Antriebskräfte der Eisberg-Wanderungen entschlüsselt
Antarktis-Forschung: Tafeleisberge treiben acht Jahre und länger durch das Südpolarmeer und schmelzen vor allem an der Unterseite
Wenn in absehbarer Zukunft am Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ein Tafeleisberg von der annährend siebenfachen Größe Berlins abbricht, beginnt für ihn eine Wanderung, deren Route Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung schon jetzt ziemlich genau vorzeichnen können. Den Forschern ist es nämlich gelungen, die Drift antarktischer Eisberge durch das Südpolarmeer treffend zu modellieren und dabei die physikalischen Antriebe ihrer Wanderung und ihres Schmelzens zu identifizieren. Welche Kräfte dabei maßgeblich wirken, hängt nämlich von der Größe des Eisberges ab. Die neuen Ergebnisse sind im Online-Portal des Fachmagazins Journal of Geophysical Research: Oceans erschienen. (Foto: Eisberg im Amundsenmeer – Foto © Thomas Ronge/awi.de)
Umwelt- und Klimaschutz ist das drittwichtigste Thema für die Bevölkerung in Deutschland. So das Ergebnis der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, zu der der
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Der US-amerikanische Präsident Donald Trump steht wie kein anderer vor ihm für die Vergangenheit. Er kämpft für die Energiepolitik von Gestern, oder besser: er kämpft für die Energiepolitik von vor 25 Jahren. Alles, was damals gut schien, will er möglichst lang konservieren: Kohle, Atom und Öl. Zukunft findet für ihn nicht statt. Kein Wunder, dass er jede seriöse wissenschaftliche Prognose verweigert und den Klimavertrag aufkündigen will. Seine ersten Amtshandlungen waren somit, einen Skeptiker des Klimawandels als Chef der Umweltbehörde zu berufen und einen ehemaligen Ölkonzernlenker zum Außenminister, der zwar den Klimawandel anerkennt, aber ebenfalls für die Interessen der fossilen Energieindustrie steht. Nun will Trump per Dekret die Klimapolitik seines Vorgängers aufheben. Für den internationalen Klimaschutz brechen schlechte Jahre an. Auch wenn Trump das Pariser Klimaabkommen nicht ohne weiteres verlassen kann und die Energiewende auch in Amerika vorangeht – die Stärkung des fossilen Kapitals durch den US-Präsidenten verschärft den Kampf zwischen alter und neuer Energiewelt. (Foto: Claudia Kemfert Foto © claudiakemfert.de)