionen Euro schweres Forschungsvorhaben“ angekündigt; gesundheitliche Auswirkungen von Stromleitungen sollten verstärkt untersucht werden. Diese Meldung habe manche Medien dazu motiviert, „Märchen über die Energiewende zu verbreiten“, so EUROSOLAR- Vizepräsident Stephan Grüger. weiterlesen…

„Stromautobahn“-Ausbau kommt langsam voran

Bundesnetzagentur legt Bericht 2016 vor

Erst etwa 850 Kilometer Stromtrassen sind fertig – von etwa 7.700 km Höchstspannungsleitungen, die mit hoher Priorität gebaut werden müssen. Das ist die Kernaussage des Berichts, den Bundesnetzagentur-Chef Jochen Homann am 08.05.2017 in Bonn vorlegte. Der Erfolg der Energiewende hängt aber nach Meinung mancher Experten entscheidend davon ab, ob rechtzeitig genügend Überlandleitungen zur Verfügung stehen, die den (Wind-)Strom vom Norden in den Süden Deutschlands liefern (wo 2022 die letzten AKW endgültig abgeschaltet werden). Obwohl der Bau drei Jahre hinterher hinkt, zeigt sich Netzagentur-Chef Jochen Homann relativ zufrieden. weiterlesen…