Wakes machen Offshore-Windturbinen zu schaffen

IWES-Projekt: Wie beeinflussen Windparks den Wind auf See?

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES startete am 01.11.2019 ein neues Forschungsprojekt zur Frage: Wie verändert der Ausbau der Windenergie die Bedingungen in der deutschen Bucht? Offshore-Windparks liefern einen immer größeren Anteil unserer Stromverbrauchs: Fast 17 Milliarden Kilowattstunden waren es in den ersten neun Monaten 2019 – bei einer installierten Leistung von knapp 6,7 GW – berichtet erneuerbareenergien.de. Und es sollen mehr werden. (Foto: Forschungsflugzeug in geringer Flughöhe liefert hochaufgelöste meteorologische Daten – © Mark Bitter, TU Braunschweig) weiterlesen…

Mülheimer MPI verleihen Ernst Haage-Preis 2019

Mülheimer Max-Planck-Institute veranstalten hochkarätig besetztes Symposium und vergeben Wissenschaftspreis an Nachwuchstalente

Am 12.11.2019 zeichneten das MPI für Chemische Energiekonversion und das MPI für Kohlenforschung gemeinsam mit der Ernst Haage-Stiftung im Gedenken an den Mülheimer Unternehmer Nachwuchs-Wissenschaftler mit dem Ernst Haage-Preis für Chemie aus. Mit diesem Wissenschaft-Preis, der mit insgesamt 10.000€ dotiert ist und in drei Kategorien verliehen wird, werden seit 2006 junge Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Chemie ausgezeichnet und Nachwuchswissenschaftler gefördert. weiterlesen…

Über Ressourcenschutz und CO2-Vermeidung

„Die Metallbranche wird eine der gewaltigsten Umwälzungen erleben“

Metallische Werkstoffe bilden das Rückgrat moderner Volkswirtschaften. Allerdings entstehen bei ihrer Herstellung und Verarbeitung große Mengen an CO2. Die Metallindustrie muss daher künftig klimafreundlicher produzieren. Darüber hinaus muss sich die CO2-Bilanz von Legierungen und ihren Bauteilen über ihre gesamte Lebensdauer verbessern. Dierk Raabe, Direktor am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf, erklärte am 06.11.2019 in einem Gespräch mit Peter Hergersberg, welche Möglichkeiten Industrieunternehmen in dieser Hinsicht heute schon haben und welche Aufgaben Metallurgen lösen müssen, um das Ziel einer nachhaltigen Metallwirtschaft zu erreichen. weiterlesen…

Schon wieder ein Effizienz-Weltrekord

…diesmal für organische Solarmodule

Ein Forscherteam aus Nürnberg und Erlangen hat eine neue Bestmarke für die Umwandlungseffizienz von organischen Photovoltaikmodulen (OPV) gesetzt. Die Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE) und des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN), einer Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, konstruierten in Zusammenarbeit mit der South China University of Technology (SCUT) ein OPV-Modul, das auf einer Fläche von 26 cm2 einen Wirkungsgrad von 12,6 Prozent erzielt. Der neue Weltrekord übertrifft den bisherigen Höchstwert, der bei 9,7 Prozent lag, um 30 Prozent. (Foto: Andreas Distler (ZAE Bayern) mit dem organischen Rekord-Solarmodul in der Solarfabrik der Zukunft. Im Hintergrund die Pilotlinie für gedruckte Dünnschicht-Photovoltaik. – © ZAE, Kurt Fuchs) weiterlesen…

Metallorganische Verknüpfungen (Linker) für O2-Evolution

Effiziente Elektrokatalysatoren

Die Entwicklung von aktiven, stabilen und kostengünstigen Elektrokatalysatoren für die Sauerstoffevolutionsreaktion (OER) ist der Schlüssel, um elektrische Energie mittels Wasserelektrolyse effizient in die chemische Energie von molekularem Wasser- und Sauerstoff umzuwandeln. Chinesische und japanische Forscher haben nun eine neue Perspektive für die Entwicklung effizienter MOF-basierter Elektrokatalysatoren durch die Einführung fehlender Linker entwickelt und in der Zeitschrift Nature Communications publiziert. Effiziente Elektrokatalysatoren können eine wesentliche Rolle in vielen Energieumwandlungs-Ttechnologien spielen, die Metall-Luft-Batterien, Wasserspaltung und CO2-Reduktion umfassen.
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BEE: „Chaotische Energiepolitik“

