Norwegen eröffnet weltweit erstes Testzentrum für grünen Schiffstreibstoff
Strom, Ammoniak und Wasserstoff
In Stord, 70 km südlich von Bergen, eröffnete Norwegens Premierministerin am 01.10.2020 unter dem Namen Catapult Centre Sustainable Energy das weltweit erste Testzentrum für alternative Kraftstoffe. Das Zentrum soll dazu beitragen, Norwegens Position als führendes Land in der „grünen Schifffahrt“ zu sichern. Anfang 2021 soll das Gebäude voll ausgestattet sein. Hier sollen unter anderem Hochspannungslösungen, Ammoniak und Wasserstoff als Kraftstoff getestet werden. Die Bauarbeiten beginnen im Herbst. weiterlesen…
n einer am 30.09.2020 publizierten zweiteiligen Studie untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Potenzial von grünem Wasserstoff als Energieträger für ein klimaneutrales Energiesystem. Zwei Erfolgsfaktoren werden herausgestellt: konsequente Sektorenkopplung sowie internationale Zusammenarbeit bei Produktion und Logistik. Deutschland kann bei Wasserstofftechnologien eine globale Vorreiterrolle einnehmen und so den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort stärken.
Zum Start des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gegründeten Forschungsnetzwerks Wasserstoff fand am 30.09.2020 (
hat sich in einer Sonderausgabe seiner aw-Publikationen des 10jährigen Jubiläums der
Wasserstoff bietet unzählige Forschungsmöglichkeiten, nicht zuletzt in seiner Anwendung als Speichermedium und Energieträger. Daher will die Bundesregierung mit dem neuen Forschungsnetzwerk „Wasserstofftechnologien“ ab dem 30.09.2020 den Austausch der Wasserstoff-Energieforschung fördern. Das Forschungsnetzwerk wird vom Projektträger Jülich im Auftrag des BMWi betreut.
Der im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie geplante Umbau der heimischen Grundstoffindustrie zu einer nachhaltigen Energienutzung soll auch mit ausländischen Partnern umgesetzt werden. Besondere Bedeutung hätten dabei zunächst die EU-Mitgliedsstaaten, aber auch andere Länder, die über entsprechendes Potenzial an Erneuerbaren Energien verfügten. Umweltfragen und die Einhaltung der Menschenrechte seien ebenfalls wichtige Aspekte für die Auswahl von Partnern im Rahmen einer internationalen Energiekooperation, schreibt die Bundesregierung dem
Am 31.08.2020 machten die schwedischen Unternehmen SSAB, LKAB und Vattenfall
„Wasserstoff soll eine zentrale Säule der CO2-neutralen Zukunft werden. Auf dem Weg dorthin sind noch einige Hürden zu nehmen. Intensive Forschung soll dabei helfen“, schreibt
Wenn er aus nicht-fossilen Quellen hergestellt wird, ist Wasserstoff der emissionsfreie Kraftstoff der Zukunft. Die Vergasung von Biomasse oder die Elektrolyse von Wasser sind mögliche saubere Wege, um diesen sogenannten grünen Wasserstoff zu gewinnen. Für eine globale Anwendung muss das Material für die Elektroden des Elektrolyseurs nachhaltig, skalierbar und im Vergleich zu den derzeitigen Elektroden auf Edelmetallbasis kostengünstiger sein. Eine Schlüsselanforderung an nachhaltige und grüne Energiesysteme ist darüber hinaus auch, dass alle schädlichen oder seltenen Ressourcen, die in dem Gewinnungs- und Umwandlungsprozess verwendet werden, Teil eines geschlossenen Materialkreislaufs sein müssen.