Keramische Batterie mit Weltrekord-Eigenschaften

Fraunhofer IKTS präsentiert Neuentwicklung bei Energy Storage Europe in Düsseldorf

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS wird an der Energy Storage Europe 2019, die vom 12. bis 14. März in Düsseldorf stattfindet, seine neu entwickelte keramische Hochtemperaturbatterie Cerenergy für stationäre Batteriespeicher präsentierem. Mit Kosten von weniger als 100 Euro/kWh liege der Preis auf Zellebene bei rund der Hälfte des Preisniveaus von Li-Ionen Akkus. Damit halte die Cerenergy-Lösung den Rekord für Natrium-Nickelchlorid-Batteriezellen und sei dabei wartungsfrei sowie absolut sicher, teilt der Messeveranstalter in einer Pressemeldung mit. weiterlesen…

Solarzellen der Zukunft

Energie der Sonne effektiver als je zuvor nutzen

Die Kraft, mit der die Sonne auf die Erde strahlt, könnte den weltweiten Energiebedarf um ein Vielfaches decken. Bereits heute betrage die Gesamtleistung der installierten Photovoltaik-Module in den USA rund 60 Gigawatt, eine Menge, die sich in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich verdoppeln werde, und China habe seine PV-Leistung allein 2017 um fast 60 GW erhöht. Das berichtet Stephen Battersby in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). In der Zwischenzeit hätten Verbesserungen in der PV-Modultechnologie den Preis für Solarstrom gesenkt, so dass er mit anderen Stromquellen in vielen Teilen der Welt konkurrenzfähig sei. weiterlesen…

Magnesium-Batterien: Aufbruch ins Post-Lithium-Zeitalter

Magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie

Leistungsfähiger, günstiger und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien: Das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie ihre Kooperationspartner von neuartigen Magnesium-Batterien, die sie im Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln wollen. Das von der Europäischen Union (EU) mit über 6,5 Millionen Euro finanzierte Forschungsprojekt bündelt relevante Aktivitäten verschiedener europäischer Wissenschaftsinstitutionen. (Foto: Im europäischen Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) gemeinsam mit Kooperationspartnern eine magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie – Forschende am HIU montieren Magnesiumbatterien unter Argon-Schutzgas – © Laila Tkotz/KIT) weiterlesen…

Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen

AEE-Animation: Erfolgreiche Kopplung von Strom, Wärme und Mobilität

Beim Spitzengespräch im Kanzleramt zum Kohleausstieg sei eine grundsätzliche Einigung über Finanzhilfen verabredet worden. Nun müsse es vermehrt um die Gestaltung der künftigen Energieversorgung gehen. Sektorenkopplung, also die Verbindung der bisher eher getrennt voneinander organisierten Energieverbrauchsbereiche Strom, Wärme und Mobilität, werde dabei ein entscheidender Baustein sein. Warum es diese Kopplung brauche und wie diese umgesetzt werden könne, verdeutlicht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in ihrer neuen Animation „Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen“. weiterlesen…

CO2-Speicher im geklüfteten Fels

ETH Zürich untersucht geologische Prozesse, die Speicherpotenzial beeinflussen

Mit der blossen Reduktion des Treibhausgasausstosses lasse sich das 2010 an der UN-Klimakonferenz in Cancun festgeschriebene 2-Grad-Ziel nicht erreichen. Die zuletzt geforderte Variante von maximal 1,5 Grad Celsius Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit schon gar nicht. Dies, so habe der Weltklimarat IPCC 2018 in einem Sonderbericht festgestellt, klappe nur, wenn zusätzlich CO2 aus der Atmosphäre entfernt und im Boden eingelagert wüwrde. Solch negative Emissionen ließen sich jedoch nur erreichen, wenn das abgeschiedene CO2 für Jahrhunderte sicher gespeichert werden könne. Dies werde derzeit von Forschern an der ETH Zürich untersucht. weiterlesen…

Kraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als Verkehr

KIT-Forscher zeigen: Filteranlagen weltweit größte Quellen für ultrafeine Partikel mit erheblichen Klima-Auswirkungen

Ultrafeine Partikel sind sowohl gesundheits- als auch klimarelevant. In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun eine Quelle identifizieren, die besonders auf das regionale Klima einwirkt: moderne Kohlekraftwerke. Wie deren Emissionen die Bildung von ultrafeinen Partikeln beeinflussen und welche Wirkung sie auf das Klima haben, beschreiben sie im Magazin Bulletin of the American Meteorological Society. (Foto: Kohlekraftwerk Boxberg in der Lausitz In der Abluftfahne haben die Forscher in 20 Kilometern Entfernung bis zu 85 000 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen – © Wolfgang Junkermann, KIT) weiterlesen…

Hin zu einem neuen Wasserstoffmarkt

CertifHY-Herkunftsnachweise (GOs) für grünen Wasserstoff jetzt erhätlich

Europa mache einen wichtigen Schritt hin zu einem neuen und transparenten Wasserstoffmarkt. Das CertifHy-Projekt „Entwicklung des 1. EU-weiten Herkunftsnachweissystems (GO-Systems) für grünen Wasserstoff“ habe über 75000 CertifHy-Herkunftsnachweise für grünen und CO2-armen Wasserstoff ausgestellt, die jetzt auf dem Markt erhältlich sind. Das berichtet der TÜV Süd in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

PIK: Zusammenhang zwischen Schneemassen und Klimawandel

Globale Erwärmung begünstigt die starken und anhaltenden Schneefälle

Die Menschen in den Alpen kämpfen mit Massen von Schnee. Auch das Winterwetter aber sei – wie jedes Wetter – nicht frei vom Einfluss der menschgemachten globalen Erwärmung zu sehen, so erklären Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).ktuelles/nachrichten/schneemassen-und-klimawandel“>so erklären Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). weiterlesen…

Die New York Times über Gletscherschwund

Millionen Menschen hängen vom Schmelzwasser ab

„Gletscher sind wichtige Wasserquellen für Menschen, Tiere und Pflanzen in Zentralasien. Aber die globale Erwärmung lässt die Gletscher dort und auf der ganzen Welt jedes Jahr schrumpfen,“ schreibt Henry Fountain am 15.01.2018 in der New York Times. Fountain, Klimawandel-Reporter der Zeitung, und Multimedia-Reporter Ben C. Solomon waren nach Kasachstan gereist, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Berggletscher zu sehen. Solarify mit einigen Ausschnittten. weiterlesen…

Struktur und Funktion von Photosyntheseprotein im Detail aufgeklärt

Photosynthetischer Komplex I ist Schlüsselelement im photosynthetischen Elektronentransport – bislang wenig über ihn bekannt

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus verschiedenen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat die Struktur und Funktionsweise des photosynthetischen Komplex I aufgeklärt. Der Membranproteinkomplex ist wesentlicher Bestandteil der Photosynthese und spielt eine wichtige Rolle in der dynamischen Anpassung von Elektronentransportprozessen. Die Arbeit des Teams von 14 Kooperationspartnern, zu denen neben Hauptautor Prof. Marc Nowarcyk von der Ruhr-Universität Bochum auch James Birrell und Prof. Wolfgang Lubitz vom MPI CEC in Mülheim/Ruhr und Nicholas Cox von der Australian National University (ANU) in Canberra gehören, wurde im Januarheft der Zeitschrift Science veröffentlicht. weiterlesen…