Große Wäsche

Aufbereitung von Biogas mit ionischen Flüssigkeiten verbraucht weniger Energie

Die Aufbereitung von Biogas zu Biomethan wird in rund 200 Anlagen in Deutschland praktiziert. Ingenieure der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut in Karlsruhe haben – einer Medienmitteilung vom 11.12.2018 folgend – gemeinsam mit Praxispartnern der Ionic Liquids Technologies GmbH aus Heilbronn und der Powerfarm Bioenergie GmbH aus Tuningen im Projekt „BGA-IL – Biogasaufbereitung mit ionischen Flüssigkeiten“ (FKZ-Nr. 03KB104) ein energieeffizientes Aufbereitungskonzept entwickelt, das sich die Vorteile ionischer Flüssigkeiten zu Nutze macht. weiterlesen…

Werner Kleinkauf feiert 80. Geburtstag

Pionier der Energiewende gründete 1988 heutiges Fraunhofer IEE

Die Anfänge der heutigen Energiewende liegen über 40 Jahre zurück. Einer der Pioniere ist Prof. Werner Kleinkauf, der Anfang der 70er Jahre bei der DLR mit der Forschung und Entwicklung zur Nutzung der erneuerbaren Energien begann und ab 1976 an der Universität Kassel fortsetzte, 1981 Mitbegründer der heutigen SMA Solar Technology AG und 1988 Gründer des heutigen Fraunhofer IEE war. Als einer der ersten habe er die Bedeutung der Systemforschung für eine stabile und sichere Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie erkannt und zitierte dafür immer wieder den griechischen Philosophen Aristoteles: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit waren Regelungstechnik, Leistungselektronik, Stromrichtertechnik und Energiesystemtechnik. weiterlesen…

Hochtemperatur-Co-Elektrolyse erfolgreich getestet

Durchbruch für Power-to-X“: Sunfire startet Skalierung hocheffizienter Produktion

Der Dresdner Sunfire GmbH ist nach eigenen Angaben ein technologischer Durchbruch für die Energiewende gelungen: Die erfolgreiche Inbetriebnahme und der erfolgreiche Testbetrieb (> 500 Stunden seit November 2018) einer Hochtemperatur-Co-Elektrolyse. Die SUNFIRE-SYNLINK genannte Technologie ermöglicht die hocheffiziente Produktion (zukünftig ca. 80 % Wirkungsgrad im industriellen Maßstab) von Synthesegas in einem einzigen Schritt unter Einsatz von Wasser, CO2 und Ökostrom. Damit sinken die Investitions- und Betriebskosten für Power-to-X-Projekte (synthetische Kraftstoffe, e-Crude, e-fuels) deutlich (Foto: Prototyp der Co-Elektrolyse-Anlage – © Sunfire). weiterlesen…

PV-Anlagen können Häuser vor Schneebruch schützen

Fell: Lösung seit Jahren bekannt

Eine PV-Anlage auf dem Dach könne auch den Schnee schmelzen und nicht nur Strom liefern. Eine im Vergleich zur Jahresstromerzeugung winzige Strommenge reiche dafür aus. Das rät Energieexperte und EEG-Mitautor Hans-Josef Fell dringend allen von der momentanen Schneekatastrophe betroffenen Hausbesitzern in Südbayern und im Alpenraum. Die Hausdächer, die derzeit unter den Schneelasten einzubrechen drohen, wären weniger gefährdet, wenn sie bereits mit rückstromfähigen PV-Anlagen – mit Batterien im Keller – ausgerüstet wären. ) Foto: – Foto © Agentur Zukunft, Christian Vogt für Solarify) weiterlesen…

TenneT im Plan

Offshore-Kapazitäten auf 6.232 Megawatt gesteigert

Der Ausbau der Offshore Windenergie in Deutschland schreitet weiter voran. Nun hat der Netzbetreiber TenneT mit den vorhandenen Netzanschluss-Kapazitäten das Ausbauziel der Bundesregierung für 2020 nahezu komplett erreicht. In einer Medienmitteilung vom hieß es, dieNordsee-Windernte 2018 habe die des Vorjahrs um rund fünf Prozent übertroffen; der Anteil an der Gesamt-Windstromerzeugung lag erneut bei fast 16 Prozent. weiterlesen…

17 Tonnen CO2 ein Mythos

Elektroauto-Akkus doch umweltfreundlich

Eine Studie aus Schweden sollte belegen, dass die Akkus eines Elektroautos das Klima mit 17,5 Tonnen CO2 belasten. Das Handelsblatt-Magazin EDISON begab sich auf Spurensuche. Solarify diskutierte den Sachverhalt bereits im November 2017 (siehe: solarify.eu/e-autos-umweltfreundlich). weiterlesen…

Ozeane heizen sich noch schneller auf

New York Times mit neuen Forschungsergebnissen aus Science

Wissenschaftlichen Forschungen zufolge beschleunigt sich die Erwärmung der Weltmeere schneller als bisher angenommen, schrieb Kendra Pierre-Louis am 10.01.2018 in der New York Times – das habe verheerende Auswirkungen auf den Klimawandel, da fast die gesamte von Treibhausgasen eingeschlossene Wärme in den Ozeanen gespeichert werde. Die NYT-Autorin zitierte eine am 10.01.2019 in Science*) veröffentlichte neue Analyse, derzufolge sich die Ozeane im Durchschnitt um 40 Prozent schneller erwärmen als vor fünf Jahren vom IPCC geschätzt. Die Forscher seien zudem zu dem Schluss gekommen, dass die Meerestemperaturen mehrere Jahre lang in Folge Rekorde gebrochen haben. weiterlesen…

Strom aus Wechselbad des Magnetismus

Elektrische Ausbeute magnetischer Generatoren um Größenordnungen verbessert

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Festkörper und Werkstoffforschung Dresden (IFW) haben einen neuen magnetischen Generator entwickelt, um Abwärme in Strom umzuwandeln. Durch eine clevere Anordnung der Komponenten sei es gelungen, die elektrische Ausbeute um Größen­ordnungen zu verbessern. Damit qualifizierten sich thermomagnetische Generatoren zur anwendungstauglichen Technologie für die Rückgewinnung von elektrischer Energie aus Abwärme. weiterlesen…

Erwärmung der Weltmeere entspricht einer Atombombe pro Sekunde

Weil Meere 90% der Klimawandel-Energie absorbieren, hat sich deren Temperatur in 150 Jahren stark erhöht

Die globale Erwärmung hat die Ozeane in den letzten 150 Jahren um das Äquivalent einer Atombombenexplosion pro Sekunde erhitzt, so das Fazit neuer in den PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) publizierter Forschungsergebnisse, schrieb Umweltredakteur Damian Carrington am 07.01.2019 im Guardian. Denn mehr als 90% der von den Treibhausgasemissionen der Menschheit verursachten Wärme wurde von den Meeren aufgenommen, wobei nur wenige Prozent die Luft-, Land- und Eiskappe erwärmen. Die enorme Energiezufuhr der Ozeane treibt den Meeresspiegel in die Höhe und ermöglicht es, dass Hurrikane und Taifune intensiver werden. weiterlesen…

…und die Weltbevölkerung wächst und wächst…

Anfang 2019 lebten 7.674.575.000 Menschen auf der Erde

In der Nacht zum 1. Januar 2019 lebten bereits 7.674.575.000 Menschen auf der Erde. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2018 somit in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gewachsen. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger (Geburten minus Todesfälle) hinzu. Diese Zahlen gab die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2018 bekannt. (Grafik © Deutsche Stiftung Weltbevölkerung – PRB World Population Data Sheet 2018) weiterlesen…