COP25: „Aufbruch zu stärkerem Klimaschutz“

Germanwatch: „EU muss beim Klimagipfel in Madrid zum Zugpferd werden“

Der am 02.12.2019 unter chilenischer Präsidentschaft beginnende UN-Klimagipfel in Madrid ist der letzte vor dem „Klimajahr“ 2020, in dem alle Staaten ihre Klimaziele für das Pariser Abkommen erhöhen sollen. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch komme es laut Pressemeldung vom 29.11.2019 nun darauf an, dass die Europäische Union den klaren Willen signalisiert gemeinsam mit Partnern für ambitionierteren Klimaschutz voranzugehen. weiterlesen…

„Relikt aus alten Förderzeiten“

Bayern fordert sofortige Aufhebung des 52 Gigawatt-Deckels für Photovoltaik

Die Bundesländer haben in den vergangenen Wochen immer wieder Vorstöße unternommen, um den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland voranzubringen. Dabei spielte auch immer die schnelle Abschaffung des 52 Gigawatt-Deckels für die Solarförderung von Photovoltaik-Anlagen eine zentrale Rolle. Nachdem nun der neue Referentenentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium zum Kohleausstiegsgesetz bekannt wurde, in dem eigentlich die Streichung des Deckels für die Photovoltaik im EEG vorgesehen war, und die nun aber plötzlich nicht mehr enthalten ist, macht Bayern Druck auf die Bundesregierung, wie Sandra Enkhardt am 28.11.2019 im pv magazine schrieb. weiterlesen…

Großes Potenzial von Städten und Gemeinden zur Reduzierung von THG-Emissionen

dena-Projekt Urbane Energiewende – Abschlussbericht

Durch den hohen Energiebedarf, den starken Ressourcenverbrauch, die hohe Dichte an Infrastrukturen und die Vielzahl von Akteuren bieten Städte und Kommunen exzellente Hebel, um die Treibhausgasemissionen (THG) signifikant zu reduzieren und die 2030er-Klimaziele zu erreichen. Damit dies gelingen kann, ist jedoch ein strategischer Orientierungsrahmen, der urbane Räume in das nationale Zielsystem aufnimmt, auf optimale Integration lokaler Infrastrukturen und die Vernetzung der Akteure setzt, erforderlich. Ziel muss es sein, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr in urbanen Räumen im Sinne der integrierten Energiewende weiter zu entwickeln. Dies hat der Abschlussbericht zum Projekt Urbane Energiewende der Deutschen Energie-Agentur (dena) ergeben. weiterlesen…

„Umweltschutz und Landwirtschaft mit Regeln zusammenbringen“

Svenja Schulzes Haushaltsrede 2019

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, hielt am 26.11.2019 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin eine Rede zum Haushaltsgesetz 2020. Das Jahr 2019 sei „das Jahr des Handelns im Klimaschutz“, sagte die Ministerin, klimafreundliches Verhalten werde „einfacher und billiger, klimaschädliches Verhalten wird jetzt Schritt für Schritt teurer und weniger attraktiv“. Dafür wolle die Bundesregierung in vier Jahren 54 Milliarden Euro ausgeben. (Foto: Svenja Schulze, Haushaltsrede 2019, Plenum – Screenshot © bundestagsfernsehen) weiterlesen…

Klimawandel – in vielen Regionen Realität

Klimaschutz passend gemacht

„Time for action is now!“ – „Jetzt ist die Zeit zu handeln!“ – Unter diesem Motto steht die Weltklimakonferenz COP25, die am 02.12.2019 in Madrid beginnt. Doch wo stehen wir heute beim Klimaschutz, und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen, um auf internationaler Ebene in den besonders betroffenen Regionen voranzukommen? Beim Kampf gegen den Klimawandel kommt es immer auf die Verhältnisse vor Ort an. Jede Hilfe muss sich daran orientieren. Der Gastbeitrag von Jörg Linke. weiterlesen…

