Reallabor SINTEG als Transformationsmodell für Energiewende
Bareiß und Projektleiter wagen Rückblick zur Halbzeit
Während andernorts noch darüber diskutiert wird, wie Atom- und Kohleausstieg am besten zu bewerkstelligen seien, entwickeln die Projektpartner im Reallabor SINTEG konkrete Lösungen für eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Stromversorgung. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 05.02.2019 mit. Im Rahmen einer Pressekonferenz aus Anlass der beginnenden Essener E-world energy & water nahmen Staatssekretär Thomas Bareiß und die Projektleiter der fünf „Schaufenster“ Lothar Ahle (DESIGNETZ), Prof. Werner Beba (NEW 4.0), Ulf Brommelmeier (enera), Markus Graebig (WindNODE) und Albrecht Reuter (C/sells) die Halbzeit des Reallabors zum Anlass für einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und einen Ausblick auf die anstehende Demonstrationsphase. Denn die entwickelten innovativen Lösungen der einzelnen Schaufenster werden nun vor Ort einem großflächigen Praxistest unterworfen. weiterlesen…
Die Energiewende in Deutschland hat gerade einen neuen Rekord erreicht. Fast 40 Prozent des erzeugten Stroms kamen 2018 aus erneuerbaren Quellen, allein 17 Prozent aus Windkraft. Damit trägt die Windenergie etwa in dem Maße zum Strommix bei, wie unter den Windbedingungen in Deutschland zu erwarten ist. Das haben einer
Peinlich für den selbsternannten Vorreiter: Deutschland wird das für 2020 gesteckte Klimaziel deutlich verfehlen. Daran lässt der
Die anhaltenden globalen Veränderungen setzen die Meeres-Ökosysteme der Arktis drastischen Umweltveränderungen aus, vor allem durch die Erwärmung der Meere, den Schwund des Meereises und die zunehmende Verschmutzung. Um die Auswirkungen auf das ökologische Funktionieren der arktischen Meere zu testen, haben Forscher aus Frankreich, Kanada und den USA eine 12jährige integrative Studie mit Krabbentauchern, dem am häufigsten vorkommenden Seevogel in der atlantischen Arktis, durchgeführt und in
Konventionelle Batteriesysteme sind extrem komplex: Sie bestehen meist aus mehreren Einzelzellen, die über Kabel miteinander verbunden sind. Dies sei nicht nur aufwendig, sondern es bestehe zudem die Gefahr von Hot-Spots – also Bereichen, in denen die Kabel zu heiß werden. Dazu komme: Jede einzelne dieser Zellen müsse verpackt werden. Ein großer Teil der Batterie bestehe also aus inaktivem Material, das nicht zur Batterieleistung beitrage. Bipolare Batterien sollen dieses Problem lösen: Bei ihnen würden die einzelnen Zellen mittels flächigen Bipolarplatten miteinander verbunden. Allerdings träten hier andere Herausforderungen auf. Denn die Bipolarplatten beständen entweder aus Metall und seien somit anfällig für Korrosion. Oder sie würden aus einem Kunststoff-Kohlenstoff-Gemisch gefertigt, müssten dann allerdings herstellungsbedingt mindestens mehrere Millimeter dick sein. Forschende am
Die
Für die globale Ozeanzirkulation spielt der subpolare Nordatlantik eine entscheidende Rolle. Durch oberflächennahe Abkühlung wird warmes Wasser in kaltes und schweres Tiefenwasser umgewandelt, das in der Tiefe äquatorwärts strömt. Gestützt auf Modelldaten glaubte man bisher, der Hauptanteil der Tiefenwassertemperatur entstehe in der Labradorsee gebildet. Langzeitbeobachtungen eines internationalen Konsortiums mit Beteiligung des
Damit die Treibhausgase im Verkehrssektor bis 2030 gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden könnten, müssten rund sieben bis zehn Millionen E-Fahrzeuge zugelassen werden. Auch müsse der Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe gegenüber dem Referenzjahr 2015 um das Vier- bis Fünffache erhöht werden,