Erderwärmung im Gebirge intensiver und schneller

Italienische Daten belegen: Tempo seit 1995 gestiegen

Gebirge erhitzen sich deutlich stärker und schneller als tiefer liegende Gebiete – wobei dort die Erderwärmung auch mit größeren Schwankungen der Wasservorräte und Verlusten der Artenvielfalt verbunden ist. Das haben Forscher des zum Nationalen Forschungsrat (Consiglio Nazionale delle Ricerche CNR), gehörenden Istituto di Scienze dell‘ Atmosfera (Bologna) herausgefunden. Ihre neue Studie zum Klimawandel wurde in Nature Climate Change veröffentlicht. weiterlesen…

Forscher produzieren erstes Audi e-benzin

Hochreines künstliches Benzin mit Global Bioenergies entwickelt

Audi hat in strategischer Partnerschaft mit dem französischen Unternehmen Global Bioenergies und dem Fraun­ho­fer-Zen­trum für Che­misch-Bio­tech­no­lo­gi­sche Pro­zes­se (CPB) in Leu­na (Sach­sen-An­halt) das erste so genannte e-benzin hergestellt. Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Produktentwicklung bei Audi, sieht darin „einen weiteren Schritt Richtung CO2-neutrale Mobilitat. Wir unterstützen hier eine innovative Technologie, mit der sich erneuerbarer Kraftstoff herstellen lässt, ohne dabei in Konkurrenz zu Nahrungsmittelproduktion und Anbauflächen zu stehen.“ Audi selbst nennt das in einer Pressemitteilung „einen weiteren Erfolg bei der Entwicklung nachhaltiger, synthetischer Kraftstoffe“. weiterlesen…

PCM: Wenig bekanntes Speichermaterial

Latentwärmespeicher (Phase Change Materials) für Temperaturmanagement

Latentwärmespeicher können Wärme aufnehmen, speichern und später wieder abgeben. Baustoffe wie Wandputze oder Bauplatten, die mit ihnen modifiziert wurden, sorgen bereits in vielen Gebäuden seit mehreren Jahren durch aktiven Temperaturausgleich energie-effizient für gutes Raumklima. Einer dieser Baustoffe ist das so genannte Micronal  der BASF. Das Phase-Change-Material (PCM) hat längst den Praxistest im Rahmen verschiedener Projekte erfolgreich bestanden. Dennoch ist es – nach Erkenntnissen von Solarify – noch viel zu wenig verbreitet. weiterlesen…

Aus dem Nischendasein in den Fokus der Energiewende

Buch: „Energiespeicher – Bedarf. Technologie. Integration“

Je höher der Anteil wetter-, bzw. tageszeitabhängiger Wind- und PV-Anlagen an der Stromversorgung wird, desto größer können Schwankungen ausfallen. Deshalb müssen im Versorgungssystem der Zukunft verschiedene Komponenten zusammenwirken. Neben einer Ausnutzung Erneuerbarer Energien in der Fläche und einem gut ausgebauten und verknüpften Stromnetz sind Energiespeicher dafür ein bedeutender Faktor. Einen umfangreichen Eindruck von Grundkonzepten, Anwendungsgebieten und Möglichkeiten dieser Technik bietet das Fachbuch „Energiespeicher – Bedarf. Technologie. Integration“ der Professoren Michael Sterner und Ingo Stadler. Beide Wissenschaftler lehren zum Thema und sitzen gemeinsam im Beirat der International Renewable Energy Storage Conference. weiterlesen…

GreenTec Awards 2015 verliehen

10 Preisträger – 4 Sonderpreise

Am 29.05.2015 wurden vor rund 1.000 Gästen im Rahmen einer Gala im Berliner Tempodrum zum achten Mal die GreenTec Awards verliehen. Initiator Marco Voigt sagte stolz: „Das waren die größten und anspruchsvollsten Awards, die wir je veranstaltet haben. Wir befinden uns auf dem besten Weg zum bedeutendsten Umweltpreis weltweit.“ weiterlesen…

Erste elektrisch angetriebene Autofähre der Welt

Elektromobilität zu Wasser

Siemens hat zusammen mit der norwegischen Werft Fjellstrand die Technologie für die erste elektrisch angetriebene Autofähre der Welt entwickelt. Das Elektroschiff ist im Frühjahr 2015 in Dienst gestellt worden und stößt keinerlei Kohlendioxid aus – auch dank des Strommixes in Norwegen. weiterlesen…

DIW: Atomausstieg problemlos

Abschaltung der AKW: Stromversorgung bleibt sicher – Große Herausforderungen bei Rückbau und Endlagerung

  • Energieexperten des DIW Berlin sprechen sich für öffentlich-rechtlichen Atomfonds aus
  • Rückstellungen der Kraftwerksbetreiber für Rückbau und Entsorgung des Atommülls werden nicht ausreichen

Auch wenn Ende des Jahres 2022 das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gegangen ist, werden die Lichter hierzulande nicht ausgehen: Die Stromversorgung bleibt sicher, wie Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) belegen. „In Deutschland wird bereits heute sehr viel mehr Strom produziert als wir verbrauchen“, erklärte Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Die bevorstehende Abschaltung des Atomkraftwerks in Grafenrheinfeld wird daran nur wenig ändern. Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und diesen teilweise sogar ins Ausland liefern.“ weiterlesen…

Neue Zentrale für deutsche Rohstoffforschung

GERRI = German Resource Research Institute

Fünf führende deutsche Forschungseinrichtungen aus dem Rohstoffsektor haben den Kooperationsvertrag für das neue Verbundprojekt „German Resource Research Institute“ (GERRI) unterschrieben. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt soll zukünftig die deutsche Rohstoffforschung für den internationalen Wettbewerb stärken.
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Schwefelhexafluorid-Verkauf steigt wieder

22.800 Mal stärkerer Treibhauseffekt als CO2

2014 haben Händler in Deutschland rund 916 Tonnen des extrem stark wirkenden Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) zur Verwendung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen verkauft. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das zwar rund 13 % oder 104 Tonnen mehr als 2013, aber noch 178 Tonnen oder 16 % weniger als 2012. weiterlesen…

DFG fördert 13 neue Sonderforschungsbereiche

Rund 113 Millionen Euro Fördermittel für zunächst vier Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 13 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss im Rahmen seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFBe werden mit insgesamt gut 113 Millionen Euro gefördert. Hinzu kommt eine 20-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Forschungsprojekten. Vier der 13 eingerichteten Verbünde sind so genannte SFB/Transregio (TRR), die sich auf mehrere antragstellende Forschungsstandorte verteilen. Alle neuen Sonderforschungsbereiche werden ab 01.07.2015 für zunächst vier Jahre gefördert. weiterlesen…