UFOP – Wichtige Rolle von E- und Bio-Fuels


Unerlässlich fürs Gelingen der Energiewende

Die umfassende Einbeziehung von Mobilität und Wärmemarkt in die Verringerung der Treibhausgasemissionen ist für einen wirksamen Klimaschutz und für die Verwirklichung der Energiewende unerlässlich. Ein von der UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.) verschicktes Papier von Dechema und VDI-GVC der beschreibt nun, warum in dieser Hinsicht neuartige alternative flüssige Kraftstoffe, einschließlich neuartiger Biokraftstoffe, eine Schlüsselrolle spielen werden. Denn die Energiewende könne ohne ihre Unterstützung nicht vollständig in der geschätzten Zeit bis 2050 umgesetzt werden.
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Zwei Lesehinweise zum Stichwort “OME”


Erforschung Synthetischer Kraftstoffe kommt voran

“OME” steht für Oxymethylenether, eine neue Art synthetischer Treibstoffe (Designer Fuels – siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels) aus CO2 und grünem Wasserstoff (Windwasserstoff), die anstelle von Diesel oder Benzin rückstandsfrei, also klimaverträglich, in herkömmlichen Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können. Solarify weist auf zwei (selbst übersetzte Abstracts von einschlägigen) Veröffentlichungen hin. Die Autoren kommen vom Fraunhofer ISE, vom KIT Karlsruhe und der Münchner TU. weiterlesen…

Forschungsoffensive für E-Fuels


Landesregierung, KIT und Industrie vereinbaren Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“

Eine Medienmitteilung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Synthetische Kraftstoffe – sogenannte reFuels (auch Alternative Kraftstoffe, synthetische Treibstoffe, Desinger Fuels, E-Fuels – siehe: solarify.eu/synthetische-treibstoffe) – lassen sich aus biogenen Reststoffen in Kombination mit der direkten Umwandlung von CO2 und erneuerbarem Wasserstoff herstellen und können so helfen, das Weltklima zu schützen. Mit Partnern aus der Automobil-, Automobilzuliefer- und Mineralölindustrie und mit Unterstützung der Landesregierung Baden-Württembergs soll das im breit angelegten Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu Denken“ erforscht werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 20.07.2018 in Stuttgart unterzeichnet. weiterlesen…

Lagerungsstabilität sicher bestimmen


Erforschung der Mischung alternativer Brenn- und Kraftstoffe

Treibhausgasreduzierte flüssige Brenn- und Kraftstoffe werden künftig an Bedeutung zunehmen, weil sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Fettsäuremethylester (FAME) aus Altspeisefetten (UCOME) kann heute schon beigemischt werden und auch hydriertes Pflanzenöl (HVO) eignet sich technisch als Heizölersatz. Weitere biogene und synthetische Brennstoffe (XtL) befinden sich in der Entwicklung. Brennstoffe, die aus mehreren Komponenten bestehen, müssen langzeitstabil und alterungsresistent bei der Lagerung im Heizöltank sein. weiterlesen…

Problematisch: „Erneuerbarer“ Kraftstoff aus Altplastik?


Umweltschützer warnen

Umweltschützer kritisieren, Brennstofferzeugung aus Kunststoffabfall sei “gleichbedeutend mit der Nutzung fossiler Energieträger – und damit das genaue Gegenteil von erneuerbarer Energie,” schreibt Frédéric Simon auf EURACTIV. Denn der Vorschlag, aus nicht wiederverwertbaren Kunststoffabfällen Kraftstoffe herzustellen, scheint in den EU-Mitgliedsstaaten und im EU-Parlament an Popularität zu gewinnen. weiterlesen…

Synthetische Kraftstoffe – Chancen für Verbrenner


39. Internationales Wiener Motorensymposium: „E-Fuels“ sollen Benzin und Diesel aus Autotanks verdrängen

Zunehmend geraten Kraftstoffe in den Fokus der aktuellen Forschung für umweltfreundlichere Fahrzeugantriebe; Experten aus Wissenschaft und Industrie halten neue synthetische Treibstoffe, die herkömmliches Benzin oder Diesel ergänzen oder ganz ersetzen, für praktikable Lösungen, um den Verbrennungsmotor zu erhalten. Diese wären nachhaltig klimaneutral und praktisch schadstofffrei. Mehrere Vorträge beschäftigten sich beim Wiener Motorensymposium in der Hofburg mit so genannten „E-Fuels“, den mittels Strom aus Wasser und CO2 hergestellten Kraftstoffen für die Ära danach. weiterlesen…

Bioenergie über den Tellerrand hinaus

Debattenbeitrag: Für technologieoffenen Dialog
von Henrik Erämetsä (Head of Aviation Regulation, Neste Corporation)

Wir sehen eine zunehmende Bedeutung der Bioenergie für die Emissionssenkung in zahlreichen Bereichen – sei es für die Wärmeerzeugung oder als emissionsarmer Kraftstoff in der Luftfahrt. Doch die zahlreichen nationalen und internationalen Strategien und politischen Willensbekundungen für Klimaschutz und erneuerbare Energien stehen dabei immer wieder im Kontrast zu einer emotional aufgeladenen öffentlichen Debatte. weiterlesen…

Energiewende endlich auf die Straße bringen


Neues AEE-Hintergrundpapier: EE-Akzeptanz und -Optionen im Verkehrssektor

Ohne eine Energiewende im Verkehrssektor mit seinen derzeit steigenden CO2-Emissionen wird der Klimaschutz scheitern. In ihrem am 05.02.2018 veröffentlichten Hintergrundpapier „Die Energiewende auf die Straße bringen“ untersucht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vor allem Akzeptanz und Optionen für den Ausbau Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor. weiterlesen…

Verschläft Politik die Brennstoffrevolution?


Power-to-X: Politik am Zug

beschreibt im Handelsblatt Möglichkeiten und Chancen der Umwandlung von Strom in Brennstoffe. Allerdings sei der großtechnische Maßstab bislang noch nicht erreicht. Die erforderlichen Technologien stünden „noch in den Anfangsstadien der Entwicklung“ heiße es in einer noch unveröffentlichten Studie, die das Beratungsunternehmen Frontier Economics für den Energiekonzern Innogy angefertigt habe. Das bestätigt zudem das vom BMBF bis 2019 geförderte Forschungscluster “MANGAN” (s.: solarify.eu/mangan-wissenschafts-cluster). weiterlesen…

“Energiewende: Was Wir Wollen und Was Wir Können”


Ein Vortrag von Robert Schlögl in der Berliner Urania

Mit manchem Vor- und Fehlurteil räumte Prof. Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber-Institut (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft und am MPI für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr in seinem Vortrag über die Energiewende am 12.01.2018 in der Berliner Urania auf – z.B., dass es keine völlige Dekarbonisierung geben kann und muss, oder, dass 100 Prozent Erneuerbare Energien schwerlich zu erreichen sein werden – schließlich, dass es für den Klimaschutz mitnichten ausreiche, die durch die Stromproduktion verursachten CO2-Emissionen zu beenden. weiterlesen…