Skala von A bis G macht Schluss mit A+++

EU verordnet neue Energieeffizienzklassen für Elektro- und Haushaltsgeräte

Die Hersteller von Elektro- und Haushaltsgeräten müssen sich laut einer BMUB-Pressemitteilung auf ein neues System bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs einstellen. Am 01.08.2017 trat dazu die neue EU-Energielabel-Verordnung in Kraft. In einem ersten Schritt wird die Kennzeichnung von Waschmaschinen, Kühlschränken, Geschirrspülern, TV-Geräten und für Beleuchtung überarbeitet. Die schrittweise Umstellung vom A+++-Label zum neuen A-G-Label für den Energieverbrauch soll wieder mehr Klarheit herstellen. weiterlesen…

Nach Diesel-Gipfel: Fahrverbote werden wahrscheinlicher

Greenpeace-Aktivisten projizieren „Aktenzeichen NOx ungelöst“ auf Kanzleramt

Für mehr Engagement von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im weiter schwelenden Abgasskandal protestierten Greenpeace-Aktivisten am 03.08.2017 – einen Tag nach dem Dieselgipfel in Berlin – vor Tagesanbruch am Bundeskanzleramt. „Aktenzeichen NOx ungelöst“ projizierten die Umweltschützer in großen Leuchtzeichen zusammen mit der Silhouette der Kanzlerin auf die Fassade. In Anlehnung an eine TV-Serie über unaufgeklärte Verbrechen kritisierten sie das enttäuschende Ergebnis des Dieselgipfels am Vortag, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung vom 03.08.2017. weiterlesen…

Umweltaspekte in Handelsabkommen

Quo vadis Umweltschutz im Welthandel? Neues Online-Tool

Wie halten es TTIP, TPP, CETA mit Umwelt und Klimaschutz, was genau steht dazu in den Handelsabkommen, und wie hat sich die Aufnahme von Umweltschutzklauseln in Handelsabkommen in den letzten Jahren entwickelt? Wissenschaftler haben einer Medienmitteilung des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zufolge im Projekt „Klimalog – Forschung und Dialog für eine klimagerechte Transformation“ gemeinsam mit dem Research Chair for International Political Economy der Laval Universität, Kanada, ein datenbasiertes Online-Tool für Umweltaspekte in den internationalen Abkommen entwickelt – TREND analytics. weiterlesen…

Falsche Prophezeiungen

„Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben sollte.“

Diesel – Benzin – Elektro – Wasserstoff – Designer Fuels: Zeiten der Unsicherheit sind Zeiten für Prophezeiungen, und die Geschichte ist voll davon. 2008, im Rahmen der WIREC (Washington International Renewable Energy Conference) hielt der Milliardär und Champions of Earth Award-Preisträger Vinod Khosla, ein Pionier in Umwelttechnologien, einen Vortrag über falsche Prophezeiungen – es war faszinierend, welche, heute haarsträubend bis lustig klingende Vor-Urteile im doppelten Wortsinn im Lauf der Technik-Geschichte abgegeben wurden. Sie mahnen zur Bescheidenheit beim Blick in die Zukunft. weiterlesen…

Zwei Stimmen zum Nationalen Forum Diesel

Werner Eckert (Tagesschau) und Klaus Müller (vzbv)
ARD-Umweltexperte zum Diesel-Gipfel: Autobauer sind die Gewinner

Die auf dem Diesel-Gipfel beschlossenen Maßnahmen werden kaum zur Luftverbesserung beitragen, meint SWR-Umweltexperte Werner Eckert von der SWR-Umweltredaktion im nachtmagazin. Die Autobauer kommen billig davon – dass die betroffenen Autobesitzer dadurch keine Nachteile haben, glaubt er nicht. weiterlesen…

Der Berg gebiert eine Maus

Dieselgipfel mit magerem Ergebnis – Experten und Umweltverbände enttäuscht

Die Journalisten und Demonstranten warteten vergebens. Der Gipfel war nämlich kurz vor Beginn am 02.08.2017 um 11.30 Uhr vom Verkehrsministerium ins Bundesinnenministerium verlegt worden. Dies habe „technische Gründe“, hieß es von offizieller Seite, in Wirklichkeit hatte die Sicherheit versagt: Ein Beamter sagte unter der Hand, man wisse nicht, wie die Greenpeace-Aktivisten auf das BMVI-Dach gekommen seien, um sich mit einem großen Transparent mit der Parole „Willkommen in Fort NOx“ gegen die von der Automobilindustrie verschuldeten jährlich mehr als 10.000 vorzeitigen Todesfälle zu demonstrieren. weiterlesen…

Zeitfenster für 1,5-Grad-Grenze schließt sich bereits

Aus Beobachtungsdaten abgeleitet: Einfluss früherer Emissionen auf zukünftige Temperatur

Derzeit gibt es weltweit Bemühungen, die globale Erwärmung auf weniger als 1,5 bis 2 Grad Celsius zu begrenzen. Aber wie weit sind wir davon entfernt, diese Grenzen zu überschreiten? Bisher wurden Klimamodelle dazu genutzt, um den Spielraum bei den Emissionen abzuschätzen. Eine neue Studie von Thorsten Mauritsen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und Robert Pincus von der University of Colorado, die in Nature Climate Change veröffentlicht wurde, nutzt hingegen Beobachtungsdaten über die globale Erwärmung der Erdoberfläche und der Ozeane, um die zukünftige Erwärmung abzuleiten, die durch bereits erfolgte Emissionen zwangsläufig stattfinden wird. Sie finden heraus, dass sich das Zeitfenster für die 1,5-Grad-Grenze schließt. weiterlesen…

Neue EU-Emissionsregeln – Todesstoß für Kohlekraftwerke?

Mehr als 3.000 Großfeuerungsanlagen in EU müssen bis 2021 strengere Grenzwerte einhalten

Von: Sam Morgan | EURACTIV.com | translated by Ama Lorenz

Nach den am 31.07.2017 vereinbarten EU-Regeln, müssen Kraftwerke ihre Schadstoff-Emmissionen reduzieren. Geschätzte Kosten für die notwendige Umstellungen – über 15 Milliarden Euro. Umweltverbände sehen als nächsten logischen Schritt, die weitreichende Schließung der grössten Umweltsünder – die Kohlekraftwerke, wie Sam Morgan am 02.08.2017 in EURACTIV schreibt. weiterlesen…

Solarstrom-Nachfrage 75 Prozent über Vorjahr


Solarwirtschaft fordert Beseitigung von Photovoltaik-Ausbaudeckeln

Der deutsche Solarmarkt befindet sich wieder auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden laut Bundesnetzagentur Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 Megawatt errichtet, rund 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (515 Megawatt). Gesunkene Anschaffungskosten führten nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) dazu, dass die Nachfrage nach Solarstromanlagen insbesondere bei mittelständischen Unternehmen in den letzten Monaten stark zugenommen hat. weiterlesen…

Leben auf Pump – Earth Overshoot Day 2017

Alarmierend: Sechs Tage früher als 2016

Ab heute, Dienstag, dem 02.08.2017, sind die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde 2017 regenerieren und damit ohne Schaden zur Verfügung stellen kann. Ab dann muss die Menschheit bis Jahresende bei der Natur einen Kredit aufnehmen. Ein Parameter für diesen Kredit ist der „Earth Overshoot Day“ (EOD) – deutsch: Weltüberlastungstag oder -erschöpfungstag), jährlich berechnet vom footprintnetwork. weiterlesen…