Material mit besonderem „Dreh“

Mott-Isolator-Zustände stabilisieren einander

In einem Material aus zwei leicht gegeneinander verdrehten, dünnen Kristallschichten haben ETH-Forschende laut einer Medienmitteilung das Verhalten von stark wechselwirkenden Elektronen untersucht. Dabei fanden sie einige verblüffende Eigenschaften. Viele moderne Technologien beruhen auf speziellen Materialien, wie etwa den für Computer wichtigen Halbleitern, in denen sich Elektronen mehr oder weniger frei bewegen können. Wie frei die Elektronen sind, wird durch ihre Quanteneigenschaften und durch die Kristallstruktur des Materials bestimmt. Meist bewegen sie sich unabhängig voneinander. Unter bestimmten Bedingungen jedoch können starke Wechselwirkungen zwischen den Elektronen zu besonderen Phänomenen führen. Ein bekanntes Beispiel dafür sind Supraleiter, in denen sich Elektronen zu Paaren zusammentun und so widerstandsfrei elektrischen Strom leiten. weiterlesen…

Bundesregierung bereitet Verringerung der EEG-Umlage vor

BMWi mit Absenkungs-Mechanismus – Gegenfinanzierung über Haushaltsmittel

Um Bürger und Unternehmen bei den Strompreisen zu entlasten, bereitet die Bundesregierung die geplante Senkung der EEG-Umlage vor – auch für eine mögliche Entlastung in der Corona-Krise. Was dann an Fördergeld etwa für Windkraft- und Solaranlagen wegfällt, soll mit Steuergeld ausgeglichen werden. Die konkrete Höhe der dafür zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel werde durch den Haushaltsgesetzgeber festgesetzt, heißt es in einem BMWi-Entwurf, so der Branchendienst epid. weiterlesen…

Koalitionsstreit über Mindestabstand und Solardeckel beigelegt

Deckel ist weg, Gemeinden können selbst über Windräder bestimmen

Nach monatelangen, schwierigen Verhandlungen hat die schwarz-rote Koalition eine Einigung über den Abstand von Windgeneratoren und den Solardeckel erzielt. Die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Carsten Linnemann (CDU/CSU) und Matthias Miersch (SPD) erklärten am 18.05.2020, der Förderdeckel für Solaranlagen von 52 GW solle unverzüglich aufgehoben, Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigt werden. weiterlesen…

Dringend überfällig!

Umweltorganisationen fordern Fortschritte für schnellen naturverträglichen Ausbau der Windenergie

Die Umweltorganisationen BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, WWF und der Umweltdachverband DNR haben an Bund und Länder appelliert, den besorgniserregenden Stillstand beim Ausbau der Windenergie möglichst rasch zu beheben. Anlässlich der Umweltministerkonferenz am 13. Mai verwiesen die Verbände auf ihr gemeinsames Thesenpapier, in dem sie Wege zur Beschleunigung eines naturverträglichen Ausbaus der Windenergie aufzeigen. (Foto: Hochspannungsmasten und Windenergie bei Nauen, Brandenburg – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Mehr Windenergie liegt im „öffentlichen Interesse“

Rechtsgutachten zeigt: Ausbau der Windkraft an Land kann deutlich erleichtert werden

Der naturverträgliche Bau neuer Windanlagen an Land liegt im „öffentlichen Interesse“ und sollte daher leichter genehmigt werden. Zu diesem Schluss kommt ein neues Rechtsgutachten, das die Anwältin Roda Verheyen im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy erstellt hat. Die gesetzliche Einordnung als im „öffentlichen Interesse“ würde neue Windkraftprojekte genehmigungsrechtlich anderen Infrastrukturvorhaben gleichstellen und so ihre Umsetzung erleichtern. Rechtlich verankert werden müsse dies idealerweise in einem neu zu schaffenden „Windenergie-an-Land-Gesetz“, so das Gutachten. weiterlesen…

„Zukunftsfähigkeit der Menschheit sichern“

Mehr Naturschutz bedeutet mehr Sicherheit vor Pandemien und mehr Klimaschutz

In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin anlässlich des Weltbiodiversitätstags am 22. Mai erwartet die Umweltorganisation Greenpeace zusammen mit namhaften Wissenschaftlern, Vertretern von Stiftungen, Unternehmern, Prominenten und NGOs ein konsequentes Handeln bei der Verabschiedung des „European Green Deals“ und der neuen Biodiversitätsstrategie der UN- Konvention zum Schutz über die der Biologischen Vielfalt (CBD).Die enge Verbindung zwischen dem Verlust Biologischer Vielfalt und dem Auftreten von Pandemien zeige mit beispielloser Klarheit die Folgen für die Menschheit, wenn intakte Lebensräume mit hoher Artenvielfalt weiter ungebremst zerstört würden. weiterlesen…

„Es liegt in unserer Hand“

Transformative Politikansätze zur Krise

Mit einem gemeinsamen Aufruf internationaler Ökonomen und Organisationen für neue, resilienzorientierte Politikansätze zur Bewältigung der Klima-, Gesundheits- und Finanzkrise haben die Bürgerbewegung Finanzwende und die Heinrich-Böll-Stiftung am 15.05.2020 offiziell das Netzwerk- und Forschungs-Projekt „Transformative Responses to the Crisis“ gestartet. weiterlesen…

Das war mit Abstandsregelung nicht gemeint

CDU-Mitglieder gehen auf Abstand zu Merkel

„Wenn Minister Altmaier Abstand fordert und CDU-Politiker auf Abstand zu Kanzlerin Merkel gehen, ist das ein Problem“, schreibt Manfred Niekisch, Biologe, Professor für Internationalen Naturschutz, Mitglied des Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und früherer Direktor des Frankfurter Zoos, in seiner Kolumne in der Frankfurter Rundschau. weiterlesen…

„Schon 77 Prozent des arktischen Meereises weggeschmolzen“

Neue Geomar-Chefin: CO2 im Meeresboden speichern

Eisberge, Grönland vor dem Schmelzen - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIm Kampf gegen die Erderwärmung werde eine Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes nicht ausreichen – davon ist die designierte Wissenschaftliche Direktorin des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel, Katja Matthes, überzeugt. Die Klimaforscherin plädierte deshalb dem SPIEGEL gegenüber für einen umstrittenen Ansatz. Zum Schutz des Klimas sollte nach ihrer Ansicht Kohlendioxid im Meeresboden gespeichert werden. Die Kieler Nachrichten nennen die Technik ebenfalls „sehr umstritten“. Und neu ist der Vorschlag auch nicht. weiterlesen…

Strategische Weichenstellungen für den Klimaschutz

dena kündigt neue Leitstudie zur Klimaneutralität an

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) startet eine neue Leitstudie zum Aufbruch in die Klimaneutralität. Ziel der Studie ist es, branchen- und sektorenübergreifende Wege und Möglichkeiten für Weichenstellungen der 2020er Jahre zu identifizieren. Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben sich seit der ersten dena-Leitstudie Integrierte Energiewende deutlich verändert. weiterlesen…