Kapriolen im Computer

Werkzeug zur statistischen Nutzung von Klimamessdaten

Stürme, Dürren, aber auch extreme Niederschläge könnten durch die Erderwärmung zunehmen – darüber diskutieren Klimaforscher zumindest. Ob das aktuell schon zu beobachten ist, zeigen Analysen von Messdaten. Holger Kantz und seine Mitarbeiter am Dresdner Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPIPKS) entwickeln dafür die statistischen Werkzeuge. Klaus Jacob schilderte am 11.01.2019 im Rahmen einer MPIPKS-Medienmitteilung, wie das geht. weiterlesen…

Verleihung des Frontiers Award 2019 an Prof. James Mayer

Herausragenden Beiträge zum Verständnis protonengekoppelter Elektronenübertragungsreaktionen

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim zeichnete Ende Januar Prof. Dr. James Mayer von der Yale University mit dem „Frontiers in Chemical Energy Science“ Award aus. Den Preis verleiht das MPI CEC jährlich an einen international renommierten Wissenschaftler für besondere Verdienste auf dem Gebiet der „Chemischen Energiekonversion“. Im Rahmen der Preisverleihung hält der Preisträger sowohl einen Festvortrag als auch mehrere zusätzliche Vorlesungen für Nachwuchswissenschaftler der Region und steht für wissenschaftliche Diskussionen zur Verfügung. weiterlesen…

IRENA: Erneuerbare Energien haben geopolitische Auswirkungen

Neue Handelsbeziehungen und Allianzen

IRENA, die Internationalen Agentur für erneuerbare Energien, hat den Bericht „Eine neue Welt“ veröffentlicht, dem zufolge die Weltkommission für Geopolitik der Energiewende die Meinung vertritt, dass die geopolitischen und sozioökonomischen Folgen eines neuen Energiezeitalters genauso tiefgreifend sein könnten wie diejenigen, die den Wandel von Biomasse zu fossilen Brennstoffen vor zwei Jahrhunderten begleitet haben. Dazu gehörten Veränderungen in der Positionierung der Staaten, die Bedeutung neuer Führungsfiguren, mehr Energieakteure, Veränderungen in den Handelsbeziehungen und das Entstehen neuer Allianzen, lässt die IRENA verlautbaren. weiterlesen…

Treibstoff für klimaneutrales Fliegen

KIT-Verbundprojekt „PowerFuel“ mit synthetischem Kerosin aus Öko-Strom und CO2

Fliegen ist energieintensiv, gleichzeitig nimmt der Luftverkehr stetig zu – mit negativen Folgen für das Weltklima. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und eines ihrer Spin-Offs, die Firma Ineratec (solarify.eu/gruenderpreis-fuer-e-fuels-aus-mini-reaktoren), erproben gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Forschung die Herstellung von synthetischen klimaneutralen Kraftstoffen für den Luft-, Schwerlast- und Schiffsverkehr. weiterlesen…

Eisverlust der Antarktis hat sich versechsfacht

Eisverlust der Antarktis hat sich versechsfacht

Das Tempo, mit dem Veränderungen in der Antarktis vorangehen, habe sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Von Zeitlupe zu Zeitraffer. Immer schneller würden jedes Jahr riesige Eismassen schmelzen. Eine neue Untersuchung des Eisverlusts in der Antarktis von Eric Rignot von der University of California und seinem Team offenbare, wie weit die Erderwärmung schon vorangeschritten sei. In den letzten 40 Jahren habe sich der antarktische Eisverlust drastisch beschleunigt. Das berichtet Joschua Katz in seinem Beitrag auf energiezukunft.eu. weiterlesen…

Lichtgespeiste Kraftpakete

Bei der Solarenergie-Ernte „fleißig und erfolgreich“

Miniaturreaktoren umhüllt von Sammelstellen, die Lichtquanten einfangen und an das Zentrum weiterleiten: So sind die kleinsten Bausteine der Kraftfabriken in Organismen konstruiert, die ihre Energie direkt von der Sonne beziehen. Die enge Kopplung von Aufbau und Interaktion der Bestandteile erhöht die Ausbeute, eine Strategie, die ein internationales Team von Wissenschaftlern zum Vorbild nimmt, um der Solartechnik zu mehr Effizienz zu verhelfen. An der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist der Lehrstuhl für Physikalische Chemie I an den Forschungen beteiligt, deren aktuelle Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Chemistry vorgestellt wurden. weiterlesen…

Korea mit Roadmap zum Aufbau von H2-Ökonomie

Zahl der Wasserstoff-Fahrzeuge und -Tankstellen soll massiv erhöht werden

Ein neuer Plan der südkoreanischen Regierung zum Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft sieht einen massiven Anstieg der im Land produzierten Brennstoffzellen-Fahrzeuge vor. Während bis 2018 lediglich rund 2.000 solcher Fahrzeuge gebaut worden seien, solle die Zahl bis 2025 auf 100.000 steigen, berichtet electrive.net. Bis 2040 sei ein weiterer heftiger Anstieg auf insgesamt 6,2 Millionen BZ-Fahrzeuge geplant, von denen 3,3 Millionen exportiert werden sollen. weiterlesen…

BMWi stellt „MARITIME.value“ vor

Umweltfreundliche und wirtschaftliche Nutzung von Ressourcen im Meer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms einen neuen Förderschwerpunkt „MARITIME.value“ zur Entwicklung von umweltschonenden Technologien bei der Nutzung maritimer Ressourcen vor. Die Ressourcen aus dem Meer würden immer wichtiger. Dabei gehe es neben den klassischen Bereichen Öl und Gas insbesondere um erneuerbare Energieträger wie Offshore Wind und um mineralische Ressourcen im Meer. MARITIME.value ist einer von vier neuen Förderschwerpunkten des maritimen Forschungsprogramms. weiterlesen…

Windgeneratoren der Zukunft

20-MW-Windräder?

Windgenerator in Brandenburg Foto © Gerhard Hofmann für Solarify„Mehr als 200 Meter Durchmesser haben die leistungsstärksten Windturbinen heute „, und sie hätten inzwischen stolze 12 Megawatt – vor allem offshore – „noch längere Rotorblätter werden schlicht zu teuer“, schreibt Monika Rößiger am 08.01.2019 in Spektrum der Wissenschaft. In ihrem Artikel beschreibt sie, wie Forscher daran arbeiten, mit völlig neuen Rotorkonzepten diese Begrenzung zu überwinden und bereits die Größenordnung von 20 MW anpeilen. weiterlesen…

Ersatz für Anodenmaterial Graphit

Verbesserte Kapazität von Li-Ionen-Batterien durch Nanokomposite

Lithium-Ionen-Batterien werden aufgrund ihrer hohen Kapazität, langen Lebensdauer und Umweltfreundlichkeit als Energiespeicher hauptsächlich in Elektrofahrzeugen und elektronischen Geräten eingesetzt. Um den wachsenden Energiebedarf zu decken, müssen diese Batterien dringend verbessert werden. Eine Methode zur Verbesserung der Leistung von Li-Ionen-Batterien bestehe darin, alternative Negativ- oder Anodenmaterialien, einschließlich Übergangsmetalloxide, zu entwickeln und das herkömmliche Anodenmaterial Graphit zu ersetzen, schreiben saudi-arabische Forscher am 10.01.2019 in nature scientific reports. Im Forschungszentrum Jülich hat man schon im Juni 2018 mit antimondotierten Zinnoxid-(ATO)/Graphen-Hybrid-Nanokompositen Erfolge erzielt (siehe: onlinelibrary.wiley.com). weiterlesen…