Merkel skeptisch gegenüber Kapazitätsmärkten

BEE-Empfang: Kanzlerin mahnt zur Eile bei der Energiewende

Bundeskanzlerin Merkel hat sich skeptisch gegenüber so genannten Kapazitätsmärkten geäußert. Beim Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie sagte sie gefolgt von starkem Beifall der mehr als 1.000 Gäste wörtlich: „Ich teile Ihre Skepsis zu Kapazitätsmärkten, das wissen Sie“. Dass die Photovoltaik „mal eine kleine Atempause hat“, nannte sie „gut“. Für 2015 versprach sie entscheidende Weichenstellungen des Gesetzgebers.
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Kapazitätsmarkt-Skepsis und PV-Atempause

Merkel-Rede beim BEE-Neujahrsempfang in Berlin

Beim BEE-Neujahrsempfang (Solarify berichtete) in Berlin zeigte sich die Bundeskanzlerin am 14.01.2015 vor mehr als tausend Besuchern „skeptisch“ gegenüber Kapazitätsmärkten. Skepsis und Unverständnis ernetet sie dagegen dafür, dass sie es gut finde, dass die Photovoltaik „mal eine kleine Atempause hat“. Für 2015 versprach sie entscheidende Weichenstellungen des Gesetzgebers. Die verpflichtende Direktvermarktung sei schon eingeführt worden, jetzt solle „die Bewährung der Erneuerbaren am Markt durch Ausschreibungsmodelle erfolgen“. Die beginnende Förderung von Photovoltaik auf Freiflächen sei keine Blaupause für andere Erneuerbare. Solarify dokumentiert Merkels Rede. weiterlesen…

Rasante Reise durchs Kristallgitter

Elektron braucht 40 Attosekunden, um einzelne Lage von Atomen zu durchqueren

Wie schnell ein Elektron durch die Atomlagen eines Kristallgitters flitzt, hat ein internationales Team um Forscher der Technischen Universität München und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching gemessen. Mithilfe extrem kurzer Laserpulse stoppten die Physiker die Geschwindigkeit: Demnach braucht ein Elektron 40 Attosekunden, um eine Lage von Magnesiumatomen zu durchdringen. Eine Attosekunde ist der Milliardste Teil einer Milliardstel Sekunde. Die genaue Kenntnis, wie Elektronen sich durch ein Material bewegen, könnte bei der Entwicklung kleinerer und schnellerer elektronischer Bauteile helfen. weiterlesen…

Flexibilität ist Trumpf

Diskussionen beim BEE-Unternehmertag

Die Erneuerbaren Energien sind trotz starker Schwankungen integrierbar, besser integrierbar als bisher weithin stets behauptet. Allein die Bioenergie ist inzwischen marktkonformer geworden. Einerseits sind irgendwann 100 Prozent Erneuerbare möglich, andereseits werden wir noch lange die Konventionellen brauchen, wenn eine stabile und bezahlbare Versorgung garantiert werden soll. Das ist das Ergebnis der Diskussionen beim ersten Unternehmertag des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) am 14.01.2014 in Berlin. Am Nachmittag wurde dann ein einheitlicher Bundesverband Erneuerbare Energien gefordert – wie bereits Karl-Heinz Remmers Ende November 2014 beim Forum Solarpraxis. weiterlesen…

Ölpreis im Keller – Ölschwemme?

Gastkommentar von Hans-Josef Fell

Großes Erstaunen über den aktuellen heftigen Ölpreisverfall zeigt sich in vielen Kommentaren. Im letzten halben Jahr ist der Ölpreis von etwa 110 US Dollar pro Barrel auf aktuell ca. 50 Dollar gefallen. Fast hämisch wird den Vertretern von Peak Oil in vielen Berichterstattungen vorgeworfen, sie lägen falsch mit ihren Prognosen über die Ölverknappung. Nun behaupten wieder viele, ein Ende der Erdöl- (und Erdgas-)Verfügbarkeit sei über Jahrzehnte nicht in Sicht. Und überhaupt, in den nächsten Jahren werde die USA sogar zum Nettoexporteur von Erdöl und Erdgas aufsteigen. weiterlesen…

Benterbusch alleiniger Geschäftsführer der dena – vorerst

Nach Kohler:Aufgaben und Struktur der Dena sollen weiterentwickelt werden

Seit dem 01.01.2015 ist Ulrich Benterbusch alleiniger Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena). Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Stephan Kohler, ist nach 14 Jahren auf eigenen Wunsch zum 31.12.2014 aus der dena ausgeschieden, um neue Aufgaben zu übernehmen. Die dena soll jetzt die Energiewende „intensiver begleiten“, so Staatssekretärin Gleicke (BMWi). weiterlesen…

EU legt TTIP-Konsultations-Ergebnisse zu ISDS vor

Malmström: „Äußerste Skepsis gegenüber dem Instrument der ISDS“ – Bereits 1.4000 Abkommen abgeschlossen

Die EU-Kommission veröffentlichte am 07.01.2015 die Ergebnisse ihrer europaweiten Konsultation zum Investitionsschutz und zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Investor und Staat (investor-to-state dispute settlement, ISDS) im Rahmen der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP). Dazu waren rund 150.000 Beiträge ausgewertet worden. Das BMWi teilte mit, die endgültige Entscheidung über die Einbeziehung von Investitionsschutz und Investor-Staat-Schiedsverfahren in TTIP werde „erst nach Abschluss der Verhandlungen und Prüfung des Verhandlungsergebnisses getroffen“. weiterlesen…

Bauen geht auch ressourcenschonend

BAU 2015 in München: DBU zeigt Beispiele für ressourcenschonendes und energieeffizientes Bauen

Der Bausektor in Deutschland gehört zu den rohstoff­intensivsten Wirtschaftsbereichen. Sein Anteil am Rohstoff- und Energieverbrauch ist erheblich: 560 Mio. t – und somit rund 90 % aller in Deutschland verwendeten mineralischen Rohstoffe – werden jedes Jahr zur Herstellung von Baustoffen und -produkten eingesetzt. Am Abfallaufkommen in Deutschland ist der »Bau« mit über 54 % beteiligt. Insgesamt resultieren etwa 40 % des gesamten Endenergiebedarfs aus Energieverbräuchen in Gebäuden – für Raumbeheizung, Warmwasseraufbereitung und Strombereitstellung. Die DBU informiert. weiterlesen…

BDEW-Müller mit Weckruf an Bundesregierung

„Organisierte Verantwortungslosigkeit“ – Umfrage: Wirtschaftliche Situation der Stromversorger verschlechtert sich weiter

2015 muss dringend eine Reihe von weiteren Gesetzen vorbereitet und verabschiedet werden, forderte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, unter anderem im Rahmen ihrer Jahresauftaktpressekonferenz am 13.01.2015 in Berlin. Die unrentabel gewordene konventionelle Stromerzeugung drückt laut einer Umfrage das Geschäftsergebnis der EVU. Und die Bund-Länder-Koordination sei weiter unzureichend. weiterlesen…