Peter: „Beschäftigungsabbau gefährdet Substanz und internationale Technologieführerschaft“

„Eine verlässliche Energieversorgung macht die Stärke des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland aus“, betont Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich der Meldungen zum dramatischen Stellenabbau beim Windkrafthersteller Enercon. „Sowohl die nationale Industriestrategie als auch die Mittelstandsstrategie fußen auf einer geordneten und berechenbaren Energiepolitik, die mit der Unterschrift unter das Pariser Klimaabkommen den Klimaschutz zudem im Fokus haben muss. Davon kann inzwischen aber kaum noch die Rede sein, sodass Deutschland nicht nur die Vorreiterrolle bei innovativen Technologien wie den Erneuerbaren Energien zu verlieren droht, sondern so auch die Klimaziele verpasst“, befürchtet Peter. weiterlesen…

Permafrostregion setzt mehr und mehr CO2 frei

Von Alaska bis Sibirien enthält der Permafrost mehr Kohlenstoff, als der Mensch je freigesetzt hat

In den arktischen Regionen wird seit Zehntausenden von Jahren Kohlenstoff von Pflanzen aufgenommen und gespeichert. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass die winterlichen Kohlenstoffemissionen der Arktis bereits jetzt schon mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre bringen, als die Pflanzen jedes Jahr aufnehmen. Die am 22.10.2019 in NatureClimate Change veröffentlichte Studie warnt davor, dass der Verlust von Kohlendioxid (CO2) aus den großen Permafrostregionen der Welt im Winter um 41 Prozent zunehmen könnte, wenn die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen in ihrem derzeitigen Tempo anhalten. Das Deutsche GeoForschungsZentrum war über ein Team um Torsten Sachs an der Erarbeitung der Übersichtsstudie beteiligt. weiterlesen…

Angst um die Windkraft

Graichen: „Das 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung ist damit völlig unerreichbar“

Neue Windräder sollen mindestens einen Kilometer von Wohngebieten entfernt sein, so der Plan der Bundesregierung. Diese neuen Regeln könnten die Energiewende abwürgen. Kritiker fürchten nun, dass die Windenergie auf Jahre hinaus nicht weiter ausgebaut werden kann, sollte für Windräder ein Mindestabstand gelten, wie von der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung am 10.11.2019 schrieb. weiterlesen…

Windriese Enercon kündigt einem Viertel der Mitarbeiter

LEE NRW: „Bundesregierung beendet Windkraft-Ausbau“

Der Windkraftanlagenbauer Enercon muss sich zahlreichen Medienberichten vom 08.11.2019 (hier n-tv) zufolge schon wieder einer Radikalkur unterziehen: Bis zu 3.000 Mitarbeiter – allein an den Standorten Aurich und Magdeburg sollen jeweils 1.500 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Erst 2018 waren rund 800 bei den Zulieferbetrieben von Enercon entlassen worden. Außerdem sollen Verträge mit Zulieferern gekappt werden. Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig sagte der Süddeutschen Zeitung, die der Energiepolitik der Bundesregierung geschuldete Krise der Energiewende sei bei seinem Unternehmen angekommen.(Foto: Kanzel eines Enercon-Windgenerators – © Gerhard Hofmann für Solarify) weiterlesen…

Startschuss für Fraunhofer IEG in Cottbus

„Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie“ öffnet am 01.12.2019

Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft hat laut einer Medienmitteilung des Wissenschaftsministeriums am 23.10.2019 („Die Strukturentwicklung in der Lausitz geht weiter voran“) die Gründung der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie (IEG) zum 01.12.2019 beschlossen. Wissenschaftsministerin Martina Münch begrüßt diese Entscheidung als weitere Stärkung für die Lausitz, ebenso wie der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch: „Für uns ist das wie ein Quantensprung. Das ist eine wichtige Botschaft, die das Vertrauen stärkt, dass die Lausitz und unsere Stadt im Strukturwandel nicht allein gelassen werden.“ Anschließend hat auch der Haushaltsausschuss des Bundestags der Ansiedlung der Forschungseinrichtung zugestimmt. weiterlesen…