Elektronische Struktur von Ruthenium analysiert

Weg für weitere Katalysatoren-Optimierung

Obwohl Ruthenium ein relativ seltenes Element ist, ist es für verschiedene katalytische Prozesse unerlässlich. Um effizientere Katalysatoren zu entwerfen, ist ein detailliertes Verständnis der elektronischen Struktur von Ruthenium und seiner Koordinationsumgebung erforderlich. Die üblicherweise für Ruthenium eingesetzten Techniken haben jedoch ihre Grenzen. Laut einer Medienmitteilung des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr vom 12.05.2020 haben Wissenschaftler am MPI CEC und der Gruppe von Sergey Peredkov (PINK Beamline am Synchrotonring BESSY II in Berlin, Foto li.) in einer kürzlich erschienene Publikation die Ruthenium-4d-to-2p-Röntgenemissionsspektroskopie (XES) zum ersten Mal systematisch untersucht. weiterlesen…

ISE senkt Messunsicherheit auf 1,1 Prozent

Kalibrierlabor CalLab PV Modules mit weltweiter Bestmarke

Das Kalibrierlabor CalLab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Reakkreditierung als unabhängiges Kalibrierlabor gemäß der neuen Norm DIN EN ISO/IEC 17025: 2018 erhalten. Dabei erreichte das Labor einen weltweiten Spitzenwert von 1,1 Prozent Messunsicherheit in der Kalibrierung von Photovoltaikmodulen. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt sogar bei lediglich 0,2 Prozent. (Foto: An einem selbst entwickelten Sonnensimulator vermessen die Mitarbeitenden des CalLab PV Modules bifaziale Module, die auf beiden Seiten Strom erzeugen – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Karliczek: Forschung und Innovation sind unsere Stärke

Bundeskabinett beschließt Bundesbericht Forschung und Innovation

Die Bundesregierung hat am 13.05.2020 den neuen Bundesbericht Forschung und Innovation 2020 beschlossen. Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht stellt die aktuellen Strukturen, Prioritäten und die Ziele der Forschungs- und Innovationspolitik in Deutschland dar. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: „Wir sind in Deutschland auch dank der staatlichen Forschungsförderung in vielen Innovations-Bereichen weltweit an der Spitze. Allerdings ist Erfolg in der Vergangenheit kein Garant für die Zukunft. Deutschland ist Innovationsland. Und wir wollen Innovationsland bleiben. Wir werden intensiv daran arbeiten müssen, dass wir die Innovationskraft unseres Landes erhalten können. weiterlesen…

Mini-EEG-Novelle bringt keine Konjunkturimpulse

Umweltinstitut München und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie legen 10-Punkte-Plan für Solaroffensive vor

Im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise müssen die bestehenden finanziellen und bürokratischen Hürden für den Ausbau der Solarenergie beseitigt werden. Das fordern das Umweltinstitut München und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in ihrem am 13.05.2020 veröffentlichten „10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive“. weiterlesen…

13 Thesen zur Energiewende in Deutschland

Von Fraunhofer Cluster of Excellence „Integrierte Energiesysteme“ CINES

Wie kann die Energiewende in Deutschland gelingen? Diese Frage gewinnt momentan zusätzlich Bedeutung, etwa durch die Diskussion, in welcher Form der Staat in der Krise Unternehmen und Branchen unterstützt, die für das Gelingen der Energiewende relevant sind. Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence „Integrated Energy Systems“ CINES haben nun auf Basis von drei Energiesystemmodellen 13 Thesen abgeleitet, die zeigen, wie ein treibhausgas-neutrales Energiesystem für Deutschland aussehen kann. Darin beschreiben sie neben der Rolle der Erneuerbaren Energien, wie sehr seltene Stromflauten überbrückt werden können und warum Digitalisierung und europäische Zusammenarbeit eine hohe Relevanz für das Gelingen der Energiewende haben. weiterlesen…

Defossilisierung jetzt

Kohlenstoffdividende kann Verbrauchern zugute kommen und gleichzeitig Dynamik hin zu Erneuerbaren Energien schaffenBlog von Gérard Reid & Gérard Wynn.

