Antarktis-Eisberg doppelt so groß wie New York City

Brunt-Eisschelf vor Auflösung?

Der antarktische Eisschelf am Wedellmeer schickt sich an, „ein Baby zur Welt zu bringen. Dieses Baby ist ein Riese, der durch wachsende Risse im Brunt-Eisschelf entsteht. Es ist nicht klar, was das für die wissenschaftliche Infrastruktur in der Region und für die menschliche Präsenz dort bedeutet, die beide in den 1950er Jahren entstanden sind“, schreibt Evan Gough im Magazin universetoday.com. Der Brunt-Eisschelf im Bereich Coats Land an der Küste des Weddellmeeres weist massive Risse auf, einer davon wird als Halloween-Riss bezeichnet, weil er Ende Oktober 2016 entdeckt wurde. Auch das sogenannte McDonald-Eisrumpeln spielt eine Rolle. Informationen vom Earth Observatory der NASA und der British Antactic Survey. weiterlesen…

Eisennitrido- und -oxokomplexe wichtige Intermediate

Elektronische Struktur entscheidender Zwischenprodukte bei Sauerstoff- und Stickstoffaktivierung aufgeklärt

Hoch oxidierte Eisenkomplexe mit gebundenen O2– oder N3–-Liganden, sogenannte Eisennitrido- und -oxo komplexe, stellen die entscheidenden Intermediate*) bei einem wichtigen Weg zur chemischen Aktivierung von O2– und N2-Molekülen dar. Diese Erkenntnis haben die beiden Max-Planck-Institute für Chemische Energiekonversion (CEC) und für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr am 08.01.2019 im Journal of the American Chemical Society (JACS) und am 15.02.2019 in einer Medienmitteilung veröffentlicht. weiterlesen…

Erneuerbare Energien chemisch speichern

KIT koordiniert DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung katalytischer Systeme unter schwankenden Betriebsbedingungen und Nutzung von Wind- und Sonnenenergie

2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus Erneuerbaren Energiequellen stammen. Dafür ist es notwendig, Strom in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm. weiterlesen…

„Klima-Rücklauf“: Forscher wandeln CO2 wieder in Kohle um

„Weltweit erster Durchbruch“

Erstmals ist es gelungen, mit Hilfe von Flüssigmetall als Katalysator die Verbrennung von Kohle samt CO2-Entstehung bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen, so eine Medienmitteilung der australischen RMIT University (Royal Melbourne Institute of Technology). Dabei wird das Treibhausgas in einem Feststoff gebunden. Der „weltweit erste Durchbruch, der unseren Ansatz zur CO2-Abscheidung und -Speicherung verändern könnte“, könnte helfen, der Atmosphäre entzogenes CO2 in großem Umfang zu lagern. weiterlesen…

Bioenergie nachhaltig nutzen

Neue ESYS-Stellungnahme vorgestellt: Nachwachsende Rohstoffe unerlässlich

Als vielfältigster Energieträger unter den Erneuerbaren kann Bioenergie zwar einen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Sie muss dafür jedoch nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden als bisher. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Rahmen ihres Projekts ESYS am 28.02.2019 in Berlin Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie aufgezeigt. Bioenergie sollte zudem stärker aus Rest- und Abfallstoffen produziert und vorwiegend zur Kraftstoffproduktion sowie zur Wärmeerzeugung in der Industrie verwendet werden. Parallel sollten neue Klimaschutzoptionen wie CO2-Entnahmetechnologien mit Bioenergie erforscht werden. weiterlesen…

