E-Mobilität könnte von steigendem Ölpreis profitieren

IEA: Ölpreis könnte ab 2020 stark ansteigen

Mit freundlicher Genehmigung von energiezukunft

Teurer Sprit - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAufgrund der wachsenden Nachfrage nach Erdöl prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA) für die kommenden Jahre einen deutlichen Ölpreisanstieg. Für die Zukunft der E-Mobilität und nachhaltigen Wärmeversorgung sei das ein gutes Zeichen, schreibt Joschua Katz am 08.03.2017 in energiezukunft. Schon in wenigen Jahren könne die immer größer werdende Erdölnachfrage das weltweite Angebot deutlich abhängen und zu einem starken Anstieg des Ölpreises führen.
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Nachhaltige Energiespeicherung mit leistungsstarken Hochvoltbatterien

Projektstart ECO COM’BAT

Effiziente Lithium-Ionen-Pouchzelle und ihre Anfangsmaterialien - Foto © K. Selsam-Geißler, Fraunhofer ISCFür die schnelle Umsetzung der Elektromobilität in Europa ist die Reichweite eine der größten Herausforderungen. Im europäischen Projekt ECO COM’BAT entwickeln deshalb unter der Koordination der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS (Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC) zehn Partner aus Industrie und Forschung die nächste Generation der Lithium-Ionen-Batterien – die Hochvoltbatterie. Sie soll – laut Presseinformation vom 06.03.2017 nicht nur leistungsfähiger, sondern auch in Bezug auf die verwendeten Materialien nachhaltiger als herkömmliche Batterien des gleichen Typs sein. Zentrale Aufgabe sei dabei die Substitution von bisher üblichen oftmals teuren, seltenen oder gar kritischen Materialien. Und weiter: weiterlesen…

CH4 aus H2 und CO2

Methan aus und CO2 – „schnelles Erdgas dank Sonnenenergie“

Forscher erproben die Methanproduktion aus Wasserstoff und Kohlendioxid in unterirdischen Gasspeichern. Das eben in Wien vorgestellte, von Infrastrukturministerium und Klimafonds mit 4,9 Millionen Euro geförderte Projekt „Underground Sun Conversion“ zielt darauf ab, Erdgasspeicher in mehr als 1000 Metern Tiefe als Ort der Methanproduktion zu verwenden. In einem gerade angelaufenen, vierjährigen Forschungsprojekt soll dieser zweite Schritt der Methangewinnung tief unter die Erde verlagert werden – schreibt Alois Pumhösel im Wiener Standard. weiterlesen…

Lateinamerika, China und Indien vorn


Zwei Kommentare: Europa wird bei Klimaschutz und Erneuerbaren Energien überholt

„Die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt, China mit 1.4 Milliarden Menschen und Indien mit 1.3 Milliarden, haben die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und beim Ausbau der erneuerbaren Energien übernommen“ – kommentiert Franz Alt auf seiner Sonnenseite. Und Hans-Josef Fell hebt vor allem lateinamerikanische Länder als Vorreiter in Sachen Klimaschutz hervor.
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Recht auf Klimaschutz?

Nach dem BVG Wien

Das österreichische Bundesverwaltungsgericht hat am 02.02.2017 die seit zehn Jahren geplante dritte Startbahn des Flughafens Schwechat gestrichen – mit der Begründung eines „Rechts auf Klimaschutz“ (-> solarify.eu/gericht-klimaschutz-vor-wirtschaftsinteressen). Selbst wenn der Flugverkehr deshalb ins nahe Bratislava ausweichen sollte, wurde das Urteil in Deutschland genau registriert. hat im Berliner Tagesspiegel die Rechtsfrage ausführlich diskutiert. weiterlesen…

Vom Klimawandel überzeugt, aber…

… drei Viertel halten Klimawissenschaft für uneins

Sie unterstützen mit großer Mehrheit Erneuerbare Energien, zeigen sich beim Vertrauen in die Politik gespalten und sagen: „Der Klimawandel ist bereits heute spürbar“ – dies sind zentrale Ergebnisse einer Befragung von Bürgerinnen und Bürgern zur Energie- und Klimapolitik in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen. weiterlesen…

6 Jahre Super-GAU von Fukushima

Die Atomkatastrophe besteht fort

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die 1985 mit Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi seien weiterhin nicht unter Kontrolle, heißt es in der IPPNW-Pressemitteilung. Im Inneren der Reaktorkerne seien kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen worden, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Und weiter: weiterlesen…

Atomstrom nicht unersetzlich


Stattdessen immer mehr Erneuerbare Energien

Für den endgültigen Atomausstieg läuft die Uhr: Die zurzeit noch acht laufenden Atommeiler gehen spätestens bis Ende 2022 vom Netz. Als nächstes ist dieses Jahr Block B im bayerischen Gund­remmingen dran. „Inzwischen erzeugen die Erneuerbaren Energien mit ihrem starken Rückhalt in der Bevölkerung mehr Strom als es die Atomkraft je geschafft hat“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer, anlässlich der sich am 11.03.2017 jährenden Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. „Doch es ist ein dynami­scher weiterer Ausbau der regenerativen Energien notwendig, damit sie nicht nur die Atomkraft, sondern zunehmend auch klimaschädliche fossile Energie ersetzen können.“ weiterlesen…

Ein einziges Atom als Speicher

Jedes Atom ein Bit

Forscher vom kalifornischen IBM Almaden Research Center in San Jose und dem physikalischen Institut der École Polytechnique Fédérale in Lausanne, sowie der Physik-Fakultät an der chinesischen Universität der Akademie der Wissenschaften haben jetzt gezeigt, wie das Schreiben und Lesen von in einzelnen Atomen gespeicherten Daten funktionieren könnte. Praktikabel sei das allerdings (noch) nicht, schreibt Christian Speicher im Internetportal der Neuen Zürcher Zeitung weiterlesen…

Atomdeal (nicht nur) zulasten der Steuerzahler

Regierung: AKW-Betreiber nicht kaputtmachen

Atomindustrie und Bundesregierung haben sich auf einen Entsorgungspakt geeinigt – ihnen gelang mit der Einigung auf die Finanzierung des 2011 beschlossenen Atom-Ausstiegs und dessen Entsorgungs- und Endlagerkosten zwar ein großer Schritt. Doch für den Steuerzahler ist das Thema in Zukunft ein Problem. Zudem sind wichtige Haftungsfragen nach wie vor ungeklärt. Denn die Stromkonzerne – die großen Vier – wollen ihre letzten juristischen Trümpfe nicht aus der Hand geben. Zahlreiche deutsche Zeitungen zählten die Folgen auf (dpa). weiterlesen…