Bundeskartellamt nimmt Ladeinfrastruktur unter die Lupe

„Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“

Um den Wettbewerb beim Ausbau und bei der Nutzung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu gewährleisten, untersucht das Bundeskartellamt die aktuelle Praxis. Im Amtsdeutsch am 09.07.2020: „Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“. Die Wettbewerbshüter reagieren damit auf Beschwerden von Nutzern und Dienstleistern. Mehr Wettbewerb auf dem Markt für Ladelösungen für Elektroautos macht es auch Dienstleistern einfacher, ihre Lösungen anzubieten. weiterlesen…

BMBF: Forschung ermöglicht klimafreundliche Stahlproduktion – Beispiel Carbon2Chem

Bundesregierung verabschiedet „Handlungskonzept Stahl“

Hochwertiger Stahl ist zentraler Rohstoff zahlreicher deutscher Schlüsselbranchen. Ob für den Anlagen- und Maschinenbau oder die Automobilindustrie – die Stahlindustrie ist Erfolgsgarant für den Standort Deutschland. Dabei steht die Stahlbranche in starkem globalem Wettbewerb und vor tiefgreifenden Herausforderungen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Am 15.07.2020 hat das Bundeskabinett einer BMBF-Medienmitteilung zufolge das Handlungskonzept Stahl verabschiedet. weiterlesen…

Lesehinweis: Regierung will deutschen Stahl grün und wettbewerbsfähig machen

CO2-freie Stahlproduktion angestrebt

Deutschlands Verpflichtung zu den COP21-Klimazielen bedeutet bei der seit Jahren unter internationaler Konkurrenz leidenden deutschen Stahlerzeugung eine große Herausforderung – in Bezug auf die CO2-Emmissionen. Das will die Bundesregierung jetzt ändern und der Stahlindustrie massiv helfen – „auch mit umstrittenen Instrumenten“, wie Christoph Höland im Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt. weiterlesen…

Neuem EU-Haushalt fehlt Klimawirkung

„So riskiert EU Fehlinvestitionen und verpasst Weichenstellung in Richtung Klimaneutralität“

Kurz vor der Sondertagung des Europäischen Rates zum EU-Haushalt liegen die Klimaschutzversprechungen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die Vorschläge der Kommission zum EU-Haushalt weit auseinander. Nur 80 Milliarden Euro sind in dem Kommissionsvorschlag fest für Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen. Das entspricht gerade einmal drei Prozent des Investitionsbedarfs von insgesamt 2.4 Billionen Euro in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Strom und Industrie, der zum Erreichen der derzeitigen europäischen Klimaziele erforderlich ist. Dies geht aus einer Analyse im Auftrag von Agora Energiewende hervor. (Recovering better! – Titel © Agora Energiewende) weiterlesen…

KFZ-Steuer steigt mit CO2-Ausstoß

Ziel der Regierung: 7 bis 10 Mio. Elektrofahrzeuge bis 2030

Die Bundesregierung hat den Entwurf des Siebten Gesetzes zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (19/20978) eingebracht. Damit werden Beschlüsse aus dem Klimaschutzprogramm 2030 umgesetzt. Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens COP21 gerecht zu werden, will die Regierung die CO2-Emissionen im Verkehrssektor um mindestens 40 bis 42 Prozent verringern. Dabei sollten soziale Belange berücksichtigt, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie gewährleistet und bezahlbare Mobilität sichergestellt werden. weiterlesen…

Teslas Giga-Factory doch mit PV-Dach

Erster öffentlicher Entwurf für E-Auto-Fabrik in Grünheide bei Berlin

Elon Musk hat auf der Tesla-Webseite den ersten Designentwurf seiner Giga-Fabrik bei Berlin veröffentlicht – mit PV-Dach. Das zuständige Landesamt für Umwelt erteilte jetzt eine Genehmigung für vorzeitigen Maßnahmenbeginn, damit kann Tesla nach der Rodung der Bäume mit dem Rohbau beginnen. weiterlesen…

Windparks sollen leiser werden

Forschungsprojekt Inter-Wind startet Anwohner-Begleitforschung zur Geräuschbelästigung durch Windkraftanlagen auf der Schwäbischen Alb

Lärm aus Windkraftanlagen sorgt immer wieder für Ärger, trotz eingehaltener Immissionsschutzrichtwerte. Doch während sich manche Menschen durch die Geräusche stark belastet fühlen, nehmen andere sie kaum wahr. Welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen und welche Ansätze zur Verbesserung sich ableiten lassen, untersucht das Forschungsprojekt Inter-Wind (Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen), an dem auch die Universität Stuttgart beteiligt ist. weiterlesen…

Methan mit alarmierendem Aufwärtstrend

Atmosphärische Konzentrationen des zweitschädlichsten Treibhausgases erreichen Rekordniveau

Methan (CH4) ist nach Kohlendioxid (CO2) das wichtigste Treibhausgas, das zum anthropogenen Klimawandel beiträgt. Methan ist für 23% der durch CO2, CH4 und N2O verursachten globalen Erwärmung verantwortlich. Seine Konzentration in der Atmosphäre liegt 150% über dem vorindustriellen Niveau. Weil Methan rascher aus der Atmosphäre verschwindet (atmosphärische Lebensdauer 9 ± 2 Jahre), wirkt es auf 20 Jahre berechnet 86mal, auf 100 Jahre gerechnet 28mal stärker als CO2 auf die Atmosphäre. Methan trägt auch zur troposphärischen Produktion von Ozon bei, das Gesundheit, Lebensmittelproduktion und Ökosysteme schädigt. Wissenschaftler des Global Carbon Project haben die Zahlen in Earth System Science Data und Environmental Research Letters publiziert (s.u.). weiterlesen…

Erde steuert auf höchsten CO2-Wert seit 3,3 Millionen Jahren zu

Drei bis vier Grad Erderwärmung – Meeresspiegel 15-20 m höher

Die Erforschung des Pliozäns gilt als Blick zurück in die Zukunft, sie lässt Rückschlüsse auf die heutige Entwicklung des Planeten zu. Jetzt haben Klimaforscher Daten über die damalige CO2-Konzentration ausgewertet, die Aussichten sind deprimierend, schreibt Joschua Katz auf energiezukunft. weiterlesen…

CDU-Wirtschaftsflügel hält umfassende EEG-Reform für dringend notwendig – Bayern will Umlage für Eigenverbrauch abschaffen

Laut Joachim Pfeiffer sollen die Erneuerbaren mehr Systemverantwortung übernehmen und sich dem Wettbewerb stellen – Söder denkt über PV-Pflicht nach

Mit dem Corona-Konjunkturpaket hat die Regierung beschlossen, die EEG-Umlage für das kommende Jahr auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde abzusenken und dies kurzfristig über Mittel aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Die dafür erforderliche Änderung der Erneuerbaren Energien Verordnung (EEV) verteidigte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer. Bayern will die EEG-Umlage für Eigenverbrauch praktisch abschaffen und denkt über eine PV-Pflicht nach – so am 15. und 13.07.2020 im Portal pv magazine. weiterlesen…