Kommission will auf CO2-arme Technologien setzen

EU investiert über 10 Mrd. Euro in innovative saubere Technologien

Die Europäische Kommission hat laut Pressemitteilung vom 26.02.2019 Investitionen in Höhe von 10 Mrd. Euro für CO2-arme Technologien in mehreren Sektoren angekündigt. Die innovativen Klimaschutzmaßnahmen böten eine Reihe von Vorteilen für die Gesundheit und den Wohlstand der Europäer, mit unmittelbaren und spürbaren Auswirkungen auf Leben der Bürger, verspricht die Kommission – von der Schaffung grüner Arbeitsplätze und umweltverträglichem Wachstum auf lokaler Ebene bis hin zu energieeffizienten Wohnhäusern mit niedrigeren Stromrechnungen, sauberer Luft, effizienteren öffentlichen Verkehrssystemen in Städten und einer sicheren Versorgung mit Energie und anderen Ressourcen. weiterlesen…

3,5 Milliarden Euro an EEG-Förderung einsparen

Innogy: Mehr PV-Freiflächenanlagen machen Energiewende kosteneffizienter

Bis zu 3,5 Milliarden Euro an EEG-Förderung könnten bis 2030 eingespart werden, wenn mehr Photovoltaik-Freiflächenanlagen – auch auf landwirtschaftlichen Flächen – gebaut würden, berichtet Sandra Enkhardt auf pv magazine. Für einen verstärkten Ausbau von Solarparks würden nach den Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW und Bosch & Partner nur maximal 0,32 Prozent der verfügbaren Ackerflächen benötigt. weiterlesen…

Europaweite Forschung für Batterien der Zukunft

Initiative BATTERY 2030+ bringt führende Wissenschaftsinstitutionen zusammen

Um die Energiewende erfolgreich zu verwirklichen und regenerativ erzeugte Energie zu speichern, werden bessere Batterien benötigt. Die auf zehn Jahre angelegte europäische Forschungsinitiative BATTERY 2030+ bringt führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Unternehmen aus ganz Europa zusammen, um entscheidende Fortschritte in der Batteriewissenschaft und -technologie zu erreichen. Das Vorbereitungsprojekt zu BATTERY 2030+ startet im März und legt die Basis für diese Initiative zu Batterietechnologien der Zukunft. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist an diesem Konsortium beteiligt. (Foto: Innovative Speichermaterialien und -technologien sind eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende – © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…

Klimawandel in US-Schulen umstritten

Einige US-Staaten haben Nachholbedarf beim Unterricht in Klimawissenschaften

Scientific American (deutsche Ausgabe: „Spektrum der Wissenschaft“), eine der ältesten und weltweit angesehensten populärwissenschaftlichen Zeitschriften, druckte einen Artikel von Ines Kagubare über die aus dem Magazin E&E News (E&E berichtet auf www.eenews.net täglich über die wichtigsten Energie- und Umweltnachrichten) nach, der sich mit den Auseinandersetzungen über den Unterricht in Sachen Klimawandel in den USA befasste: „Obwohl die Klimabildung große Fortschritte gemacht hat, mangelt es vielen Lehrern immer noch an Materialien und Ausbildung.“ Solarify hat Ausschnitte übersetzt. weiterlesen…

„Es gibt keine Möglichkeit, sich an Motorsägen anzupassen“

Der Amazonaswald kann durch wechselhafte Regenfälle trainiert werden – dem Tempo des Klimawandels und der Zerstörung durch Menschenhand ist er möglicherweise dennoch nicht gewachsen

Der Amazonas-Regenwald hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und sogar Eiszeiten überlebt. Heute droht diesem riesigen Ökosystem durch menschliche Einflüsse und durch den weltweiten Klimawandel ein großflächiges Absterben – mit weit reichenden Folgen für seine Funktion als globale CO2-Senke. Eine jetzt in Nature Geoscience veröffentlichte Studie zeigt, dass die Teile des Amazonaswaldes, in denen die Regenmengen stärker schwanken, widerstandsfähiger gegen heutige und zukünftige Klimastörungen sind. Trotz dieses „Trainingseffekts“ wird der Regenwald wohl jedoch mit dem Tempo des fortschreitenden Klimawandels nicht Schritt halten können, erklären die Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. weiterlesen…