„Deutschland ist mobil und digital in Stadt und Land“

Verkehrsminister Andreas Scheuers Haushaltsrede

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, hielt am 26.11.2019 vor dem Deutschen Bundestag eine Rede zum Haushaltsgesetz 2020. Der Bund stelle „so viel Geld wie nie zuvor für die Bahn zur Verfügung. Wir brauchen einen nationalen Kraftakt“. Aber: Wir müssten „das System Schiene besser machen“. Auf das Problem Maut ging er nicht ein (zuvor hatte er erklärt, er begreife den am 28.11.2019 von AfD, Linken, FDP und Grünen eingesetzen „Untersuchungsausschuss als Chance zur Versachlichung und zur Aufklärung“.) (Foto: Andreas Scheuer im Bundestagsplenum – Screenshot © bundestagsfernsehen) weiterlesen…

Kipp-Elemente: Zu riskant, um gegen sie zu wetten

PIK-Forscher in Nature: „Die Stabilität des Erdsystems ist in Gefahr“

Von den Eismassen Grönlands und der West-Antarktis über die Korallenriffe bis hin zum Amazonas-Regenwald – zahlreiche Kipp-Elemente des Erdsystems könnten schneller ausgelöst werden als gedacht, warnt eine Gruppe führender Wissenschaftler vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Kommentar im Fachjournal Nature. Zudem gebe es Hinweise darauf, dass diese Ereignisse nicht nur wahrscheinlicher werden, sondern auch stärker miteinander verbunden seien als bisher angenommen; das könne zu Dominoeffekten führen. Diese möglichen Kaskaden von Veränderungen seien ein zu großes Risiko für die Lebensgrundlagen vieler Menschen auf der ganzen Welt, argumentieren die Autoren – und rufen zu entschlossenem Handeln auf. Die Stabilität des Erdsystems sei in Gefahr. weiterlesen…

18,3 Milliarden Euro für Bildung und Forschung

Haushaltsrede von Anja Karliczek

„Diese Bundesregierung setzt Prioritäten – für Bildung und Forschung. Seit diese Bundeskanzlerin im Amt ist, sind die Ausgaben für Bildung und Forschung um 140 Prozent gestiegen“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek am 28.11.2019 in ihrer Haushaltsrede im Deutschen Bundestag. Stolz nannte sie ihren Etat den größten „Haushalt, der jemals für Bildung und Forschung zur Verfügung stand“. (Foto: Anja Karliczek, BMBF, im Bundestag – Screenshot © bundestagsfernsehen) weiterlesen…

Europas größtes Netto-Nullenergie-Gebäude

Projekt zieht Bilanz: Freiburger „Rathaus im Stühlinger“

Das seit 2017 betriebene „Rathaus im Stühlinger“ der Stadt Freiburg ist das europaweit größte öffentliche Netto-Nullenergiegebäude. Das Gebäude soll in der Jahresprimärenergiebilanz genauso viel Energie zur Verfügung stellen, wie es selbst benötigt. In einem Forschungsprojekt unterstützt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das Monitoring des Verwaltungsgebäudes. Vor dem Hintergrund steigender fluktuierender Stromeinspeisung wurden auch Konzepte für einen netzdienlichen Betrieb erarbeitet. Am 20.11.2019 stellten die Projektpartner Fraunhofer ISE, badenova, DS-Plan GmbH und die Stadt Freiburg Ergebnisse des Projekts vor. In dem Workshop wurden auch Herausforderungen an zukünftige Versorgungsnetze diskutiert. weiterlesen…

Optimierte Großspeicher für Energiesystem der Zukunft

KIT entwickelt kostengünstige und massentaugliche Energiespeichersysteme für flexibles Stromnetz

Zwei seriennahe Großspeicher ergänzen ab sofort die Forschungsinfrastruktur Energy Lab 2.0 des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Mit einem neuen Lithium-Ionen-Speicher zur kurzfristigen Netzstabilisierung sowie einem neuen Redox-Flow-Speicher für längere Speicherperioden testen die Wissenschaftler ein optimiertes Steuersystem. Eine KIT-Pressemeldung vom 27.11.2019 hat dazu nähere Details. (Foto: Der neue Lithium-Ionen-Batteriespeicher im Energy Lab 2.0 eignet sich als Quartiersspeicher zur lokalen Netzstabilisierung – © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…