Veränderungssperre für Gorleben verlängert

Kabinett beschließt Verlängerung

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Kabinett am 25.03.2015 die Verlängerung der Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben beschlossen. Der Bund ist nach dem Standortauswahlgesetz verpflichtet, den Salzstock Gorleben unter Gewährleistung aller rechtlichen Erfordernisse offenzuhalten, solange er nicht im Auswahlverfahren für die Suche nach einem Standort zur Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle ausgeschlossen wurde. Greenpeace sieht die Verlängerung kritisch. weiterlesen…

Scharfe Oppositionskritik an Zusammensetzung des Hightech-Forums

Einsetzung zwar begrüßt, aber…

Einmütig begrüßten die Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen die Einsetzung des High-Tech Forums (HTF). Doch die Zusammensetzung des Forums stieß in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 25.03.2015 in Berlin auf scharfe Kritik der Opposition. Es seien viel zu wenige gesellschaftliche Gruppen vertreten und aus dem Umweltbereich sogar gar keine. Stefan Müller (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungs- und Forschungsministerium, konnte diesen Vorwurf nicht nachvollziehen und wies darauf hin, dass drei Umweltverbände ja ohnehin schon im Nachhaltigkeitsrat vertreten seien. weiterlesen…

Energiewende europäisch integrieren

Stellungnahme der Akademien im Rahmen von ESYS

Ein Preiskorridor mit Mindest- (und Höchst-)Preisen für CO2 anstelle nationaler Fördermaßnahmen einführen, das ETS auf Mobilität und Wärme ausweiten – oder die Förderung der Erneuerbaren Energien europäisch verzahnen – das sind die zentralen Vorschläge der am 25.03.2015 veröffentlichten Stellungnahme der Ad-hoc-Gruppe Intergration „Die Energiewende europäisch integrieren“ von ESYS (Energiesysteme der Zukunft).
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Weniger Emissionen von Großfeuerungsanlagen

Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen

Bei der aktuellen Überarbeitung des sogenannten BVT-Merkblattes für Großfeuerungsanlagen im Auftrag der Europäischen Kommission wird sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Vorschläge des Entwurfs vom Juni 2013 EU-weit verbindlich werden. Dies wäre ein „Meilenstein“, urteilt die Bundesregierung in einer Antwort (18/4311) auf eine Kleine Anfrage (18/4134) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, da damit erstmals EU-weite Vorgaben zur Emissionsminderung wie auch zur Überwachung von Quecksilberemissionen festgelegt würden. weiterlesen…

Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

 BEE: Märkte öffnen!

„Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Eine am 24.03.2015 in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit. weiterlesen…

Bestnoten für das PIK

Senat der Leibniz-Gemeinschaft bestätigt Exzellenz

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft, die mehr als 80 wissenschaftliche Einrichtungen vereint, hat am 23.03.2015  mit seiner Stellungnahme die Evaluation des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) abgeschlossen. Die Arbeitsergebnisse des Institut seien „hervorragend“, heißt es hierin. Die Bewertung basiert auf einer nur alle sieben Jahre stattfindenden Begutachtung durch ein Team internationaler Spitzenforscher. Nach dem Urteil der Gutachter hat sich das PIK zu einem der weltweit führenden Institute für Klimawissenschaft entwickelt.  Hervorgehoben wurde dabei neben der Forschungsleistung auch die wichtige Rolle des Instituts in der wissenschaftlichen Politikberatung. weiterlesen…

Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015

Am 18.03.2015 thematisierte das Symposium „Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015 – Für ein Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ die Weltklimakonferenz in Paris, auf der im Dezember ein neues UN-Klimaabkommen verabschiedet werden soll. Das Symposium war Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl gewidmet, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feierte. Das Symposium wurde von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ausgerichtet. weiterlesen…

Golfstrom verliert an Kraft

Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher des PIK-Potsdam Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa. weiterlesen…

Sonne und Wind für Grünstromanbieter (noch) zu teuer

Klingt absurd: Konkurrenzfähiger Ökostrom derzeit fast nur aus Wasserkraft

Ökostrom-Anbieter wie die Düsseldorfer Naturstrom AG  können den Kunden so gut wie keinen Strom aus Wind oder Sonne anbieten, weil er zu teuer ist, behauptet die WAZ und belegt dies durch ein Interview mit Naturstrom-Vorstand Oliver Hummel. Naturstrom, mit mehr als 240.000 Kunden einer der großen Grünstrom-Anbieter in Deutschland, ist wider Erwarten keine Adresse für Kunden, die Wind- oder Sonnenstrom beziehen wollen. weiterlesen…

Photovoltaikleistung nimmt weltweit zu

IHS-Prognose: Bis 2019 fast 500 GW

Die weltweit installierte PV-Leistung könnte bis 2019 auf 498 Gigawatt ansteigen. Dies wären 177 Prozent mehr als die bis 2014 installierte Leistung, so die Analysten der amerikanische Beratungsgesellschaft IHS Solarbuzz (deutsche Übertragung in pv magazine). Dabei sei eine über die Jahre weiter anziehende Nachfrage zu erwarten, wobei viele Gigawatt-Märkte die Volatilität des Marktes reduzieren würden. Bis 2019 sei ein Wachstum der jährlichen, globalen Nachfrage auf 75 GW zu erwarten. Bereits im vergangenen Jahr habe sich die Produktionsauslastung der PV-Hersteller deutlich erholt. Dieser Trend werde sich bis 2019 fortsetzen, so Susanne von Aichberger, Analystin bei IHS Technology.
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