50 Mio. für energetische Quartier-Sanierung

Verbesserte Förderung im KfW-Programm

Mit dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ fördern das Bundesbauministerium und die KfW seit vier Jahren integrierte Quartierskonzepte, um die Energieeffizienz von Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur zu steigern. Im vierten Quartal 2015 werden die Förderkonditionen deutlich verbessert. Für das Programm stehen in diesem Jahr 50 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds zur Verfügung. weiterlesen…

Deutschland und Indien wollen gemeinsam Klima schützen

Erklärung beider Regierungen verabschiedet

Deutschland und Indien wollen ihre Umwelt-Zusammenarbeit vor allem beim Klimaschutz verstärken. Das ist das Ergebnis der 3. deutsch-indischen Regierungskonsultationen mir Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Modi in Neu Delhi. In einer gemeinsamen Erklärung bekennen sich beide Seiten unter anderem dazu, beim Klimaschutzgipfel COP21 in Paris ein globales Klimaschutz-Übereinkommen zu verabschieden, mit dem die globale durchschnittliche Erderwärmung unter 2 Grad Celsius gehalten werden soll. weiterlesen…

Der Standard „wirbt“ für Nespresso

Schöner Aluminium-Schein

Mit dem seltsamen Titel „Nespresso auf dem Weg zu vollständiger CO2-Effizienz: Agroforstwirtschaftsprogramm komplettiert die Wertschöpfungskette“ samt vom Kaffeekapsel-Konzern zur Verfügung gestellter Fotostrecke lobt der österreichische Standard den umstrittenen Kaffee-Großvermarkter. Der Hinweis „Promotion – entgeltliche Einschaltung“ ist darüber in kleinstmöglicher Schrift übersehbar angebracht. Solarify schaut hinter die schöne Fassade. weiterlesen…

Stadtleben ist ungesund

Stickoxidbelastung deutlich zu hoch

„Wir haben nicht alleine einen Manipulationsskandal bei VW, sondern einen handfesten Abgasskandal“, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Daniel Moser zur jüngsten Auswertung der UBA-Messwerte durch Greenpeace. „Die massiv überhöhten Innenstadtwerte bedrohen die Gesundheit der Menschen.“ Rund die Hälfte der bislang ausgewerteten 137 Luftmessstationen in Städten liefert im Neun-Monats-Mittel Daten, die den erlaubten Jahreswert von 40 Mikrogramm überschreiten. Dazu kommt verschlimmernd, dass viele Hersteller bei den Verbrauchsangaben tarnen und täuschen (siehe solarify.eu). weiterlesen…

Scharfe Kritik an E-Politik

Bürger sauer über Gabriels Energiepolitik

Beim Bürger­energie-Treffen am 25. und 26.09.2015 in Erfurt gab es einerseits starken Protest am bürger­feindlichen Energie­wende-Kurs des Wirtschafts­ministeriums, das für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger immer größere Hürden aufbaue („Sanierungsprogramm für die vier großen fossilen Stromkonzerne“),  andererseits neuen Schwung für die Graswurzel-Bewegung. weiterlesen…

Wärmewende weiter ankurbeln

FVEE-Positionspapier „Erneuerbare Energien im Wärmesektor“

Dass die Wärmewende notwendig ist, bestreitet mittlerweile kaum mehr jemand. Dennoch hat die Politik noch nicht die richtigen Instrumente gefunden, um dem Wärmemarkt eine ausreichende Dynamik zu verleihen. Als Beitrag zu einer fundierten Diskussion über adäquate Politikinstrumente in der Wärmewende haben die Mitgliedsinstitute des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien (FVEE) das Positionspapier „Erneuerbare Energien im Wärmesektor“ erarbeitet, das die Herausforderungen im Wärmesektor analysiert und Empfehlungen für die einzelnen Technologien formuliert sowie mögliche Lösungsansätze im Wärmemarkt beschreibt. Für das Wuppertal Institut war Dietmar Schüwer an der Erstellung des Papiers beteiligt. Es steht zum Download zur Verfügung. weiterlesen…

Förderung für kommunalen Klimaschutz verstärkt

BMUB erhöht Quoten

Die Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen wurde am 01.10.2015 deutlich verbessert. Für finanzschwache Kommunen sowie Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen werden die Förderquoten erhöht. Neue Fördermöglichkeiten gibt es außerdem für nachhaltige Mobilität, Energiesparmodelle und LED-Beleuchtung. weiterlesen…

WiWo: „Wasserstoff wird das Öl der Zukunft“

Artikel in der Wirtschaftswoche

„Die Elektrolyse könnte ein zentrales Problem der Energiewende lösen“ schreibt die Wirtschaftswoche unter dem Titel „Wasserstoff wird das Öl der Zukunft“. Denn immer öfter gebe es mehr Grün-Strom, als benötigt werde. Weil Speicher fehlten, müssten die Stromnetzbetreiber die Anlagen abschalten. Für den entgangenen Ertrag werden die Anlagen-Betreiber entschädigt. „Mehr als 100 Millionen Euro waren es vergangenes Jahr – Geld, das letztlich die Stromkunden zahlen.“ weiterlesen…

Keine Kohle mehr für Kohle, Öl und Gas

Divestment findet immer mehr Anhänger

Der weltweite Ausstieg aus Investitionen in umweltschädliche fossile Brennstoffe hat sich im vergangenen Jahr verfünfzigfacht, gemäß einer neuen Studie des US-Beratungsunternehmens Arabella Advisors. Die Zahl der Investoren, die sich zum sogenannten Divestment verpflichtet haben, – sie verwalten 2,32 Billionen Euro – ist laut der Studie jüngst exponentiell gewachsen. weiterlesen…