LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carrier)
LOHC steht für Liquid Organic Hydrogen Carrier und ist ein flüssiges, organisches Trägermaterial, das Wasserstoff speichern und wieder abgeben kann. weiterlesen…
LOHC steht für Liquid Organic Hydrogen Carrier und ist ein flüssiges, organisches Trägermaterial, das Wasserstoff speichern und wieder abgeben kann. weiterlesen…
Prozesswärme bezeichnet Wärme, die für technische Verfahren wie Trocknen, Schmelzen oder Schmieden benötigt wird, zum anderen auch Abwärme, die bei Prozessen frei wird. weiterlesen…
Teils nur noch fünf Tage – bis 17. Juni
Das Umweltbundesamt weist auf zwei Konsultationsverfahren der EU hin, die zum Teil bereits schon ein paar Wochen laufen: Die globalen und europäischen Temperaturen haben in den vergangenen Jahren wiederholt Langzeitrekorde gebrochen. Die vergangenen fünf Jahre waren mit Hitzewellen, Dürreperioden und Waldbränden in ganz Europa die heißesten seit langem. Die Kommission wird im Rahmen des europäischen Grünen Deals einen europäischen Klimapakt ins Leben rufen, der darauf abzielt, Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinschaften in Maßnahmen für unser Klima und unsere Umwelt einzubinden. weiterlesen…
„Zieht euch warm an, es wird heiß!“ – Sven Plöger mit neuem Buch
“Der Klimawandel ist wie ein Asteroideneinschlag in Super-Zeitlupe. Und deshalb ist er eine riesige psychologische Herausforderung: Wir verdrängen ihn wegen seiner Langsamkeit“, sagte Hans-Joachim zu Beginn des Pariser Klimagipfels COP21 (siehe solarify.eu/asteroideneinschlag-in-zeitlupe). Die Abläufe haben sich inzwischen beschleunigt – da kommt ein Buch wie das des ARD-Meteorologen Sven Plöger wie gerufen: „Zieht euch warm an, es wird heiß! – Wie wir noch verhindern können, dass unser Wetter immer extremer wird“ heißt es. „Sven Plöger macht keine heiße Luft, sondern bewahrt angesichts der größten Herausforderung der Menschheit einen kühlen Kopf und seinen Humor. Der Meteorologe meines Vertrauens,“ sagt Scientists for Future-Mitgründer Eckart von Hirschhausen, der selbst einen Beitrag für das Buch geschrieben hat. weiterlesen…
Absicherung gegen Preisunterschiede
Differenzverträge (Contracts for Difference – CfD) sind ein finanzielles Produkt zur Absicherung eines volatilen oder unsicheren Preises, das sowohl den Verkäufer als auch den Käufer absichert. Dabei verständigen sich beide Seiten auf einen CfD-Preis („strike price“). Liegt der zugrundeliegende Preis (beispielsweise der Preis einer Aktie) darunter, so bezahlt der Käufer die Differenz an den Verkäufer. Liegt der zugrundeliegende Preis alternativ über dem CfD-Preis, so zahlt der Verkäufer die Differenz an den Käufer. So sind Verkäuferinnen und Verkäufer gegen niedrige Preise und Käuferinnen und Käufer gegen hohe Preise abgesichert. Contracts for Difference eignen sich daher gut als Instrument der Risikoabfederung bei Investitionen. Es gibt zwei wesentliche Beispiele für ihre Anwendung: CfDs für die Absicherung von Investitionen in erneuerbare Energien und sogenannte Carbon Contracts for Difference für Investitionen in die Dekarbonisierung der Industrie. (Quelle: DIW) weiterlesen…
Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA)
IRENA ist die führende zwischenstaatliche Agentur für die globale Energiewende, die Länder beim Übergang zu einer Zukunft der Erneuerbaren Energien unterstützt und als Hauptplattform für die internationale Zusammenarbeit, als Kompetenzzentrum und Quelle für Politik, Technologie, Ressourcen und finanzielles Wissen über Erneuerbare Energien dient.
