Greenpeace: Regierung schont Kohlekraftwerke

Deutschland droht Klimaziel zu verfehlen

Deutschland muss bis zum Jahr 2020 dreimal mehr Braunkohlekraftwerke abschalten als bisher geplant, um sein Klimaziel nicht zu verfehlen. Nach den derzeitigen Plänen der Bundesregierung würde der Stromsektor nur 34 Prozent seiner CO2-Emissionen einsparen. Notwendig wäre aber eine CO2-Reduktion um 40 Prozent, um das Klimaziel zu erreichen. Das belegt eine Studie des Instituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

Meta-Analyse: Wärmebedarf runter – EE rauf

Potenziale zu Energieeinsparung und Einsatz Erneuerbarer Energien für Wärmeversorgung bleiben ungenutzt

Die wesentlichen Stellschrauben zur Einleitung der Energiewende im Wärmemarkt sehen Energiewissenschaftler in der Reduktion des Wärmebedarfs, z.B. durch Wärmedämmung und im Umstieg auf Erneuerbare Energien. Das geht aus der am 02.09.2015 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichten Metaanalyse „Energiewende im Wärmesektor“ hervor, die insgesamt 22 Studien auf ihre Aussagen zur Entwicklung des Wärmemarktes vergleicht. weiterlesen…

LEEN auf dem Vormarsch

Noch Dasein in der Nische: Lernende Energieeffizienz-Netzwerke

Im Rahmen der Jahreskonferenz der Lernenden Energieeffizienz-Netzwerke (LEEN) am 29.09.2015 im Lichthof des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Berlin tauschten sich rund 200 Teilnehmende über ihre Erfahrungen in den Netzwerken und weitere Perspektiven aus. Zudem wurden sechs LEEN-Netzwerke ausgezeichnet, die in den vergangenen zwölf Monaten gegründet worden waren. weiterlesen…

Energiebranche Schlüssel zum Klimaschutz

Energiewirtschaft und Klimawandel: Anreize für Klimaschutz-Investitionen stärken

Der Energiesektor verursacht trotz vieler technischer Möglichkeiten, Emissionen zu mindern, weltweit den höchsten Treibhausgas-Ausstoß. Um den Klimaschutz marktkonform und technologieneutral voranzutreiben und Klimaschutz-Investitionen anzureizen, wäre es  besonders effizient, wenn CO2 endlich weltweit einen Preis bekäme. Dies sind Kernergebnisse eines am 01.10.2015 vom Weltenergierat – Deutschland und dem Wissenschaftsportal klimafakten.de veröffentlichten Reports. Unter dem Titel „Klimawandel: Was er für die Energiewirtschaft bedeutet“ fasst der Report erstmals in deutscher Sprache die Kernergebnisse des jüngsten Weltklimaberichts zusammen, die für den Energiesektor relevant sind. weiterlesen…

klimafakten.de vollständig überarbeitet

Entsprechend Fünftem Sachstandsbericht des IPCC-Weltklimaberichts

klimafakten.de, ein von von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation (ECF) getragenes wissenschaftliches Informationsportal der Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH, will eine informierte Debatte über Klimawandel und Klimaschutz,  orientiert am neuesten Sachstand der weltweiten Forschung. Hierzu hat die Redaktion von klimafakten.de jetzt sämtliche Behauptungen vollständig überarbeitet und aktualisiert. Alle Texte entsprechen somit nun den Befunden im jüngsten Fünften Sachstandsbericht des Weltklimaberichts des IPCC – und spiegeln damit den aktuellen Forschungsstand.
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Energiewende gegen Widerstände erkämpfen

Eurosolar konferiert über „Praxis der Energiewende“

Kontroverse Debatten zum Weißbuch, aktuelle Einschätzungen zur Marktentwicklung, kritische Auswertungen der Ausschreibungspiloten sowie Beiträge zur zunehmenden Bedeutung der europäischen Energiepolitik waren die Schwerpunkte des diesjährigen Eurosolar-Symposiums mit mehr als 80 Teilnehmern in Berlin. Erneut wurde klar, dass eine wirklich konsequente Energiewende gegen erhebliche Widerstände erkämpft werden muss. weiterlesen…

Bürgerenergie geht nur regional!

Robert Spanheimer im Solarify-Selbst-Gespräch über die Bedeutung der lokalen Perspektive beim Umbau der Energieversorgung

Die Regionalstrom Franken eG ist eine im Oktober 2014 gegründete Vermarktungsgenossenschaft für Strom aus Bürgerenergieanlagen mit dem  Ziel, die zahlreichen Kleinerzeuger der Region westlich von Nürnberg zu bündeln und den Strom gemeinsam mit kommunalen Stromversorgern in der Region bis zum Endkunden zu vermarkten. Die Genossenschaft hat 134 Mitglieder, die Bürgerwindparks, PV- und Biogas-Anlagen in Nordbayern betreiben. Ihr ehrenamtlicher Vorstandvorsitzender Spanheimer will, dass die Menschen im ländlichen Raum durch Profit motiviert werden, sich für die Erneuerbaren Energien einzusetzen. Er begrüßt die BMWi-Vorschläge zu Digitalisierung der Energiewende, kritisert aber, dass kein EEG-geförderter Strom als Grünstrom an Endkunden mehr verkauft werden kann – daher verlangt er, „dass die Verordnungsermächtigung zur Grünstromvermarktung endlich umgesetzt wird“. weiterlesen…

Abschaltbare Lasten wenig genutzt

Industrie zögerlich

Die Industrie nutzt die Möglichkeit zum Abschluss von Rahmenverträgen über abschaltbare Lasten zur besseren Integration von erneuerbaren Energien bisher kaum. Wie die Bundesregierung in ihrem Bericht zur Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (18/6096) mitteilt, wurden bisher lediglich sechs Rahmenverträge mit vier Unternehmen aus der chemischen und der Aluminium-Industrie abgeschlossen. Die Gesamtabschaltleistung betrage 465 MW im Bereich sofort abschaltbarer Lasten und 979 MW im Bereich schnell abschaltbarer Lasten. „Die mögliche Kontrahierungsmenge wurde damit seitens der industriellen Anbieter bei weitem nicht ausgeschöpft“, schreibt die Bundesregierung.
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Industriebetriebe produzieren rund 9 % der Strommenge

Meist Eigenversorgung

Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge haben die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes 2014 45 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von rund 9 % an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe und an das öffentliche Netz abgegeben. Berücksichtigt werden hierbei nur Stromerzeugungsanlagen mit einer elektrischen Engpassleistung (brutto) von mindestens einem Megawatt. weiterlesen…

2015 mehr Strom aus Wind als im Vorjahr

Hohes Windaufkommen und starker Anlagenzubau sorgen für Rekordeinspeisung

Die Stromerzeugung aus Windkraft hat bereits Ende September den Saldo der Winderzeugung aus dem Gesamtjahr 2014 übertroffen: Lag die Bilanz des Vorjahres bei 57,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh), so wurden bis Ende September 2015 bereits 59 Milliarden kWh Strom durch Windkraft erzeugt. Dabei ist der auf See erzeugte Anteil von 1,4 Milliarden kWh auf 4,6 Milliarden kWh gestiegen. Das zeigt die aktuelle Auswertung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). weiterlesen…