Bald bessere Speicher für E-Autos?

ZSW entwickelt kobaltfreies Kathodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien

Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) haben ein neues Kathodenmaterial für Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien mit herausragenden Eigenschaften entwickelt: Lithium-Nickel-Manganoxid. Es erreicht eine bis zu 40 Prozent höhere Energiedichte als bisherige Materialien. Kostengünstiger ist das Material außerdem: Es verzichtet auf das teure und seltene Kobalt und nutzt weniger Nickel. Darüber hinaus ist es einfach zu produzieren. Die Entwicklung einer günstigen und sicheren Hochenergiebatterie, mit denen Elektroautos länger fahren können, rückt damit in Reichweite. Für die künftige Material- und Zellfertigung sucht das ZSW jetzt Entwicklungspartner. weiterlesen…

Deutscher Klimaforscher in den Weltklimarat gewählt

Hans-Otto Pörtner kümmert sich beim IPCC um Risiken und Folgen des Klimawandels

Der deutsche Klimaforscher Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut ist am 06.10.2015 in Dubrovnik zum Ko-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates (IPCC) gewählt worden. Zusammen mit Debra Roberts aus Südafrika wird er die Arbeitsgruppe II leiten, die sich mit den Risiken und Folgen des Klimawandels sowie mit Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel beschäftigt. weiterlesen…

Bundesnetzagentur startet dritte PV-Freiflächen-Ausschreibung

Ausschreibungsvolumen 200 MW

Für diesen Gebotstermin beträgt das Ausschreibungsvolumen 200 MW und liegt damit um 50 MW über den Ausschreibungsvolumina der ersten beiden Runden. Der Höchstwert und damit der maximal zu bietende Wert beträgt 11,09 ct/kWh. Seit dem 06.10.2015 können Bieter ihre Gebote für diese Ausschreibungsrunde bis zum 01.12.2015 abgeben. Wer in einer der ersten beiden Runden mit seinen Projekten keinen Zuschlag erhalten hat, kann erneut an dieser Ausschreibung teilnehmen. weiterlesen…

Infraschall von Windgeneratoren harmlos

Untersuchungen bestätigen: Keine gesundheitlich nachteiligen Auswirkungen feststellbar

Sowohl internationale Untersuchungen als auch österreichische Messungen von Infraschall bestätigen laut einer Mitteilung der Interessengemeinschaft Windkraft Österreich, dass Infraschall selbst im Nahbereich von Windkraftanlagen die Wahrnehmungsschwelle nicht überschreitet und keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat. Windräder erzeugen sauberen Strom ohne Abgase und ohne giftige Abfälle. „Die Energiewende ist auch ein Gesundheitsprojekt. Mit jedem Windrad werden viele Patienten – vor allem Kinder – vor dem Krankwerden bewahrt“, erklärt Dr. Heinz Fuchsig, Umweltbeauftragter der Österreichischen Ärztekammer. weiterlesen…

Enormes Recyclingpotenzial

Fraunhofer-Studie über Technologiemetalle und andere kritische Rohstoffe

Deutschland nimmt weltweit eine Führungsposition als Anbieter von Hightech-Produkten ein. Doch diese Produkte werden zunehmend komplexer und basieren auf der Funktion verschiedener Technologiemetalle, die größtenteils aus dem Ausland bezogen werden. Ihr Recycling ist ein potenzieller Baustein für die künftige Rohstoffversorgung. Fraunhofer UMSICHT (Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik)  hat im Rahmen der Studie Recyclingpotenzial Technologiemetalle bestehende Recyclingstrategien und Rückgewinnungsverfahren für relevante Technologiemetalle in Deutschland analysiert, Hemmnisse identifiziert und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen entwickelt. weiterlesen…

