Transformatoren umweltverträglich machen

Bayerisch-tschechische Forschung zu umweltverträglichen ölisolierten Transformatoren

Forschungseinrichtungen aus der Oberpfalz (Regensburg Center of Energy and Resources (RCER), OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden), Pilsen und Prag (Westböhmische Universität Pilsen und czech technical university in Prag) forschen im Rahmen des bayerisch-tschechischen Verbundprojekts UMTRIS („Umweltverträglichkeit von Transformatorenölen – alternative Isolierflüssigkeiten“ ) gemeinsam an umweltverträglichen ölisolierten Transformatoren und deren Isolierflüssigkeiten. weiterlesen…

Ausbeutung von Mensch und Natur nimmt weiter Fahrt auf


Lösung aktueller Umweltprobleme weder mit technologischen Neuerungen noch mit grünem Kapitalismus

„Lauter Kaiser auf dem SUV-Thron“ überschreibt Alexander Behr auf ORF.at seine Rezension des Buches von Ulrich Brand und Markus Wissen „Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus“. Die beiden Politikwissenschaftler aus Wien und Berlin hätten „eine äußerst lesenswerte Analyse der aktuellen Umweltproblematik vorgelegt“. Unsere „imperiale Lebensweise“ richtet an anderen Orten des Globus ökologischen und sozialen Schaden an; die Folgen des Konsums werden externalisiert. weiterlesen…

Hendricks bei G20: „Klima- und Umweltschutz sind Modernisierungsprogramm“

Bundesumweltministerin spricht zu 700 Unternehmensvertretern

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat am 03.05.2017 in einer Rede vor 700 Unternehmensvertretern aus rund 30 Ländern in Berlin für eine klima- und umweltverträgliche Wirtschaftsweise geworben: „Klima- und Umweltschutz sind ein riesiges Modernisierungsprogramm für unsere Volkswirtschaften – mit positiven Effekten für die Wettbewerbsfähigkeit, den Arbeitsmarkt, den sozialen Zusammenhalt und die politische Stabilität“, sagte Hendricks in ihrer Rede auf dem sogenannten „Business20-Gipfel“. Das Treffen ist der Wirtschaftsdialog der G20, also der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, und damit Teil der deutschen G20-Präsidentschaft. weiterlesen…

Trump schafft alle Klimaschutz-Programme ab

Brutaler Kahlschlag zugunsten von Militärausgaben – Kongress muss zustimmen

Am 16.03.2017 stellte US-Präsident Donald Trump unter dem wenig überraschenden Slogan „America First“ seinen ersten Budgetvorschlag ins Netz. Doch das Motto scheint nicht für den Schutz von Gesundheit, Umwelt und Klima zu gelten. Trump setzt bei der US-Umweltbehörde EPA – und nicht nur da: auch bei der Entwicklungshilfe – massiv den Rotstift an. Vor allem Klimaschutzmaßnahmen sind betroffen. Protest regt sich – wie u.a. der Deutschlandfunk berichtet. weiterlesen…

Frauen suchen Arbeit mit Sinn

Erneuerbare Energien motivieren Frauen zu technischen Berufen

Bio und Wind - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Erneuerbaren Energien sind eine Branche mit guten Berufsaussichten. Das gilt gerade auch für technische Berufe, in denen Frauen bislang stark unterrepräsentiert sind. Wie die Presseabteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) am 08.03.2017 – anlässlich des Internationalen Frauentages – mitteilt liegen Untersuchungen vor, die ergeben, dass die Erneuerbaren Energien für weibliche Berufsanfänger gerade deshalb interessant sind, weil die Branche auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzt. weiterlesen…

Von Deponiesickerwasser bis Polymerisationsanlagen

BMUB mit Strauß neuer Umweltgesetze

Das Bundeskabinett hat gemäß einer Medienmitteilung am 15.02.2017 Verbesserungen in zahlreichen Bereichen des Umweltrechts auf den Weg gebracht. Eine Änderung der Grundwasserverordnung soll die bisherige Beurteilung, Einstufung und Überwachung des Grundwassers um neue Parameter erweitern. Damit kann besser erkannt werden, ob Handlungsbedarf beim Schutz des Grundwassers besteht. Der Bundesrat muss der Änderungsverordnung noch zustimmen. weiterlesen…

Trump unterschreibt Keystone-XL-Pipeline

„Volles Rohr“

So lautet die Überschrift über einem Artikel von ARD-New-York- Korrespondent Kai Clement auf tagesschau.de: Demnach setzt US-Präsident Trump die radikale Demontage der Politik Obamas fort, indem zwei umstrittene Pipeline-Projekte, die sein Vorgänger gestoppt hatte (siehe solarify.eu/15-milliarden-klage-gegen-klimaschutz) nun doch gebaut werden sollen. Der Klimazweifler Trump – er hatte schon im Wahlkampf angekündigt, er werde fossile Energieträger stärker fördern – unterzeichnete entsprechende Anordnungen. Bei einem der beiden Projekte geht es um die Erweiterung der 2010 in Betrieb genommenen Keystone-Pipeline, die von Kanadas Öl-Hochburg Calgary in die USA führt. Die andere ist hoch umstritten, nicht nur bei den Sioux. weiterlesen…

NABU-Umfrage: Deutsche wollen neue Förderpolitik für Landwirtschaft

Tschimpke: Mehr natur- und tierfreundliche Produktion gefordert – Prinzip des „Immer größer“ genießt keinen Rückhalt mehr

Dies zeigt, laut NABU-Pressemitteilung vom 21.01.2017, eine aktuell vom NABU beim Meinungsforschungsinstitut forsa in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage. Demnach unterstützen nur neun Prozent der Befragten die derzeitige EU-Politik, wonach Landwirte überwiegend pauschal Gelder erhalten: Je größer ein Betrieb, desto mehr Förderung bekommen sie. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (78 Prozent) hingegen würde ein System bevorzugen, das Fördergelder an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen koppelt, beispielsweise für den Umweltschutz.
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Licht und Schatten

BUND-Jahresbilanz 2016

Nach Auffassung von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), war die Umweltpolitik im Jahr 2016 durch Fortschritte im Natur- und Klimaschutz, im Kampf gegen die Luftverschmutzung und durch wachsenden Widerstand gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta geprägt – so eine BUND-Medienmitteilung.
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E-Auto-Prämie kein Kaufanreiz

Ergebnisse des GfK Global Green Index

E-Mobil - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft Jeder siebte Verbraucher in Deutschland zieht zwar beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Betracht. Für 54 Prozent dieser Interessenten sind Kaufprämien und steuerliche Vergünstigungen jedoch nicht ausschlaggebend. Entscheidend sind vielmehr Umweltaspekte und geringere Unterhaltskosten im Vergleich zu PKW mit Benzin- oder Dieselmotoren. Das sind die aktuellen Ergebnisse des GfK Global Green Index, die auf einer Befragung von Anfang April 2016 basieren. weiterlesen…