Wenn das E-Auto Geld verdient

Nissan Leaf dient als Energiespeicher und -quelle

Ein Elektroauto ist in der Anschaffung teurer als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor und auch den Strom gibt es nicht kostenlos. Doch ein Elektroauto könne Teil des Energiemarktes werden und dadurch Geld verdienen, erklärt das Technologieunternehmen The Mobility House. Dieser Ausblick auf die Zukunft sei mit dem V2G-Pilotprojekt von Enervie in Hagen ein Stück weit Realität geworden. V2G stehe für Vehicle to Grid. Die Batterie eines Nissan Leafs diene, sobald das Fahrzeug an die Ladesäule angeschlossen ist, als Energiespeicher und -quelle. weiterlesen…

Zusatzantrieb für Photosynthese

Rubisco, häufigstes auf der Erde vorkommendes Enzym, arbeitet langsam und ineffektiv

Die Photosynthese ist ein grundlegender biologischer Prozess, der es Pflanzen ermöglicht, Lichtenergie für ihr Wachstum zu nutzen. Die meisten Lebensformen auf der Erde hängen direkt oder indirekt von der Photosynthese ab. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben gemeinsam mit Kollegen von der Australian National University die Bildung von Carboxysomen untersucht – einer Struktur, die die Effizienz der Photosynthese in wasserlebenden Bakterien steigert. Ihre Ergebnisse, die jetzt in Nature veröffentlicht wurden, könnten zur Entwicklung von Pflanzen mit einer effizienteren Photosynthese und somit höheren Ernteerträgen führen – so eine Medienmitteilung vom 23.01.2019. weiterlesen…

HZB: Batterien mit Silizium-Anoden verbessern

Neutronenexperimente zeigen, wie Oberflächenstrukturen die Kapazität reduzieren

Theoretisch könnten Anoden aus Silizium zehnmal mehr Lithium-Ionen speichern als die Graphit-Anoden, die seit vielen Jahren in kommerziellen Lithium-Batterien eingesetzt werden. Doch bisher sinke die Kapazität von Silizium-Anoden mit jedem weiteren Lade-Entladezyklen stark ab. Nun habe ein Team des Helmholtz Zentrum Berlin mit Neutronenexperimenten am BER II in Berlin und am Institut Laue-Langevin in Grenoble aufgeklärt, was an der Oberfläche der Silizium-Anode während des Aufladens passiert und welche Prozesse die Kapazität reduzieren. weiterlesen…

4.600 Meter über dem Meeresspiegel

Solar-Fernwärme auf dem Dach der Welt

Eine solarthermische Fernwärmeanlage versorgt einer Medienmitteilung der Firma Arcon-Sunmark folgend seit Dezember 2018 die Bürger der Stadt Langkazi in Tibet. Das 22.000 m² große Solarkollektorenfeld deckt ab jetzt mehr als 90 % des Wärmebedarfs von Langkazi ab. Das System umfasse auch einen 15.000 m³ großen Saisonspeicher, mithilfe dessen die Energie gespeichert und bei Bedarf verwendet werden könne. weiterlesen…

Lage für Spitzenwissenschaftler verbessern

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu Arbeitsbedingungen

Die Unterstützung von „Brain Circulation auf Augenhöhe und in beide Richtungen“ gehört nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/die Grünen stärker in den Mittelpunkt multilateraler, weltweiter Wissenschaftskooperationen, wie der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib 989/2018) am 13.12.2018 meldete. Bei der Spitzenforschung dürfe es nicht um einen nationalen Wettlauf oder egoistische Nützlichkeitsüberlegungen gehen, die die Abwanderung dringend benötigter Experten aus strukturschwächeren Regionen verstärkt schreiben die Abgeordneten in einem Antrag (19/6426). Aufgabe der Politik müsse es sein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den freien Austausch der Gedanken zu schaffen und möglichst viele Talente aus allen Teilen der Gesellschaft daran teilhaben zu lassen. weiterlesen…

Jinko Solar mit Effizienzrekord

24,2 Prozent für monokristalline Topcon-Solarzellen

Die Jinko Solar Holding Co., Ltd. habe für ihre monokristallinen, n-type Topcon-Solarzellen einen Wirkungsgradrekord von 24,2 Prozent erreicht, das schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Artikel für pv magazine. Die Tests dazu seien im Qualitätsprüfzentrum für Photovoltaik- und Windkraftanlagen an der Chinese Academy of Sciences (CAS) durchgeführt worden, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller mit. Es handele sich um großflächige n-type Solarzellen im „HOT“-Zelldesign von Jinko Solar, die auf der Tunneloxid-Passivierungskontakttechnologie basiere. weiterlesen…

Drittes Leben für Kraftwerke

Wärmespeicher als sauberer Weg aus der Kohle?

Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliege erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheide sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken schreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). weiterlesen…

Ölteppiche mit Holz bekämpfen

Erfindung von Holztechnikern der TU Dresden wird im Ostseeraum etabliert

Holztechniker der TU Dresden haben holzfaserbasierte Ölbinder entwickelt, die Ölhavarien und -verschmutzungen bis 50 Tonnen schnell, effektiv, umweltfreundlich und nahezu vollständig beseitigen sollen. Die Plättchen seien Kernelement eines Havariesystems, das derzeit in der Ostsee etabliert werde. Schon bald solle die Technologie auch auf die Region des Persischen Golfes übertragen werden. weiterlesen…

Wie gelingt die Energiewende in Entwicklungsländern?

IASS entwickelt Vorschläge für finanzielle Unterstützung und Technologietransfer

Die internationale Energiewende schafft viele Vorteile, aber auch neue Ungleichheiten. Die Risiken betreffen vor allem die Entwicklungsländer, die weniger Zugang zu Technologien und Kapital haben. Ein neues Projekt am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam erarbeitet Empfehlungen, wie die Energiewende auch in den Entwicklungsländern gelingen kann. weiterlesen…

Nordseegesteine als Energiespeicher

Druckluft zum Antrieb großer Turbinen

Gesteine im Meeresboden vor der britischen Küste könnten langfristige Speicherplätze für die Erzeugung erneuerbarer Energien bieten, so neue Untersuchungen. Eine fortschrittlichesTechnik könnte verwendet werden, um Druckluft in porösen Gesteinsformationen in der Nordsee unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien einzulagern. Die Druckluft könnte später freigesetzt werden, um eine Turbine anzutreiben, die große Mengen an Strom erzeugt, berichtet die Univeristy of Edinburgh. weiterlesen…