Greenpeace will Braunkohle – zum Stilllegen

Angeblich drei Gebote für Vattenfalls Lausitzer Braunkohle

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat dem schwedischen EVU Vattenfall völlig überraschend ein Übernahmeangebot für dessen deutsches Braunkohlegeschäft unterbreitet. Der Plan ist kein verspäteter Aprilscherz und könnte sogar verwirklicht werden. Offen bleibt die Geldfrage – vorerst. Greenpeace Schweden hat auf seiner Webseite einen Brief an die amerikanische Citigroup veröffentlicht, die von Vattenfall mit dem Verkauf beauftragt worden war. „Vår ambition är att köpa verksamheten för att så snabbt som möjligt stänga ner kolkraftverken och stoppa alla förberedelser för flera nya gruvor.“ Deutsch: „Unser Ziel ist, die Unternehmen so schnell wie möglich zu kaufen, die Kohlekraftwerke zu schließen und alle Vorbereitungen für die neuen Tagebaue zu stoppen.“ weiterlesen…

Kabinett will Netzausbau anschieben

Mit Erdverkabelung Weichen für zügigeren Ausbau der Stromnetze gestellt – Kommentare von Kemfert, Krischer und Fell

Die Bundesregierung will laut zweier Presssemitteilungen die Akzeptanz für den Netzausbau in der Bevölkerung stärken. Daher sollen künftig die neuen „Stromautobahnen“ (HGÜ, Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen, siehe solarify.eu/hochspannungs-gleichstrom-uebertragung-hgue) vorrangig unterirdisch anstatt Freileitungen gebaut werden. Damit hat sich Bayerns Ministerpräsident Seehofer nach langer Blockade weitgehend gegen seine Koalitionspartner durchgesetzt. Der Vorrang betrifft vor allem die großen Nord-Süd-Trassen wie SuedLink oder die Gleichstrompassage Süd-Ost. Laut dem Bericht des BMWi im Kabinett zum Stand des Netzausbaus nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sind von den Vorhaben ein Viertel – etwa 500 Kilometer – gebaut. weiterlesen…

Heizenergiebedarf sinkt um 2,7 – Heizosten um 12 Prozent

DIW/ista-Wärmemonitor 2014

  • Deutlich sinkende Heizkosten
  • Westdeutschland holt bei energetischen Sanierungen auf
  • Lange Sanierungszyklen von durchschnittlich 75 Jahren

2014 ist der Heizenergiebedarf in Mehrfamilienhäusern in Deutschland um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies entspricht etwa 3,4 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit bestätigt sich der deutschlandweit ungebrochene Trend sinkenden Heizenergiebedarfs, wobei die Dynamik vor allem von der Entwicklung in den westlichen Bundesländern getrieben wird. Ergebnisse des DIW/ista-Wärmemonitors 2014
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Wüstenstromfreunde sammeln sich neu in Dubai

Desertec-Initiatitve Dii wieder im Aufwind

Aus dem Tagesspiegel mit freundlicher Genehmigung – Beitrag von Kevin P. Hoffmann

Vor einem Jahr wurde der Desertec-Initiative der Stecker gezogen. Die Zentrale in München musste schließen. Jetzt lebt das Projekt neu auf – diesmal im Emirat Dubai und „ohne große Sprüche“, wie der Koordinator sagt. Die Desertec-Idee hat bis heute leidenschaftliche Befürworter genauso wie Kritiker und Skeptiker. Egal wie man zu dem Konzept steht: Tatsache ist, dass sich davor und seither nie wieder so viele milliardenschwere Konzerne zusammengeschlossen haben, um – aus ganz unterschiedlichen Motiven heraus – gemeinsam eine konkrete Vision zu unterstützen. weiterlesen…

Touchless- statt Touchscreen

Nanostrukturen reagieren auf Feuchtigkeit

Touchscreens sind praktisch, noch praktischer aber wären Touchless-Screens: Mit berührungsempfindlichen Bildschirmen begann zwar der Siegeszug der Smartphones, und Bank- oder Fahrkartenautomaten werden über sie gesteuert, dennoch haben sie einige Nachteile. So zeigen Touchscreens mit der Zeit mechanischen Verschleiß und wirken als Übertragungsweg für Bakterien und Viren. Um das zu vermeiden, haben Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung (MPI fkf) und der Ludwig-Maximilians-Universität München(LMU) Nanostrukturen entwickelt, die ihre elektrischen und wahlweise auch ihre optischen Eigenschaften ändern, sobald sich ihnen ein Finger nähert. weiterlesen…