Eine Welt, die aus dem wirtschaftlichen Stillstand herauskommt, kann die Gelegenheit ergreifen, auf einem nachhaltigen Pfad zum Wachstum zurückzukehren, indem sie eine Kohlenstoffabgabe einführt, die dringend benötigte Investitionen in eine saubere Infrastruktur motiviert, Investoren und Unternehmen regulatorische Sicherheit bietet und eine Welle des Unternehmertums auslöst, die gut für die Wirtschaft und die Umwelt ist. weiterlesen…

…an der Realität vorbei

Flüssigerdgas-Lkw bei Treibhausgasen gleichauf mit Diesel-Lkw

Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. So entstehen je nach Antriebstechnologie der sogenannten LNG-Lkw (Liquified Natural Gas) zwischen 969 und 1.051 Gramm Treibhausgase pro Kilometer; ein Diesel-Fahrzeug verursacht fast 1.060 Gramm pro Kilometer. Der Grund für die hohen Emissionen: Beim Verbrennen des Erdgases, aber auch beim Tanken und bei der Produktion des Flüssigerdgases entweicht Methan – ein Treibhausgas, das eine deutlich stärkere Wirkung auf das Klima besitzt als CO2. Das ergibt eine aktuelle Studie von Öko-Institut e.V. und dem International Council on Clean Transportation (ICCT) im Auftrag des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Finanzhilfe von NATURSTROM soll „52-GW-Deckel“ trotzen

NATURSTROM spannt Rettungsschirm für PV-Projekte von Bürgerenergie-Partnern auf

Seit Monaten blockiert die Bundesregierung die Abschaffung des sogenannten Solardeckels (auch „52-GW-Deckel“ oder „PV-Deckel“). Dabei handelt es sich um ein Relikt aus dem Jahr 2012, das besagt, dass deutschlandweit ab 52 Gigawatt installierter Solarleistung nur noch Anlagen ohne Förderung gebaut werden können. NATURSTROM hat sich nach Gesprächen mit seinen Bürgerenergie-Partnern deshalb entschlossen, einen PV-Rettungsschirm in Höhe von 30.000 Euro für die verbundenen Bürgerenergie-Gesellschaften aufzusetzen und kurzfristig finanzielle Hilfe zu leisten, sollte ein Schaden durch die Nichtabschaffung des PV-Deckels entstehen. Mit diesen Partnern betreibt NATURSTROM deutschlandweit lokale Regionalstromtarife und hat mit ihnen gemeinsam zahlreiche Wind-, PV-, Wärme- und Mieterstromprojekte umgesetzt. Der NATURSTROM-Rettungsschirm soll diese Bürgerenergiegesellschaften vor Ort bei ihren aktuellen Vorhaben unterstützen und Vorlaufkosten bei PV-Projekten, die durch den Solardeckel gefährdet sind, absichern, sodass Projekte in der Anfangsphase trotzdem vorangetrieben werden können. weiterlesen…

Salzwasser statt Trinkwasser

Elektrolyse von Meerwasser könnte neuen Schub für Wasserstoff als Energieträger liefern

Wasserstoff als Energieträger könnte ein wesentlicher Eckpfeiler einer neuen, CO2-neutralen Energieversorgung werden. Idealerweise wird die dafür notwendige Elektrolyse von Wasser durch erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasser, Geothermie oder Wind angetrieben. Der heutige Stand der Technik erfordert für diese Art der Elektrolyse allerdings Wasser in Trinkwasserqualität – ein global immer teureres Gut. Gemeinsam mit internationalen Kollegen hat Prof. Peter Strasser, Leiter des Fachgebiets Technische Chemie an der TU Berlin, jetzt eine Studie über die Möglichkeiten und technischen Herausforderungen der Elektrolyse von Salzwasser in Nature Energy veröffentlicht. weiterlesen…

Zukunfts- und Klimaschutz aus Privatkapital für Zeit nach Corona

B.A.U.M. flankiert mit Zukunftskonzept Forderungen nach Konjunkturprogramm und Klimaschutz – Active4Future

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. schlägt ein nachhaltiges Konjunkturprogramm mit innovativen Konzepten für den Wiederaufbau, Transformation und Stärkung der Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft nach Corona vor. Das Programm „Active4Future“ unterstützt auch die Forderung des Petersberger Klimadialogs vom 28.04.2020 mit der klaren Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen „klimafreundlichen Neustart“. Das B.A.U.M.-Kurzkonzept im Wortlaut: weiterlesen…