PV-Degradation aufgehoben

Neues Verfahren aus Konstanz

Sobald Solarzellen aus kristallinem Silizium Licht ausgesetzt werden, reduziert sich ihre Leistung – die sogenannte lichtinduzierte Degradation (LID). Wie stark, das hängt von der Qualität des Wafermaterials und auch vom Zellkonzept ab. Forscher der Universität Konstanz haben diesen  Vorgang jetzt umgekehrt  – die fertigen Module unterliegen dieser Art der Degradation dann nicht mehr. Ein Beitrag im Photovoltaik-Forum. weiterlesen…

Neues Beschichtungsverfahren macht Solarzellen effizienter

Snow Globe Coating: Was Schneekugeln und Solarzellen gemeinsam haben

Schnee rieselt auf märchenhafte Landschaften und bedeckt die Oberfläche mit weißen Flocken. So kennt man das Prinzip der Miniatur-Schneekugeln, die im 19. Jahrhundert in Wien erfunden wurden. Ähnlich wie das Prinzip der Schneekugeln funktioniert auch das so genannte Snow Globe Coating, von dem auch sonnenverwöhnte Solarzellen profitieren. Dieses Verfahren wurde von der an der FH Oberösterreich lehrenden Wissenschaftlerin Dr. Angelika Basch erfunden und wird nun in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg weiter entwickelt. weiterlesen…

AEE startet Diskussionsforum zur Energiewende

Runderneuertes „Forschungsradar Energiewende“ bietet Online-Plattform für fachlichen Austausch

Die zunehmende Umstellung auf Erneuerbare Energien verändert das Energieversorgungssystem grundlegend und stellt eine große technische, ökonomische und soziale Herausforderung dar. Anforderungen und Lösungsansätze, die von Forschungsinstituten erarbeitet wurden, dokumentiert das Forschungsradar Energiewende der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Ab sofort bietet das Onlineportal der Öffentlichkeit auch die Möglichkeit, Studien und Metaanalysen zu kommentieren und die Ergebnisse zu diskutieren. weiterlesen…

Wie sauber ist die Berliner Luft?

Erste Messkampagnen-Ergebnisse bringen gute und schlechte Nachrichten

Forscher des IASS, des Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam, haben die Luftqualität in Berlin kürzlich aus einer neuen Perspektive untersucht – vom Fahrradsattel aus. Ihre Messungen und die des Instituts für Energie- und Klimaforschung – Troposphäre des Forschungszentrums Jülich tragen dazu bei, die Quellen und die Verteilung von Feinstaub in der Stadt besser zu verstehen. Eine Übersichtskarte mit Messergebnissen von ausgewählten Routen wird auf der Webseite des IASS veröffentlicht, sobald die Auswertungen abgeschlossen sind. weiterlesen…

IEA World Energy Outlook in Berlin vorgestellt

WEO befürchtet 3,6 Grad Temperaturanstieg

„Ein Brikett“ nannte Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Sontowski den diesjährigen World Energy Outlook der Internationalen Energie-Agentur (IEA), der am 19.11.2014 im Berliner Wirtschaftsministerium vorgestellt wurde. IEA-Chefvolkswirt Fatih Birol legte erneut einen Akzent auf die ungleiche Verteilung der Subventionen: Fossile Energieträger erhielten mit 440 Milliarden Euro viermal so viel wie erneuerbare. Zudem kämen diese Gelder nicht den Armen zugute, sondern den reichen Produzenten- oder Förderländern. weiterlesen…

Meilenstein schon, Durchbruch nein

Klimakooperation USA – China vor langem Weg

Das gemeinsame Bekenntnis zu Klimazielen von USA und China löst eine der großen Blockaden in den internationalen Klimaverhandlungen. Ein Durchbruch für den globalen Klimaschutz ist das Vereinbarte aber nicht, meint Susanne Dröge, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einem „Kurz gesagt“.
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Atommüll stark unterschätzt

Schwach- und mittelradioaktiver Abfall verdoppelt sich möglicherweise

Der künftig anfallende schwach- und mittelradioaktive Abfall werde sich unter Umständen verdoppeln, schreibt Michael Bauchmüller in der  Süddeutschen Zeitung unter Berufung auf einen ihm vorliegenden Entwurf des „nationalen Entsorgungsplans“, den die Bundesregierung mit den Ländern abstimme. Deutschland wird in den nächsten Jahrzehnten insgesamt voraussichtlich deutlich mehr Atommüll entsorgen müssen als bislang angenommen.
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Schwimmendes Super-Labor

Für 124 Mio. Euro

Nach mehrwöchigen wissenschaftlichen Erprobungsfahrten und einer Bauzeit von etwa 20 Monaten haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil in Wilhelmshaven das neue Tiefseeforschungsschiff SONNE in Wilhelmshaven übernommen. Gebaut wurde das Schiff durch die Meyer Werft in Papenburg. Nach einer kurzen Vorstellungsreise in mehreren Häfen an Nord- und Ostsee geht das schwimmende Labor Sonne ab Januar 2015 im indischen und pazifischen Ozean auf Forschungsreise. „Wir übergeben das modernste Forschungsschiff der Welt der Wissenschaft. Ein Hightech-Schiff, das den höchsten Ansprüchen moderner Meeresforschung gerecht wird“, sagte Johanna Wanka. weiterlesen…

CSP oder PV? Solar-Gretchenfrage weiter offen

Studie: Konzentrierte thermische Solarenergie könnte Photovoltaik den Rang ablaufen

Robert Pietzcker, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat zusammen mit seinen Kollegen Gunnar Luderer (PIK), Daniel Setter vom DLR, und Susanne Manger von der TU Berlin ein ökonomisches Modell zur Abschätzung der Rolle der Solarenergie im künftigen Klimaschutz entwickelt. weiterlesen…