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Studie benennt sozial-ökologische Impulse für Konjunkturpolitik
Konjunkturmaßnahmen zur Erholung der Wirtschaft im Zuge der Coronakrise können so gestaltet werden, dass sie zugleich dem Klimaschutz dienen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die das Bundesumweltministerium bei vier Wirtschaftsforschungsinstituten in Auftrag gegeben hat. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte die Studie am 25.05.2020 zusammen mit den Wissenschaftlern in der Bundespressekonferenz vor. weiterlesen…
SRU-Gutachten 2020: „Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa“
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen veröffentlichte am 14.05.2020 sein 556-seitiges Umweltgutachten 2020 mit dem Titel „Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa“ und erörterte es in einer Videokonferenz mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Hauptforderung: Deutschland muss viel früher CO2-neutral sein, nämlich 2038, nicht 2050. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verlören Klimawandel und Biodiversitätsverlust zwar aktuell an Aufmerksamkeit. Die langfristige Bedrohung der ökologischen Lebensgrundlagen bleibe aber bestehen. weiterlesen…
Bundeskanzlerin Angela Merkel will im Zuge von Konjunkturprogrammen den Klimaschutz im Blick behalten. Das sagte sie beim 11. Petersberger Klimadialog per Video – wie, sagte sie nicht (und ob ihr die eigene Fraktion folgt, ist erst mal offen). Sie betonte die internationale Verantwortung, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen und begrüßte eine Erhöhung des EU-Klimaziels bis 2030. Aber inzwischen droht die Erneuerbaren-Branche im innerkoalitionären Machtkampf um Abstände (Wind) und Deckel (PV) zu kollabieren – und das, obwohl Solarteure und Windmüller trotz Verluste zehntausender Jobs inzwischen immer noch mehr Arbeitsplätze auf die Waage bringen als die Kohle. Verständlicherweise erscheint es Reinhard Loske „frappierend, dass im Corona-Fall konsequent, im Klima-Fall inkonsequent gehandelt wird, obwohl die wissenschaftliche Evidenz in beiden Fällen sehr hoch ist und sich in Umfragen auch für vorsorgenden Klimaschutz ähnliche Zustimmungswerte ergeben wie für die rigorose Bekämpfung der Pandemie. Daraus kann eigentlich nur der Schluss gezogen werden, dass die Zaghaftigkeit von klimapolitischem Regierungshandeln Ergebnis von allzu viel Rücksichtnahme auf mächtige und nicht-nachhaltige Gegenwartsinteressen war und ist, vor allem auf Industrie-Interessen.“ Letztere sind hauptsächlich von Gier und Kurzfristigkeit bestimmt; die Dreistigkeit des Auftretens ist oft schwerlich zu überbieten: Einerseits soll der Staat helfend einspringen, anderseits aber nicht mitreden dürfen; einerseits sollen Milliarden Steuergelder fließen, aber zum Teil in die Taschen von Boni- und Dividenden-Empfängern. Kein Wunder regt sich dagegen Widerstand – in wenigen Fällen auch aus trüben Quellen. Aber die Politik darf sich – aus Angst vor drohender Stärkung von Rechtspopulisten? – nicht irre machen lassen. Merkels Ziel: „Abkehr von fossilen Brennstoffen, Hinwendung zu Erneuerbaren Energieträgern und mehr Energieeffizienz; Ökonomie und Ökologie müssen zusammen gedacht werden“. Daran – nämlich, wie nachhaltig der Nach-Corona-Neuaufbau vonstatten geht – sollten wir unsere Politiker messen. -S_Y- weiterlesen…
Innere ökologische Widersprüche zerstören kapitalistisches System
Wie sollen wir damit umgehen, dass sich die pessimistischsten Szenarien angesichts des Nichthandelns der (industrialisierten) Menschheit in der Klimakrise als realistisch zu erweisen beginnen? Rupert Read und Samuel Alexander, ein britischer Philosoph und ein australischer Nachhaltigkeitsforscher, sprechen in dem Buch mit dem pessimistischen Titel über technologische Illusionen und zivilen Ungehorsam – und, damit es nicht nur pessimistisch bleibt, die gesellschaftlichen Chancen, welche die Krise trotz allem eröffnet. weiterlesen…