Verbraucher für die Energiewende motivieren

Stellungnahme der Wissenschaftsakademien:

Zum Weltverbrauchertag am 15. März werfen die Wissenschaftsakademien ein Schlaglicht auf den Energieverbrauch in Deutschland: Gut ein Viertel entfällt auf Privathaushalte. Soll die Energiewende gelingen, muss jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Wir müssen nicht nur Energie sparen, sondern unseren Verbrauch auch stärker an die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie anpassen. Wie aber lassen sich Verbraucher motivieren, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern? Eine Arbeitsgruppe des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) (von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) hat den Stand der Forschung dazu ausgewertet und die Ergebnisse in der Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ zusammengefasst. weiterlesen…

E.ON mit 16 Mrd. Verlust – Entlassungen

Hauptgrund: Energiewende verschlafen

„E.ON schließt strategische Neuausrichtung bilanziell ab“,  lautete die Überschrift über der Pressemitteilung des Energieversorgers E.ON zur Bilanzpressekonferenz 2016 am 15.03.2017 in Essen -„Befreiung von Lasten der Vergangenheit führt zu Konzernfehlbetrag in Höhe von rund 16 Milliarden Euro, schafft aber Grundlage für künftiges Wachstum“ einer der Untertitel. Ganz unten schließlich wurde die Ankündigung „maßvoller Stellenabbau“ versteckt: 1.300 Beschäftigte werden ihre Jobs und damit über kurz oder lang ihren Lebensunterhalt verlieren. weiterlesen…

AIDA doch nicht sauber

Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes

Aus dem Schornstein der AIDA Prima raucht es gewaltig: Das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ dokumentierte bei verdeckten Messungen an Deck eine erschreckend hohe Konzentration besonders gesundheitsgefährdender Kleinstpartikel. Der Ozeanriese ist nicht so sauber, wie das Unternehmen behauptet. Leider lehnen die Reeder nach wie vor das Angebot ab, mit dem NABU und unabhängigen Gutachtern offizielle Messungen auf ihren Schiffen durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. weiterlesen…

Softwareupdate bei VW-Betrugs-Diesel unwirksam

Deutsche Umwelthilfe erhebt Klage gegen Kraftfahrt-Bundesamt 

Straßenmessungen vor und nach dem Softwareupdate eines VW Golf Diesel (Euro 5) zeigten immer noch 3,3-fache Überschreitungen des Stickoxid-Grenzwerts. Die DUH reicht daher Klage beim Verwaltungsgericht Schleswig gegen die vom Kraftfahrt-Bundesamt gegenüber VW erlassene Rückrufanordnung ein. Das Bundesverkehrsministerium verweigert nach wie vor die Auskunft über die Anforderungen zum Rückruf. weiterlesen…

Fast 100% Ladewirkungsgrad

Solarwatt: Innovationsvorsprung bei Energiespeichern dank Patent

Der Dresdner PV-Anbieter Solarwatt hat nach eigenen Angaben ein Patent erworben, mit dessen Technologie sich der Ladewirkungsgrad eines Stromspeichers auf nahezu 100 Prozent steigern lasse – Batterien der eigenen Speichersysteme könnten danach nahezu ohne Verluste aufgeladen werden. Denn mithilfe der „Ultimate Charge Technology“ könne die Batterie unmittelbar an eine PV-Anlage angeschlossen werden; der Ladevorgang benötige keine zwischengeschaltete Leistungselektronik mehr. weiterlesen…

Atmosphärenforschung rund um den Globus

Seit 2012 war HALO bei 18 Forschungsmissionen auf fünf Kontinenten im Einsatz

Für die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, Nord- und Südpol befliegen und rund um die Welt bis in entlegene Winkel Atmosphärendaten sammeln: Das ist seit nun bald fünf Jahren das Einsatzspektrum des deutschen Ausnahme-Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Weitere HALO-Missionen seien bis 2022 geplant, wie die Presseabteilung des Deutschen Luft- und Raumforschungszentrums (DLR) am 14.03.2017 mitteilt. weiterlesen…

Frauen und Kinder leiden stärker nach dem Super-GAU

Greenpeace-Report enthüllt psychosoziale Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima

Frauen und Kinder leiden besonders stark an den Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima von vor sechs Jahren. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Reports, der wissenschaftliche Studien zusammenfasst und der am 07.03.2017 in Tokio veröffentlicht wurde. Wie die Presseabteilung von Greenpeace mitteilte, beleuchtet der Report die psychosozialen Folgen des GAUs, die weit über die rein körperlichen Beeinträchtigungen bei Menschen durch atomare Strahlung hinausgehen. Betroffene Frauen würden in der stark von Männern dominierten japanischen Gesellschaft ausgegrenzt, da ihr Risiko, an Krebs zu erkranken oder Kinder mit schweren Erbschäden zur Welt zu bringen, erhöht sei. (Foto: Reaktorblock 1 von Fukushima Daiichi (links) wurde als erstes von einer Explosion zerstört – © Digital Globe CC-BY-SA 3.0) weiterlesen…

Bayern erlaubt wieder PV auf Acker- und Grünland

Staatsregierung beschließt Verordnung über Gebote für Freiflächenanlagen

Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer  Kabinettssitzung am 07.03.2017 die Verordnung über Gebote für PV-Freiflächenanlagen beschlossen. Damit sei die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich PV-Projekte auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten wieder an Ausschreibungen der Bundesnetzagentur beteiligen könnten, heißt es in der Pressemitteilung-Nr. 42/17 vom 09.03.2017. Damit erhöhten sich auch die Wettbewerbschancen in den Ausschreibungen und sicherten den weiteren Ausbau von Freiflächenanlagen in Bayern, heißt es weiter. weiterlesen…

Meereserwärmung schreitet schneller voran

Earth’s energy imbalance – Neue Studie aus China liefert soliden Beweis für globale Erwärmung

Die Ozeane erwärmen sich rund 13 Prozent schneller als bisher gedacht. Das geht aus einer Studie der Chinese Academy of Sciences in Peking hervor, für die das Forscherteam die Erderwärmung in den vergangenen 56 Jahren untersuchte. weiterlesen…

6.517 Ladepunkte für Elektroautos – (erst…)

Schuld ist „Wirtschaftlichkeitslücke“

Insgesamt 6.517 öffentlich zugängliche Ladepunkte – darunter 230 Schnellladepunkte – standen den Fahrern von Elektrofahrzeugen 2016 zur Verfügung – so eine 13seitige Antwort der Bundesregierung (18/11295) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/11073) hervor. Die Zahlen mangels eigener Erhebungen vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der regelmäßig seine Mitgliedsunternehmen befragt. Zentrales Hemmnis beim Ausbau des Lade-Infrastrukturnetzes sei die Wirtschaftlichkeitslücke – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. weiterlesen…