Fracking soll in engen Grenzen erlaubt werden

Gesetzentwurf zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie

Die Bundesregierung will die umstrittene Erdgasförderungsmethode Fracking teilweise erlauben. Unter bestimmten Voraussetzungen sollen zunächst lediglich Erprobungsmaßnahmen zu Forschungszwecken zulässig sein, schreibt sie in ihrem 60seitigen Gesetzentwurf (18/4713) zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie, über den der Bundestag am o7.05.2015 in erster Lesung beraten will. weiterlesen…

Energieeinsparung kompensiert Effizienzkosten beim Bauen

Energieeffizienz und sozial verträgliches Bauen schließen einander nicht aus

Die Deutsche Umwelthilfe kritisierte eine neue Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen als „Panikmache“. Die Untersuchung „Kostentreiber für den Wohnungsbau“ berücksichtige keine steigenden Energiekosten und Klimaeffekte. Die DUH fordert daher die Bundesregierung auf, umwelt- und sozial verträglichen Wohnungsbau zu unterstützen. Mit einer Schlussbemerkung von S_Y. weiterlesen…

Kommunen schöpfen gigantische Klimaschutzpotenziale nicht aus

Maly und Gönner in SZ: „Das geht uns alle an!“

„Die Potenziale beim Klimaschutz in den Kommunen sind gigantisch. Aber sie werden nicht richtig ausgeschöpft,“ schreiben Nürnbergs Oberbürgermeister und Präsident des Deutschen Städtetages, Ulrich Maly und Ivo Gönner, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) und OB von Ulm  in der Süddeutschen Zeitung. weiterlesen…

BEE: Gabriels Klimabeitrag stützt Energiesystem der Zukunft

„Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind die Tragpfeiler der modernen und zukunftsfähigen Energieversorgung. Deshalb ist es jetzt und heute wichtig, einen nachhaltigen Strukturwandel einzuleiten und Perspektiven für die Kohlereviere zu schaffen“, sagte Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE, anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien am 25.04.2015. Eine rasche Umsetzung der Energiewende schaffe Arbeitsplätze. „Wer jedoch an alten, überkommenen Strukturen festhält, riskiert Strukturbrüche und den Verlust von Arbeitsplätzen.“ weiterlesen…

Beschwerdewelle gegen Hinkley Point C bei EU-Kommission

Mehr als 75.000 gegen AKW-Neubau – Initiative von Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Umwelt- und Verbraucherverbänden

Mehr als 75.000 Menschen haben sich einer offiziellen Beschwerde der EWS bei der EU-Kommission angeschlossen, um gegen die Genehmigung massiver staatlicher Subventionen für den Neubau des britischen AKWs Hinkley Point C zu protestieren. Die Massenbeschwerde wird von über 30 nationalen und internationalen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen unterstützt, darunter die Deutsche Umwelthilfe, .ausgestrahlt und GLOBAL 2000. weiterlesen…

Junge Tüftler bringen Energiewende voran

Deutschlands Forschernachwuchs engagiert sich stark für die Energiewende. Das zeigen mehrere Gewinnerprojekte der diesjährigen Landeswettbewerbe von „Jugend forscht“, die vom 26.-30.05.2015 in Ludwigshafen beim Bundesentscheid an den Start gehen. Ob Solarenergie, Windkraft oder Energie aus Biomasse: Die Forscher haben bestehende Konzepte weiterentwickelt oder neue Wege zur Nutzung Erneuerbarer Energien beschritten.
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Berliner Energietage haben begonnen

Senator Geisel eröffnet dreitägige Berliner Leitveranstaltung für Energieeffizienz – Energie- und Klimaschutz-Ziele des Senats eines der zentralen Themen

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, eröffnete am 27.04.2015 die 16. Berliner Energietage – mehr als 8.300 Anmeldungen bedeuten neuen Teilnahmerekord. Gemeinsam mit Initiator und Hauptorganisator Jürgen Pöschk (li.) gab Geisel den Startschuss für die dreitägige Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland: „Die Berliner Energietage sind gewissermaßen einer der Katalysatoren unseres Bemühens, ein breites Bündnis für den Klimaschutz in Berlin zu schaffen, das die aktive Beteiligung möglichst vieler Menschen in unserer Stadt braucht. Die Berliner Energietage stehen beispielhaft für ein hervorragendes Dialogangebot.“ Solarify dokumentiert Auszüge aus dem Programm. weiterlesen…

Atom-Endlager erst 2045 möglich

Frühestens in 150 Jahren endgültig gefüllt

Die Kosten der Atommüll-Endlagerung drohen deutlich höher auszufallen als bisher veranschlagt. Die Arbeitsgruppe 3 der Endlager-Such-Kommission des Bundestages befürchtet, dass sich die Suche nach einem Endlager für radioaktiven Atommüll sowie dessen Verschluss und Inbetriebnahme um Jahrzehnte verzögern wird. Laut einem Bericht, den der Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Michael Sailer, dem Gremium am 20.04.2015 vorstellte, könnte die Endlagerung sogar erst in 150 Jahren oder später abgeschlossen sein. Nach Einschätzung des Kommissionsvorsitzenden Michael Müller (SPD), könnten die Kosten dafür in den nächsten Jahrzehnten auf 50 bis 70 Milliarden Euro ansteigen. weiterlesen…

Vattenfall kann aus Kohle aussteigen

Greenpeace-Studie: Ausstieg in der Lausitz bis 2030 ohne Arbeitsplatzverluste möglich – Schrittweise Umstellung von Braunkohle auf Erneuerbare

Der Energiekonzern Vattenfall kann sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft innerhalb von 15 Jahren herunterfahren und auf Erneuerbare Energien umsteigen – ohne dadurch Arbeitsplätze oder Deutschlands Klimaschutzziel zu gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace. weiterlesen…

Japan: Erneut schwimmendes PV-Kraftwerk

Sie schwimmen und erzeugen Strom aus Sonnenlicht: Kyocera und Century Tokyo Leasing haben Ende März 2015 die beiden größten schwimmenden Solarkraftwerke der Welt in Betrieb genommen. Von der Bauweise sollen Solarmodule und Seen gleichermaßen profitieren. Weil an Land zu wenig Platz ist, schwimmen diese Solarkraftwerke: Der japanische Mischkonzern Kyocera hat zwei PV-Anlagen errichtet, die jeweils auf Wasserreservoirs schwimmen. Mit freundlicher Genehmigung von Golem-IT-News für Profis. weiterlesen…