IEA: 8% CO2-Rückgang durch Corona – „kein Grund zum Jubeln“
Der weltweite Energiebedarf wird in diesem Jahr als Folge des größten Schocks seit dem Zweiten Weltkrieg einbrechen
Die Covid-19-Pandemie stellt den größten Schock für das globale Energiesystem seit mehr als sieben Jahrzehnten dar. Der Nachfragerückgang in diesem Jahr wird die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 in den Schatten stellen und zu einem jährlichen Rekordrückgang der Kohlenstoffemissionen um fast 8% führen. Ein neuer Bericht, der am 30.04.2020 von der Internationalen Energieagentur veröffentlicht wurde, bietet einen fast zeitnahen Überblick über die außerordentlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf alle wichtigen Brennstoffe. Auf der Grundlage einer Analyse von mehr als 100 Tagen realer Daten, die in diesem Jahr bisher vorliegen, enthält der Global Energy Review 2020 der IEA Schätzungen darüber, wie sich der Energieverbrauch und die Trends bei den Kohlendioxid- (CO2-) Emissionen im Laufe des restlichen Jahres 2020 voraussichtlich entwickeln werden. weiterlesen…
Windgeneratoren, Solaranlagen, Niedrigenergielampen, Elektromotoren: Neue Technologien tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Gewerbliche Schutzrechte helfen dabei, Innovationen wirtschaftlich zu nutzen und sind ein Anreiz für Neuentwicklungen. Unter dem Motto „Innovate for a green future“ (Erfinden für eine grüne Zukunft) stand der diesjährige Welttag des geistigen Eigentums, veranstaltet am 26.04.2020 von der
„‚Wir leben am Rande des Friedens‘, so beschrieb Siegfried Lenz bei der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels den Zustand unserer Zeit. Heute mehr denn je. Auch in Europa erleben wir einen unfertigen und gefährdeten Frieden. Nicht allein, weil es zu einer Widerkehr des Irrsinns der Hochrüstung und des Abbaus der Rüstungskontrolle gekommen ist. Weil Gewalt in neuen, sogar globalen Formen auftritt, müssen wir auch unser Verständnis von Frieden weiter fassen,“ so beginnt der Redetext Müllers, Umweltstaatssekretär a.D. (auf der
In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel fordern der
Killt Corona den Klimaschutz? Kohleausstieg verschieben, CO2-Bepreisung überprüfen, Emissionsziele für Autos verschieben – aus Wirtschaft und Politik mehren sich solche Forderungen. Bereits geltende und geplante Klimaschutz-Gesetze und -Fördermaßnahmen sollen zugunsten einer Ankurbelung der Wirtschaft vorübergehend ausgesetzt oder ganz zurückgenommen werden. Tatsächlich muss der Neustart der Wirtschaft aber genutzt werden, um Klima- und Umweltschutz den überfälligen Push zu geben. Wie, das beleuchtet die
Auf der in diesem Jahr per Video ausgerichteten Ministerkonferenz „Petersberger Klimadialog“ hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28.04.2020 weitere Anstrengungen beim Kampf gegen die Erderwärmung angemahnt. In ihrer Rede warb sie dafür, über den internationalen Kapitalmarkt die Wende „weg von fossilen Brennstoffen hin zu Erneuerbaren“ zu forcieren, ging ausführlich auf den deutschen Kohleausstieg ein – und kritisierte damit indirekt den anhaltenden Kohleboom in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern. Dieser ist auch ein zentrales Forschungsthema des
Im September 2019 veröffentlichten drei Berliner Autoren unter dem Titel „
Künstliche Intelligenz (KI) wird schon in vielen Branchen eingesetzt. Um ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Potential auszuschöpfen, muss das Vertrauen in KI-Systeme und die mit ihnen verbundenen Prozesse und Entscheidungen gestärkt werden. Eine mögliche Schlüsselvoraussetzung dafür ist eine Zertifizierung von KI-Systemen. Welchen Nutzen sie verspricht und welche Anforderungen sich mit Blick auf technische Umsetzung, Gemeinwohl und Erhalt der Innovationskraft stellen, skizzieren Experten der 
Der 11. Petersberger Klimadialog ist mit einem Bekenntnis zu einer klimafreundlich und solidarisch gestalteten Krisenbewältigung zu Ende gegangen. Rund 30 Ministerinnen und Minister aus aller Welt hatten sich am 28.04.2020 auf Einladung von