Notwendige CO2-Einsparungen ökonomisch verkraftbar


BDI-Studie: 1,4 Billionen für Klimaschutz

Die Treibhausgas-Emissionen sollen hierzulande bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 reduziert werden. Auf die Frage, was es kostet, dieses Ziel zu erreichen, gibt es von der Politik bislang keine klaren Antworten. Die Wirtschaft hat nun nachrechnen lassen.
Ergebnis der Studie: Die von der Regierung geforderten CO2-Einsparungen seien ökonomisch schulterbar, wie am 04.08.2017 in der FAZ schrieb. weiterlesen…

Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in Sachen Ökostrom ganz vorne

AEE-Hintergrundpapier beleuchtet den Stromsektor in den Bundesländern

Das auf Basis von Daten im AEE-Länderportal Föderal Erneuerbar erstellte Hintergrundpapier zeigt dabei nicht nur Stand und Entwicklung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, sondern geht auch auf die Effizienz der Stromnutzung sowie die Klimawirkung des Kraftwerksparks in den Ländern ein. Hinsichtlich der Entwicklung von Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Co. haben Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern den größten Sprung von 2014 auf 2015 gemacht. Beide Länder können sich inzwischen rechnerisch selbst komplett mit Ökostrom versorgen. weiterlesen…

Eurosolar mit Energiepolitischen Wahlprüfsteinen


Wie hältst Du es mit den Erneuerbaren und der Energiewende?

EUROSOLAR hat die im Bundestag vertretenen oder ersatzweise in der Hälfte der Länderparlamente vertretenen Parteien im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 um eine Positionierung hinsichtlich energiepolitischer Fragen gebeten. Nachdem die Antworten aller angefragten Parteien eingegangen¹ sind, dokumentierte EUROSOLAR sie übersichtlich nach den Fragen der Wahlprüfsteine strukturiert. weiterlesen…

So wird Big Oil zu Ende gehen


Engl.: „This is how Big Oil will die“- von Seth Miller

mit freundlicher Genehmigung des Autoren –
Seth Miller, US-Wissenschaftler, Erfinder und Unternehmer, versucht nach eigener Aussage „meistens nur, die Welt zu verstehen.“ Selbstauskunft: „Ich helfe den Menschen, ihr nächstes großes Produkt zu entwickeln.“ In seinem Blog auf perspicacity.xyz hat Miller vor kurzem einen Blick in die Zukunft getan und prophezeit der Mineralölindustrie das baldige Ableben voraus – aber nicht aus Klimaschutzgründen oder „linker Ideologie“ – seine Begründung: Es wird sich nicht mehr lohnen – oder: „It’s just business“. weiterlesen…

Argumente für die Energie der Zukunft

Kursbuch Energiewende – „Wir sorgen für saubere Energie – zu 100 Prozent“

Nur mit einem engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbaren-Ausbauziele einhalten. Wenn wir die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß begrenzen wollen, müssen wir die Energiewende deutlich entschiedener angehen und zugleich gerechter gestalten, so der Bundesverband Erneuerbarer Energien e.V. (BEE), der am 04.08.2017 seinen Faktencheck mit Argumenten für einen entschlossenen Einstieg in die energetische Zukunft vorgestellt hat. weiterlesen…

Betrügerische Wortschöpfungen

Clean Energy: Ihr seid doch nicht ganz sauber!
Kommentar von Matthias Hüttmann, DGS – 04.08.2017

Für manchen ist es nur eine Frage der Sprachregelung in der Öffentlichkeitsarbeit, neudeutsch „Wording“ genannt, für andere haben Begriffe wie ‚Clean Coal‘ oder ‚Clean Diesel‘ aber eine Funktion. Sie sollen uns glauben machen, dass die Prämisse „Augen zu und durch“ noch immer als Leitlinie unserer Lebensweise funktioniert und wir guten Gewissens weiter destruktiv in der Welt herumtollen dürfen. Aber wer genauer liest und hört, kann vermehrt Wortschöpfungen entdecken die für einen Betrug stehen, der große Teile unserer Gesellschaften erfasst hat. Der Betrug hat dabei zwei Komponenten: den aktiven Schwindel und den passiven Selbstbetrug. Das Schema der Gehirnwäsche ist meist ähnlich: Dreckige Technologien, die das Klima und somit alle Spezies und Ressourcen wie auch Biosphären etc. negativ tangieren, werden verharmlost und als notwendig tituliert. Der Trick: Anstatt etwas grundsätzlich zu ändern oder Veränderungen anzustoßen, wird es sprachlich reingewaschen. Dabei geht es jedoch nicht um einen zeitweiligen Akt, vielmehr ist die Basis unseres Wirtschaftens damit verknüpft. Zunächst drei Beispiele. weiterlesen…

Paris ade!

Trump tut es wirklich: Er ließ den Vereinten Nationen offiziell mitteilen, dass seine Regierung das COP21-Übereinkommen aufkündigt

Trump hatte den Ausstieg damit begründet, dass die Pariser Klimavereinbarung die US-Wirtschaft verheeren und Amerika bis zum Jahr 2025 rund 2,7 Millionen Arbeitsplätze, vor allem in der Bauindustrie, kosten würde. Diese Kalkulation stammte, laut Trump von „den National Economic Research Associates.“ (s.u.) weiterlesen…

Neuer Großspeicher in Sachsen – 52 GW bis 2025

Belectric nimmt Megabatterie mit 16 MWh in Betrieb

Das Investitionsvolumen für den neuen Großspeicher in Chemnitz mit einer Nennkapazität von knapp 16 MWh lag bei rund zehn Millionen Euro. Dieser soll künftig Primärregelenergie für den Strommarkt bereitstellen. Am 03.08.2017 sei der bislang größte Batteriespeicher Sachsens feierlich eingeweiht worden, teilte der Generalunternehmer mit – so

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BSW: Solarstrom boomt wieder

PV-Nachfrage 75 Prozent über Vorjahr – in Deutschland 13 % mehr Solarstrom

Der deutsche Solarmarkt befindet sich wieder auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden laut Bundesnetzagentur Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 Megawatt errichtet, rund 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (515 Megawatt). Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mit. weiterlesen…

Stanford-Doktorand entlarvt Klimaleugner

Gebetsmühlenartig die gleichen falschen Argumente
Benjamin Franta – mit freundlicher Genehmigung von Project Syndicate

Was ist die Wurzel der Klimaleugnungsbewegung? Benjamin Franta, Forscher an der kalifornischen Stanford Universität (heute Smith School of Enterprise and the Environment, University of Oxford), verfolgte die Geschichte der heimtückischen Kräfte, welche die Bewegung formten, die echtes Handeln gegen die Klimakrise behindert. Er fand: Zwei Wirtschaftswissenschaftler als willige Helfer – Paul Bernstein und W. David Montgomery. weiterlesen…